Fortsetzungsroman

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Ein Fortsetzungsroman ist ein Roman, von dem der Autor nur die ersten paar Seiten geschrieben hat und der dann vom Leser vervollständigt werden muss. Fortsetzungsromane bieten den Verlagen den Vorteil, in schnellen Intervallen neue Bücher (eben Fortsetzungsromane) auf den Markt zu bringen, während die Autoren ohne Druck innerhalb von wenigen Stunden ein neues Exemplar verfassen können.

In Verruf geraten ist der Fortsetzungsroman durch eine Streitigkeit in der bekannten Fernsehsendung "Literarisches Quartett". Der Kritiker Marcel Reich-Ranicki hatte offenbar den Roman anders beendet als Sigrid Löffler. Während er der Ansicht war, dass es sich um das beste Werk handelt, das er je gelesen habe, war Löffler vom Resultat eher ernüchtert und enttäuscht. Also Bruno Schneckentaler davon begann, dass es sich seiner Meinung nach um eine Komödie in extrem schlechtem Deutsch handle, eskalierte die Situation und Reich-Ranicki gab Löffler einen so heftigen Tritt in den Hintern, dass sie zwei Jahre lang nicht mehr sitzen konnte. Seither werden Fortsetzungsromane nur noch unter dem Ladentisch verlauft und gelten als explosiver Zündstoff.

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