Fliegenklatsche

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Die Fliegenklatsche ist ein seit der Spätantike verwendetes Mittel, sich dreckiger kleiner Scheißfliegen und anderer störender Insekten zu entledigen.

Religiöser Hintergrund

Die Fliegenklatsche ist das Resultat stumpfsinnigen Glaubens an eine höhere Macht. Hierzu ein Auszug aus der Bibel (1. Buch Korinthenkacker, Vers 666-669):

"666Und es sprach der Engel:
Der Leibhaftige werde eine Plage über das Land Ägypten bringen
welche sich da zeigen werde als die summende Hölle
mit roten Augen und Flügeln, so schnell wie ein Komet
667und es wird ein Mann geboren
welchem die Aufgabe gegeben ist, diese Plage zu bekämpfen.
Und der Engel sprach weiter:
Siehe da, ich habe gesprochen!
668Hannes Wurstus aber erschrak und fragte den Engel:
Wie soll er das tun?
Der Engel erzürnte und sprach:
Halte deine Fresse im Zaum!
Jedoch verrate ich dir, es wird eine Klatsche sein.
669Es wird eine goldene Fliegenklatsche geschmiedet werden
in den Flammen des Schicksalsberges.
Dort muss sie nach der Vernichtung der Plage
selbst wieder vernichtet werden.
Und siehe da, der Engel zerplatzte und ward nie wieder gesehen."

Als dann 345 vor Jesus Christoph schließlich eine Fliegenwolke über Kairo hinweg zog, schmiedeten irgendwelche bekloppten Vollidioten die Goldene Fliegenklatsche in der Größe eines handelsüblichen Tennisschlägers. Sie brachte rein gar nichts, da

  1. die Maschen zu groß waren,
  2. es nur eine Fliegenklatsche gab,
  3. die Funktion der Fliegenklatsche völlig missdeutet wurde.

Man schmiss nach den Fliegen damit, welche unbeirrt weiter flogen und sämtliche Scheißhaufen der Stadt auffraßen.

Funktionsweise

Wider der ursprünglichen Art, die Fliegenklatsche hinter Fliegen herzuschmeißen, wird sie heute ganz anders verwendet. Am Konzept selber musste nicht mehr viel geändert werden, nur die Handhabung bedurfte einer Überarbeitung. Heutzutage packt man die Fliegenklatsche am Griff, zielt und wirft dann einen Stein auf die Fliege. Gelegentlich kann man auch auf die Fliege direkt hauen, das gibt jedoch vor allem auf frisch geputzten Fensterscheiben eine ziemliche Sauerei. Daher wird die Methode mit dem Stein bevorzugt, weil man durch sie lediglich das Fenster auswechseln, es aber nicht putzen muss.
In manchen Ländern packt man die Fliegenklatsche auch an der Schlagfläche und schlägt mit dem Griff nach dem dreckigen Ungeziefer. Die Trefferquote ist jedoch gering.
Für die Olympischen Spiele 2008 in Peking ist eine neue Disziplin vorgesehen: Das Fliegenklatschen. Hierbei werden die Teilnehmer jeweils in einen Raum mit einer einzigen Fliege gesteckt. Ziel der Disziplin ist es, die Fliege mit der Fliegenklatsche zu erwischen und sie mit extremer Wucht an die Wand zu klatschen. Das Grundprinzip ist dem des Tennis verflucht ähnlich.

Varianten

Die normale Klatsche

Die normale Klatsche ist das handelsübliche Modell, erhältlich bei jeder Terror-Organisation, wie etwa Aldi oder Lidl. Die Anwendung ist relativ einfach. Wie oben beschrieben, packt man sie am Griff, zielt mit ihr auf die Fliege und wirft einen Stein. Für härtere Fälle wie die muskulöse Gallwespe, sowie wütende Ex-Frauen reicht das Basispaket jedoch noch lange nicht aus.

Die Zocker-Klatsche.

Die Zocker-Klatsche

Die Zocker-Klatsche aus dem Hause Winzigweich & Co. KG, Lt. TM, Inc. GmbH mbH ist der wohl meistverkaufte Typ in der Ungezieferbekämpfung, welche durch den großen, bösen Satan iniziiert, gesponsert und gepowered wurde. Das Prinzip ähnelt dem der normalen Klatsche, allerdings mit zwei kleinen Veränderungen:

  1. auf die Fliege wird nun geschossen
  2. man braucht einen Waffenschein für die Fliegenklatsche.

Zu aller erst benötigt man ein handelsübliches Sturmgewehr mit 10 x 10 cm Fliegenklatschgeschossen. Der Schütze lädt diese mit äußerster Vorsicht. Dazu muss er zunächst etwas Schießpulver in den Lauf schütten, danach den Griff der Fliegenklatsche in selbigen schieben und das ganze entsichern.
Nun kann in aller Ruhe und aus mindestens 15 Metern Entfernung das dreckige, zu erledigende kleine Mistvieh gezielt werden. Zu beachten ist beim Abfeuern der Fliegenklatsche der enorme Rückstoß.
Wichtig:

  • Bitte nicht auf Menschen schießen!
  • Immer nur einmal schießen.

Am besten sind bei der Verwendung dieser Fliegenklatsche bei der Jagd auf Fliegen CS-Kiddies geeignet, da sich diese mit dem Töten von Pixeln am besten auskennen.
Als Anwendungsgebiet eignen sich bevorzugt Waffenfliegen.

Die belesene Klatsche - oder auch: Die Zeitung mit Stiel

Die belesene Klatsche

Die belesene Klatsche kann auch von jeder fachfremden Person selbst zusammengebastelt werden. Dazu werden lediglich ein Ast und eine dicke Zeitung (am besten die von gestern) benötigt. Es sollte unbedingt vermieden werden, ältere oder die aktuelle Tageszeitung zu verwenden, da es sonst zu Explosionen kommen kann. Der Zustand des Astes ist relativ egal. Er kann von supertoll über mittelmäßig gut bis total verhunzt und mies reichen. Nun spucke man auf die Zeitung, beppe den Ast an die berotzte Stelle und warte, bis das ganze getrocknet ist. Die weitere Verwendung entspricht der der normalen Klatsche.

Der Naturtyp

Dieser Typ wird wie folgt verwendet:

  • Die Hand wird auf die Fliege gebaaft.

Die heiße Klatsche

Rein vom technischen Standpunkt betrachtet kann man die heiße Klatsche eigentlich nicht zu den Fliegenklatschen zählen. Allerdings wird sie hier der Vollständigkeit halber kurz erläutert.
Vom Grundprinzip her, ist diese Klatsche sehr umweltfreundlich, da sie nur mit Solarenergie verwendet werden kann. Auch ist sie sehr praktisch und für ältere Menschen besser zu handhaben. Zum Zwecke der erfolgreichen Jagd wird die Klatsche in die Sonne gehalten. Durch Prismenwirkung bündeln sich die Sonnenstrahlen in den extrem feinen Maschen und können wie ein Laser auf die Fliege gerichtet werden. Diese merkt nichts, sie fängt lediglich an zu schwitzen. Fälle von Sonnenbrand sind bisher nicht bekannt, da die Fliege binnen weniger Sekunden bis zur Unkenntlichkeit verglüht und übelst stinkt. Aber das ist der Preis, den man für die Umwelt zahlen muss.

Die Sportfliegenklatsche

In Fachkreisen nennt man diesen Typ der Fliegenklatsche auch Vergrößerungsglas oder Lupe.

Der Sport-Typ

Der Sport-Typ ist - wie der Name schon sagt - eher etwas für die sportlicheren Insektenjäger geeignet. Auch sollten mit ihr nicht unbedingt Fruchtfliegen gejagt werden, da die Maschen lediglich größere Brummer, wie etwa die gemeinen Flederfliege oder die Vogelfliege, zersäbeln. Das unpraktische an dieser Klatsche ist, dass sie nur dann eingesetzt werden kann, wenn das zu fangende Insekt umherfliegt. Ein gezielter Schlag ballert die Fliege an die nächste Wand und hinterlässt einen tiefen Krater. Eventuell können andere Menschen durch umherfliegende Beine, Augenteile und Flügel verletzt werden. Daher ist Vorsicht geboten.
Der Sport-Typ wird auch bei der Disziplin Fliegenklatschen bei den Olympischen Spielen verwendet.

Siehe auch