1 x 1 Bronzeauszeichnung von Burschenmann I.

Fritz-Ottmar Schlunz

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Wissenschaftliche Veranschaulichung des von F.-O- Schlunz dargelegten Prinzips.

Fritz-Ottmar Schlunz wurde am 27. Februar 1968 in Antwerpen als Sohn einer kanadischen Bäckerfamilie geboren. Schon in früher Jugend fühlte er sich mehr zu den Wissenschaften, als zum Handwerk seiner Eltern hingezogen. Nach dem plötzlichen und unerwarteten Tod des Vaters bei einem Elektrounfall im Aufzug der Bäckerei im Jahre 1995 war jedoch für ihn der Weg zum Studium der Elektrotechnik frei. Seit seinem Diplom im Jahre 1999 widmete sich Schlunz mehr und mehr der Energiegewinnung durch Kerntechnik. 2012 veröffentlichte er das Buch „Energiegewinnung leicht gemacht - Kernfusion im Kartoffelkeller“ im Kiffa-Verlag. Sein Folgewerk „Plutonium im Alltag“ konnte er nicht mehr vollenden. Fritz-Ottmar Schlunz ertrank in der Nacht zum 31. Januar 2014 in seinem Bett in seiner Villa in Bad Sägewerk.

Erfinderische Tätigkeit

Schlunz war zeitlebens leidenschaftlicher Bastler und Erfinder. Da jedoch von seinen Berufskollegen bisweilen der praktische Nutzen seiner Erfindungen angezweifelt wurde, sowie Schlunz zunächst auch wenig reputable Ideen aus dem Bereich der Energiegewinnungstechniken veröffentlichte, wie z.B. die elektrische Darmgasverflüssigung, mangelte es ihm oft an Akzeptanz.

Wissenschaftliche Arbeiten

Fritz-Ottmar Schlunz formulierte in seinem Schlunz-Prinzip die zwei schlunz'schen Vermutungen sowie die schlunz'sche Forderung.

Beruflicher Durchbruch

Bei einem Dallas-Rodeo in Texas lernte Schlunz im Jahre 2003 schließlich den Franko-Arabier John Fütz kennen. John Fütz war zu dieser Zeit schon als der „amerikanische Bastelkönig“ bekannt. Zwischen beiden entwickelte sich schnell eine fruchtbare berufliche Zusammenarbeit, die in die Veröffentlichung seines Hauptwerks im Jahre 2012 mündete. Da der Schlunz-Fusionsreaktor, basierend auf dem Schlunz-Prinzip, nachweislich funktionierte, blieb seinen vormals oft wenig respektvollen Berufskollegen diesmal nichts weiteres übrig, als seine Erfindung zu würdigen - allerdings nicht, ohne auf die Gefahren im Betrieb hinzuweisen.

Erste Hinweise auf Gefahren

Etwa ein Jahr nach der Veröffentlichung, Mitte 2013, wurden nach der Bekanntmachung der neuesten Zahlen der europäischen Unfallstatistiken erste Zweifel an der Sicherheit der Schlunz-Reaktoren geäußert. Demnach war die Zahl der tödlichen Unfälle in Eigenheimen um 89 % und speziell die Zahl der tödlichen Unfälle in Kartoffelkellern um 2580 Prozent gestiegen. Als Ursache wurde vermutet, dass viele Privatanwender die hohen Kosten der Reaktorkühlung von ca. 40 Millionen Euro scheuen und sich statt dessen eigene, nicht ausreichende Kühlsysteme basteln. Schlunz wies jede Verantwortung für eventuelles Fehlverhalten von Anwendern von sich.

Folgewerk

Zu dieser Zeit arbeitete Schlunz schon an seinem zweiten Werk „Plutonium im Alltag“, diesmal ohne die Zusammenarbeit mit John Fütz. Schlunz hatte festgestellt, dass der von ihm entwickelte Reaktortyp täglich etwa 500 Gramm Plutonium aus Glasfasermatten erzeugt. In seinem zweiten Buch beschäftigte sich Fritz-Ottmar Schlunz, laut seiner Witwe Liesel Schlunz-Riedel, mit den mannigfaltigen Möglichkeiten des Einsatzes von Plutonium im alltäglichen Leben. Vor allem Beleuchtungseffekte, Heizradiatoren ohne Stromversorgung und atomare Waffen im Taschenformat, z.B. zur Tierabwehr, gehörten zu den Schwerpunkten.

Tod

Fritz-Ottmar Schlunz wurde am Morgen des 31. Januar 2014 tot in seinem Bett in seiner Villa in Bad Sägewerk aufgefunden. Er war ertrunken. Zuvor wurde Schlunz schon seit Monaten immer wieder in diverse Verkehrsunfälle verwickelt, weil die Bremsen seines PKW versagten oder die Steuerung blockierte. In seiner Villa gingen in regelmäßigen Abständen Elektrogeräte aufgrund von Kurzschlüssen in Flammen auf und Schlunz wurde vierzehnmal wegen Blausäure-Vergiftungserscheinungen in das Hospital von Bad Sägewerk eingeliefert. Daher schließen die Ermittlungsbehörden einen Tod durch Fremdverschulden nicht völlig aus (Stand April 2014).

Abschließender Untersuchungsbericht

Am Freitag, dem 12. September 2014 legte die zuständige Staatsanwaltschaft von Bad Sägewerk ihren abschließenden Untersuchungsbericht zum Tode von F.O. Schlunz der Öffentlichkeit vor. Demnach ist jegliches Fremdverschulden zweifelsfrei auszuschließen. Schlunz sei vielmehr das Opfer eines Unfalls geworden. Nach Darstellung der Staatsanwaltschaft führte ein defektes Wasserrohr in der Zimmerdecke zum Austritt von Leitungswasser, welches durch einen Riss in der Decke in die geöffnete Mundhöhle des schlafenden Erfinders tropfte und so seinen Ertrinkungstod verursachte. Weiterhin äußerte die Staatsanwaltschaft ihr aufrichtiges Bedauern darüber, dass die für die Ermittlungen sichergestellten Scripte seines Buches "Plutonium im Alltag" bei einem Fritteusenbrand in ihrem Kellerarchiv vernichtet worden seien. Die Akte Schlunz sei damit geschlossen.

Unterschätzte Folgen

Offenbar haben Teile seines zweiten Buches „Plutonium im Alltag“, obwohl dieses als verloren gilt, ihren Weg in die Öffentlichkeit gefunden. Im Internet tauchten zuletzt vermehrt Bauanleitungen für nukleare Haushalts- und Heizgeräte auf. Weiterhin wird Plutonium inzwischen offen bei ebay angeboten. Nachdem die Preise für Plutonium vor einigen Jahren noch bei mehreren Millionen Euro pro Gramm lagen, haben sich diese seit der Verbreitung der Schlunz-Reaktoren auf ca. 12 Euro pro Kilogramm eingependelt. Viele Politiker und Johannes B. Kerner haben sich bereits skeptisch zu dieser Entwicklung geäussert. Die Konsequenz daraus scheint offensichtlich zu sein, daß der Atomwaffen-Sperrvertrag seine Praktikabilität eingebüßt hat.