Flughafen Berlin-Brandenburg

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So soll der Flughafen eigentlich aussehen...

Flughafen Berlin-Brandenburg (Tag & Nacht) ist die gigantischste Pannenshow der deutschen Fernsehgeschichte. Sie wird fast täglich im ZDF um 19 Uhr oder aber in der ARD um 20 Uhr ausgestrahlt.

Thema

In der Sendung "Flughafen Berlin-Brandenburg" (BER) geht es darum, dass unerfahrene Bauamateure (ugs.: Sesselfurzer) einen neuen Flughafen bauen wollen. Weil aber dicke und unfähige Politiker im Spiel sind, geht natürlich alles schief. Zuerst wird der Flughafen aus Versehen mitten in Berlin eingetopft, wo natürlich kein Flugzeug landen kann. Dann verfahren sich ständig die Bauarbeiter und landen auf dem Frankfurter Flughafen, sodass teils monatelang nix (hdt.: nichts) gebaut werden kann. Schließlich erwies sich einer der Bauarbeiter auch noch als Mitglied der gemeingefährlichen Sauerland-Gruppe und hätte beinahe das ganze Gelände in die Luft gesprengt. Weil die Polizei sich zuerst um die Zuständigkeit stritt und mit Flirten beschäftigt war, wurde der Terrorist erst nach einer Stunde verhaftet.

Nachdem das Schmieren von BILD-Reportern, die nicht im großen Stil über die Ereignisse berichten sollten, noch bei jeder Aktion gescheitert ist, tritt schließlich einer der Drahtzieher, der amtierende Bürgermeister von Berlin vor die Presse, um sich zu der Bedeutung von "BER" befragen zu lassen und den Verdutzten zu spielen: "BER? BER ... Ach Sie meinen den Flughafen!?", und mit süffisantem Grinsen nachzuschieben: "Na seht ihr, da tut Papa wieder was Gutes für sein Volk, wa!?" Doch die Berliner haben genug von diesem Schmierentheater. Wegen all der unverzeihlichen Pannen müssen nun die Arbeiter, Politiker (die den Bau geplant haben) und Aliens auch in eine WG ziehen. Wie in jeder WG gibt es auch hier Zickereien, Affären und Drama pur. Sogar Angelika Kallwass kann hier nicht helfen und wird selbst verrückt. Das ist es, was der gewöhnliche Zuschauer mittlerweile jeden Abend ertragen muss.

Die bekannten WG-Bewohner

Klaus Wowereit (bürgerlicher Name: Klaus Wo-Wer-Was)

Der Modefreak in der WG. Schwul und seit Jahren mit Harald Glööckler zusammen. Der Visionär und Vordenker der Waldorf-Politik erkannte schnell das Potential der Liegenschaft. Er will das Flughafengelände in "quietschrosa" (Motto: "Pink the link") streichen. Weil das aber keiner will, zieht sich die Diskussion ins Unendliche und der Eröffnungstermin für den Flughafen muss ständig verschoben werden. Derweil nutzt der Klaus die Halle für die eigenen Bedürfnisse. Schnell mit der Limousine zu erreichen, durch die Entfernung zur Stadt diskret genug für ausschweifende Bunga-Bunga-Partys und durch die Nähe zu Brandenburg mit einem Hauch von Internationalität versehen, verdächtigt den Ort niemand, wenn Wowi einmal mehr als nötig raus fährt. Es nervt allerdings auch langsam jeden, wie er ständig in der Flughafenhalle wild gestikuliert und sich wie ein Rumpelstilzchen ("Ach wie gut, dass niemand weiß, dass ich Rumpelheinzchen stieß!") aufführt. Deswegen werden auch Rücktrittsforderungen immer lauter, die dem Herrn WoWerWas jedoch am "Abendschein" vorbeigehen. Nach vielen unschönen Fotos und bösen Kommentaren ist der sonst so eloquente Berliner Bürgermeister jetzt mindestens eine halbe Stunde täglich traurig. Experten gehen davon aus, dass durch die Verletzung seines großen Egos die Weltgesamtzufriedenheit um mehrere Zähler abgenommen hat.

Matthias Platzeck (bürgerlicher Name: Matthias Plätzle)

Ein Tellerwäscher aus dem Brandenburger Landtag, der dort viel Freizeit hat und außerdem ehemaliger Potsdamer Deichgraf mit Steuervorrechten. Er hat ständig Tomaten in den Ohren und sagt deswegen bei jeder Konferenz WAS??? Deswegen dauern die hochinteressanten Besprechungen für die weitere Planung auch immer so lange. Man hat ihm mittlerweile empfohlen, einen Ohrenarzt aufzusuchen. Das war eigentlich überflüssig, weil der "Gemeine Politiker" an sich ein sehr stures Lebewesen ist. Plätzle genießt einfach die Zeit im Rampenlicht. Immerhin kann man ihm zugutehalten, dass er sich bei Günther Jauch's Gasometer-Talk in Berlin (ARD) am Sonntag, den 13.01.2013 den Fragen gestellt hat, was allerdings nicht wirklich zu neuen Erkenntnissen über das Projekt BER geführt hat.

Peter Ramsauer (bürgerlicher Name: Peter, der Rumsauer)

Verkehrsminister der CSU (Christlich Soziale Unfähigkeitsunion), einer bayerischen PPP ("Provinz-Possen-Partei"). Will mit dem ganzen Chaos nichts zu tun haben und ist deswegen heimlich aus der WG abgehauen. Ist auch eigentlich kein Verlust, weil niemand seinen halbmenschlichen (semi-humanen) Dialekt versteht und er sowieso nie wusste, was gerade gemacht werden sollte. SPD und Grüne sind auch schon am meckern. "Diese Regierung ist die schlechteste in der Geschichte Deutschlands", meint der bekannte Bank-Bauchredner Peer Steinbrück. Das lässt den Verkehrsminister Ramsauer aber kalt und er beschäftigt sich stattdessen lieber mit dem Punktesystem von Flensburg.

Hardy "Harte" Mehdorn (der Hardliner-Hartmut)

Entlaufener IG-Farben-Chef, der jahrelang mit Medikamenten ruhiggestellt war und Alleinbesitzer der Deutschen Bahn. Hat sich mit Plätzle auf einem Air Berlin Flug bekannt gemacht und sofort Gefallen an dem Projekt gefunden, als er hörte, es ginge um Unfälle und Bauverzögerungen. Er wurde von Wo-Wer-Was und seinem Brandenburger Saufkumpanen folglich zum Master of Disaster erklärt. Weil Mehdorn neben seiner völligen Ahnungslosigkeit über die Ausmaße des Projekts auch keine Idee davon hat, was er sagt oder wo er sich befindet, wird er von seinen WG-Kumpels nur zu gerne auf Pressekonferenzen aufgezogen und mit neuen Infos überrascht. Dafür bezahlt er ja die Miete jetzt im Alleingang.

Die Bauarbeiter

Wie es schon immer in der Geschichte war, werden die einfachen Arbeiter wieder mal vergessen. Man erwähnt sie mal am Rande und das war’s. Schade eigentlich, denn die Millionen Arbeiter verbreiten die meiste Stimmung in der WG! Über ihre Intention ist nur wenig bekannt. Offenbar besteht ihr Hauptantrieb darin, zu vergessen, wie sie eine Brandschutzanlage installieren sollen. Möglicherweise ist eine Überzahl an Schwaben unter ihnen, die aus einem Land kommen, in dem das Feuer noch nicht erfunden ist.

Die Aussichten

Wann der Flughafen in Betrieb genommen werden soll, weiß keiner wirklich. Zu DDR-Zeiten hatte es noch geheißen: "Niemand hat die Absicht, einen Flughafen zu errichten!" Später wurde er dann doch geplant. Eigentlich sollte der Flughafen schon im Sommer 2012 eröffnet werden, aber die Eröffnung musste dauernd verschoben werden, weil man nicht fertig wurde. Als neuer Termin stand der 17. Februar 2013. Weil aber ein paar Feuerteufel übrig gebliebene Silvesterböller aufs Flughafengelände geschossen haben, muss der Eröffnungstermin auf unbestimmte Zeit verschoben werden. Vermutlich wird der Flughafen erst in ein paar Millionen Jahren eröffnet werden oder zumindest dann, wenn die Türken die Europäische Union erobert haben und Deutschland muss noch lange die langweiligen WG-Diskussionen über sich ergehen lassen. Der Aufsichtsrat meint, der Teufel stecke im Detail. Das wird aber gerade gelöst, weil mit Mikroskopen ausgestattete Exorzisten aus dem Vatikan bestellt wurden, um die Details vom Teufel zu befreien.

Derweil hat der Sender auch als kleine Entschädigung und Gag, um den Zuschauer bei Laune zu halten, die Kulisse eines Pannenflughafens nachgebaut, um den Bluff in die Realität umzusetzen. Die Ernsthaftigkeit des Vorhabens untermauerte er dadurch, dass er Bund, Land und Stadt mehrere Milliarden Euro zur Finanzierung des Projekts aus den Rippen leierte. Damit all die teuren Bagger, Kräne und Zementmischmaschinen auch von irgendjemandem ausgepackt und benutzt werden, sind kurzerhand Statisten als Bauarbeiter eingestellt worden, die auf dem "Flughafengelände" im Stil ihrer Serienpendants auf und ab gehen.

Welche Rolle spielt das ZDF und die ARD?

Verschwörungstheoretikern zufolge waren die Pannen gar keine Pannen, sondern nur Show vom ZDF bzw. der ARD. An den Gerüchten könnte etwas dran sein, da sowohl das ZDF als auch die ARD so gut wie pleite sind und keine GEZ mehr bekommen. Die Mainzelmännchen vom ZDF schweigen sich dazu tot. Deswegen kann man eigentlich schon sicher sein, dass die Gerüchte stimmen.