Frequent Traveller

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Frequent Traveller (kurz: FTL) sind die unterste Kaste der Miles&More Sekte. Die Sekte wird von wenigen Führern aus dem Untergrund, den sogenannten Hanseaten geführt. Durch umstrittene psychologische Methoden wird dabei das Verhalten der Frequent Traveller beeinflusst.

Frequent Traveller sind bei den höheren Kasten (den Senatoren und den HON-Members) auf Grund ihres geringen Status verpönt. Aus diesem Grund wurde bereits in den frühen 90er Jahren die Kastentrennung eingeführt. Insbesondere wurden hierzu Wartebereiche getrennt. Aber auch das Einsteigen in den Verkehrsflieger erfolgt streng separiert, um die Berührpunkte zwischen den ungleichen Kasten möglichst gering zu halten.

Leittragende sind dabei reguläre Business-Class Reisende, die kein Interesse an der Sektenmitgliedschaft haben: Sie müssen sich gemeinsam mit den unterprivilegierten Frequent Travellern die Business-Lounge teilen, obgleich es sich meist um angesehene Geschäftsmänner handelt. Auf diese Weise werden auch sie in die Sektenmitgliedschaft gedrängt.

Verhaltensweisen der Frequent Traveller

Durch geschickte Manipulation lassen sich die Verhaltensweisen der Frequent Traveller steuern. Die Fremdbestimmung ist den Frequent Traveller dabei meist nicht bewusst. Typische Methoden der Verhaltenssteuerung sind:

  • Gewähr von Statusmeilen, die die Möglichkeit eines (zumeist unerreichbaren) Statusupgrades suggerieren.
  • Gewähr von Prämienmeilen, die theoretisch für Freiflüge eingesetzt werden können. Allerdings kommen FTLs nur selten in diesen Genuss, da kurz vor Erreichen der kritischen Punktemasse regelmäßig die Teilnahmebedingungen geändert werden. So werden FTLs immer in einem schwebenden Meilenzustand gehalten: Zu wenig, um Freiflüge zu bekommen, aber zu viele um sie verfallen lassen zu können.
  • Priorität bei der Gepäckkontrolle: Den FTLs werden kürzere Wartezeiten bei der Sicherheitskontrolle vorgegaukelt. Tatsächlich unterscheidet sich die Wartezeit zwischen FTLs und den Unantastbaren (normale Economy-Reisende ohne Status) kaum.
  • Zugang zur Business-Lounge: Die Business-Lounge wurde, auch wenn der Name Anderes vermuten lässt, extra zur Verhaltenskontrolle der FTLs entwickelt. Entgegen der weitverbreiteten Annahme lassen sich heute kaum noch Business-Class Reisende in der Business-Lounge blicken. Neure Studien zeigen: Würde man die Lounge von den unterprivilegierten FTLs räumen, wären sie vermutlich leer.
  • Ausstellen einer silbernen Karte, die beim FTL ein Zugehörigkeitsgefühl zur Sekte erzeugt. Tatsächlich ist die Karte aber gar nicht aus Silber, sondern 100% aus Plastik. Häufig tragen die FTLs auch eine silberne Kreditkarte bei sich. Auf diese Weise können die Hanseaten besser kontrollieren, ob der FTL bei einer anderen Fluggesellschaft bucht.

Fliegt ein FTL mit anderen Fluggesellschaften, werden von den Hanseaten i.d.R. drakonische Strafen verhängt. Im schlimmsten Fall droht der Statusverlust und der Betroffene muss die silberne Mitgliedskarte abgeben. In der Praxis bedeutet das den Verlust aller Privilegien. Die betroffene Person muss sich zu den normalen Economy-Reisenden am Flugsteig begeben. Die Konsequenzen werden den FTL meist erst bewusst, wenn es zu spät ist: Dreckige Toiletten, unansehnlicher Kaffee sowie unbequeme Sitzgelegenheiten. In dieser Verzweiflung werden viele FTL von den Hanseaten zur Nutzung unmöglichster Flugrouten getrieben, um über die Segmentregelung wieder den alten Status zu erreichen.