2 x 2 Silberauszeichnungen von Burschenmann I. und MiniLiter

Fichtenspanner

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Der durchschnittliche Fichtenspanner.
Ein Fichtenspanner ist laut Biologen eine Käfer(ab)art, aber wer hört schon auf Wissenschaftler? Die haben sich schließlich mit Büchern verbündet! Der fachkundigen Meinung des (ahnungslosen) Autors nach ist ein Fichtenspanner ein freiluftliebender Spanner, der gern auf Bäume klettert, um andere Bäume zu bespannern. Das warum dahinter ist nicht geklärt.

Es gibt verschiedene Arten von Baumspannern, der hier beschriebene Fichtenspanner ist allerdings aufgrund der völlig planlosen Waldwirtschaft des Bundesforstministeriums die häufigste

Wie erkennt man Fichtenspanner

Der Fichtenspanner kann anhand folgender Merkmale sicher identifiziert werden.

  1. Der Fichtenspanner trägt meist Tarnklamotten.
  2. Der Fichtenspanner trägt ein gigantisches Fernglas.
  3. Der Fichtenspanner hat einen abwesenden und auf Wahnsinn hinweisenden Blick.
  4. Der Fichtenspanner ist meist auf Fichten zu finden, dort spannert er Fichten nach.

Verhalten

Der Fichtenspanner steigt beim ersten Morgenlicht auf eine Fichte, um anderen Fichten hinterher zu spannern. Fichtenspanner, die das nächste Stadium erreicht haben, steigen bereits beim letzten Abendlicht auf die Fichten und spannern mit Nachtsichtgeräten bis zum Morgengrauen, dann kommen sie wieder auf den mit Nadeln bedeckten Waldboden, rollen sich unter einer mit Fichtenharz imprägnierten Decke zusammen und schlafen, Vampiren gleich, bis zum nächsten Nachteinbruch.

Ist der gefährlich?

Aufgrund des Mangels an Nahrung und Wasser und zu viel Sonnenlicht, sind Fichtenspanner ähnlich gefährlich wie Gollum. Klein, gemein, bissig und im stolzen Besitz einer ansehnlichen, bunten Sammlung nahezu aller bekannter und unbekannter Krankheiten.

Daher sollte man sich bei Sichtung eines Fichtenspanners unbedingt einen unqualifizierten Jäger wenden, der soll den Fichtenspanner dann mit möglichst vielen Schüssen hinzurichten. Sollte er entkommen, muss ihn der Jäger durch ganz Mittelerde jagen, um dem Sichter des Fichtenspanners eine Trophäe überreichen zu können und um zu beweisen, dass er heldenhaft allen Gefahren trotzte und den Fichtenspanner erlegt hat.

Anschließend kann man sich den abgetrennten Kopf über den Kamin hängen oder den Kopf, wenn man keinen Kamin hat, in einen Karton stecken und in den Keller stellen, nit der Absicht sich bald einen Kamin anzuschaffen. Sollte der Spannerfinder keinen Keller haben, kann er auch wahlweise auf den Dachboden oder Nachbars Garage zurückgreifen. Man kann sich auch selbst Abhilfe schaffen, indem man einen einfängt und mit Fichtenharz vollstopft. Das verdaute Harz enthält Schadstoffe, die den Spanner schnell und sauber um die Ecke bringen. Die Tatwaffe soll die Mordkommission mal sicherstellen!

Ist der gefährdet?

Aufgrund starker Bejagung, gehen die Bestände des Fichtenspanners in letzter Zeit stark zurück. Jeder kann mithelfen, zwei Fichten in den Garten pflanzen und früher oder später wird ein Fichtenspanner kommen und sich darauf niederlassen. Oder man ruft den Jäger.

Vorkommen

Fichtenspanner bevorzugen Fichten, denn die sind ziemlich gut zu besteigen zum klettern geeignet. Aber auch auf Tannen, Kiefer und Lärchen sind die Spanner zu finden. Eine Ortschaften, in der sie vermehrt auftreten ist, wer hätt's gedacht, das Fichtelgebirge. Aber auch hier, da und dort aber auch im Süden Kanadas, da es im Norden einfach zu viele Bäume gibt, da der gemeine Fichtenspanner dort arg in Entscheidungsschwierigkeiten kommt.

Literatur & Kunst

Fichtenspanner sind außerdem im Film "Menschen die auf Bäume starren" der Kunstgruppe der anonymen Alkoholiker zu sehen.