Fliehkraft

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Bei der sogenannten Fliehkraft handelt es sich um die geistige, mentale sowie physische Kraft, von irgendeinem Ort an irgendeinen anderen zu fliehen. Die Fliehkraft lässt sich bei praktisch jeder Person, die gewollt ist, von irgendwo zu fliehen, berechnen. Meistens findet diese Berechnung aber nur bei Gefängnisinsassen statt, da es bei anderen Personen praktisch keinen Sinn macht, sie zu berechnen, sofern man nicht ein Zahlen-abhängiger Nerd ist. Was man auch wissen sollte: Fliehkraft ist nicht gleich Fliehkraft. Es gibt die Fliehkraft, die negative Fliehkraft und die tatsächliche Fliehkraft, wobei letztere die Differenz der ersten beiden darstellt (Fliehkraft - negative Fliehkraft). Die Formel, mit welcher sich die Fliehkraft, die negative Fliehkraft und die tatsächliche Fliehkraft ermitteln lassen, nennt sich Fliehkraft-Formel.

Die Erfindung der Fliehkraft-Formel

Die Fliehkraft-Formel wurde von Dieter Bohlen im Jahre 2011 entwickelt, da er endlich verhindern wollte, dass die ganzen Irren, die jährlich zu DSDS pilgern, um ihm die Ohren vollzukrächzen, immer aus ihren Gummi-Zellen ausbrechen. Es war ein voller Erfolg. Nicht für Dieter Bohlen, er hatte nämlich vergessen, dass die meisten Irren im zivilen Leben ganz normale Menschen sind. Die Gefängnisdirektoren dieser Welt freuen sich aber über die neue Methode, ihre Häftlinge endlich angemessen einsperren zu können.

Die Anwendung der Fliehkraft-Formel

Um die Fliehkraft-Formel anzuwenden, braucht man die Person, die man einsperren möchte, den Ort, an welchem man besagte Person einsperren will, sowie mathematische Grundkenntnisse. Wenn man alle drei Komponenten zusammen hat, steht der Berechnung der Fliehkraft nichts mehr im Wege. Die einzelnen Schritte, um die tatsächliche Fliehkraft auch tatsächlich errechnen zu können, werden im Folgenden eingehend beschrieben:

Berechnung der Fliehkraft

Um Fliehkraft zu berechnen, braucht es verschiedene Faktoren, welche sich allesamt recht leicht ermitteln lassen. Zuerst besorgt man sich die Person, deren Fliehkraft man berechnen möchte, dann führt man Tests zu geistiger Leistungsfähigkeit, körperlicher Belastbarkeit und Willenskraft durch. Wie diese Tests durchzuführen und die Faktoren zu berechnen sind, ist folgender Tabelle zu entnehmen:


Geistige Leistungsfähigkeit: Der Proband spielt "Wer wird Millionär" bis er verliert oder die Million gewinnt. Den Wert der letzten richtig beantworteten Frage durch 10 teilen ergibt den Faktor G.
Beispiel: 16.000 ÷ 10 = 1.600

Körperliche Belastbarkeit: Der Proband joggt und macht dabei Luftschläge, während er eine Marschausrüstung von der Bundeswehr trägt. Wenn die Person zusammenbricht, die zurückgelegten Meter zählen. Diese entsprechen dem Faktor K.
Beispiel: 2.000 Meter = 2.000

Willenskraft: Der Proband wird auf einen Stuhl gefesselt und vor einen Fernseher gesetzt. Dann wird ihr so lange "GZSZ"(falls der Proband männlich ist) oder "Alarm für Cobra 11"(Falls der Proband weiblich ist) gezeigt, bis er das Bewusstsein verliert, sich übergibt oder anfängt zu heulen und die Augen zukneift, sprich, bis er mental zusammenbricht. Dann werden die gezeigten Minuten gezählt und mal zehn genommen. Dies ergibt den Faktor W.
Beispiel: 180 Minuten • 10 = 1.800


Berechnung der negativen Fliehkraft

Die negative Fliehkraft ist der Wert, der der Fliehkraft entgegenwirkt und somit darstellt, wie Ausbruchssicher der Ort der Aufbewahrung ist. Die Faktoren, die bei der Berechnung der negativen Fliehkraft wichtig sind, lauten: Lage, Stabilität und Hindernisse. Auch für die Berechnung dieser Faktoren wurde eine Tabelle erstellt:


Lage: Der Ort der Unterbringung zählt am meisten. Der Faktor L wird wie folgt berechnet: Entfernung zur Zivilisation + Höhen/Tiefenmeter = Faktor L.
Beispiel: 3.000 Meter weit + 1.000 Hoch = 4.000

Stabilität: Wie stabil sind die Wände des Ortes der Unterbringung? Um diesen Faktor zu ermitteln, wird an einer unauffälligen Stelle mit einem kleinen Hammer ein Loch in die Wand geklopft. Die Minuten, die man dafür braucht, werden mal 10 genommen und ergeben so den Faktor S. Anmerkung: Für jede Wand, die der Gefangene überwinden muss, muss ein einzelner Wert ermittelt werden. Hier den Faktor S aber keinesfalls einfach vervielfachen, da Ermüdungserscheinungen beachtet werden müssen. Im folgenden Beispiel muss nur eine Wand überwunden werden. Sollten mehrere Wände im Weg sein, müssen die Ergebnisse der einzelnen Wände einfach nur addiert werden.
Beispiel: 300 Minuten • 10 = 3.000

Hindernisse: Dieser Wert ist etwas schwieriger zu ermitteln als die anderen, da es ja eine Menge unterschiedlicher Fallen und Hindernisse gibt, welche in Sachen Überwindbarkeit, Verletzungsgefahr und Vorhersehbarkeit sehr unterschiedlich ausfallen. Jede Falle muss nach folgenden Punkten bewertet werden:

  • Überwindbarkeit: Umgehbar: 100; schwer umgehbar (lang, gross): 250; überkletterbar: 500; schwer überkletterbar (Hoch): 750; zerstörbar: 250; schwer zerstörbar (Hart): 500.
  • Verletzungsgefahr: Keine: 0; leicht (Kratzer, blaue Flecken): 100; schwer (Brüche, Wunden): 500; tödlich (Kopf ab, Ertrinken): 1000 Punkte.
  • Vorhersehbarkeit: leicht vorhersehbar (offenes Loch im Boden, Stacheldraht): 0; durchschnittlich vorhersehbar (Selbstschussanlage an der Wand, herabfallende Klinge): 100; schwer vorhersehbar (Nylonfaden auf Fußhöhe, Ninja): 300; nicht vorhersehbar (mit Gras überwachsene Fallgrube, Kraftfeld): 500.

Sollten alle Fallen und Hindernisse nach diesem Schema bewertet worden sein, müssen die Ergebnisse addiert werden. Das Ergebnis ist der Hindernis-Faktor H.
Beispiel: Zwei Meter hohe Ziegel-Mauer mit Stacheldraht: Überwindbarkeit: 250 (Fugen lassen sich als Stufen benutzen); Verletzungsgefahr: 500 (Man kann sich am Stacheldraht verletzen und herunterfallen); Vorhersehbarkeit: 0 (Nicht zu übersehen) = 250 + 500 + 0 = 750.

Berechnung der tatsächlichen Fliehkraft

Als nächstes wird die Formel erläutert:

Fliehkraft (Faktor G + K + W) - negative Fliehkraft (Faktor L + S + H) = Tatsächliche Fliehkraft. (Kurz: F - nF = tF)

Auch hier wurde ein Beispiel vorbereitet, welches sich der Einfachheit halber an den Werten der vorangegangenen Beispiele bedient:

Zuerst die Fliehkraft:
Faktor G: 1.600
Faktor K: 2.000
Faktor W: 1.800
= 5.400 F

Jetzt die negative Fliehkraft:
Faktor L: 4.000
Faktor S: 3.000
Faktor H: 750
= 7.750 nF

Jetzt wird beides miteinander verrechnet:

5.400 F - 7.750 nF = -2.350 tF

Fertig. Die tatsächliche Fliehkraft ist ermittelt worden. Werfen wir nun einen Blick darauf: Ist das Ergebnis positiv, dann wird der Gefangene es wahrscheinlich schaffen, auszubrechen. Ist der Wert negativ, wird er es wahrscheinlich nicht schaffen. Je weiter der Wert über bzw. unter Null liegt, desto wahrscheinlicher trifft die Rechnung zu.

Schwächen der Fliehkraft-Formel

Die Fliehkraft-Formel wirkt auf den ersten Blick zwar sehr professionell und relativ lückenlos, doch gibt es leider noch viele Werte, welche sich nicht einwandfrei bestimmen lassen:

  • Der Gefangene könnte die Wachen bestechen, damit sie ihn rauslassen.
  • Die Wände könnten von außen nicht sichtbare Schäden haben, wodurch sie an manchen Stellen leichter zu durchbrechen wären.
  • Der Gefangene könnte Hilfe von Komplizen (Mithäftlinge oder Helfer von außen) haben.
  • Der Gefangene könnte Informationen über Gelände und Fallen haben.
  • Der Gefangene könnte zwar stark und ausdauernd sein, aber aufgrund fehlender Feinmotorik zu ungeschickt sein, einen Hammer oder ähnliches richtig zu benutzen.
  • Der Gefangene könnte über die unterschiedlichsten Fähigkeiten verfügen, welche ihm beim Ausbruch helfen. So könnte er zum Beispiel über gute Grab-, und Wühl-Eigenschaften verfügen, welche es ihm ermöglichen, sich unter eventuellen Mauern einfach durchzugraben. In ganz seltenen Fällen könnte der Gefangene auch über einen Hitzeblick oder riesige Stärke verfügen. Damit würde sich jedes normale Gefängnis als Aufbewahrungsort erübrigen.
  • Man könnte zwar auch die Fähigkeiten der Wachen mit Hilfe der Fliehkraft-Tabelle (G + K + W) berechnen, doch ist es nahezu unmöglich, die tatsächlichen Fähigkeiten der Wachmänner im Einsatz zu ermitteln, da jeder Häftling über andere Kampftechniken und Erfahrungswerte verfügt. So könnte sich ein 2,20 großer Hüne als lammfrommer Kindergärtner entpuppen, während ein 1,60 großer Japaner plötzlich seine Vergangenheit als Shaolin-Mönch unter Beweis stellt und die Wächter niedermäht wie ein Bergepanzer.

Man sieht also: Die Fliehkraft hat noch viele Lücken und Macken, welche erst durch weitere Forschungen geschlossen werden können. Nichtsdestotrotz ist die Fliehkraft mitsamt ihrer Formel eine wunderbare Errungenschaft, die die Welt früher oder später in eine ausbruchsfreie Zukunft führen wird. Die Wissenschaft lebe hoch!

Literatur

Da die Fliehkraft erst 2011 entdeckt wurde und praktisch alle Wissenschaftler, die sich damit beschäftigen, noch mitten in ihren Forschungen stecken, wurde erst ein einziges Buch über Fliehkraft geschrieben, welches aber der Vollständigkeit halber trotzdem hier gelistet wird:

"Die Entdeckung der Fliehkraft" von Dr. D. Bohlen, 2011.

siehe auch: Fliehkraftbremse

Bilder