Fernsehzeitung

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Eine Fernsehzeitung ist eine Zeitung speziell für Menschen, die übermäßigem Fernsehkonsum ausgesetzt sind. Deshalb fehlen in einer Fernsehzeitung sämtliche aktuellen Nachrichten, die den Lesern ja bereits aus dem Fernsehen bekannt sind. Vielmehr widmen sich die Fernsehzeitungen übermäßig großen Bildern, uninteressanten Forschungsprojekten und medizinischen Artikeln, die sich der Erforschung nackter Frauenkörper - natürlich mit Bebilderung - widmen. Als besonderes Gimmick ist das Programm sämtlicher uninteressanter Fernsehsender der nächsten 1-4 Wochen beigelegt.

Geschichte

Die erste Fernsehzeitung erschien zur Zeit Adolf Hitlers unter dem Motto:

Ganz Deutschland sieht den Führer mit der Volksfernsehzeitung!

Nach dem zweiten Weltkrieg übernahmen die Amerikaner dieses Motto für den Aufbau ihres Propagandaministeriums, allerdings mit einigen fremdsprachenbedingten Änderungen:

Whole America sees the Führer with the general Fernsehzeitung!

Wenig später machten auch die Franzosé mit:

Toute la France entends de Gaulle avec le franzosé Fernséseitung!

Im Gegensatz zum Fernsehen selbst, das vor allem in Amerika und Deutschland noch fest in staatlicher Hand ist, wurden die Fernsehzeitungen schnell privatisiert und waren damit nicht länger der staatlichen Zensur ausgeliefert.

Mitarbeiter

Die Mitarbeiter von Fernsehzeitungen sitzen 20 Stunden am Tag in einem dunklen Verlies und schauen sich dort sämtliche Filme an, die in den nächsten Tagen im Fernsehen kommen. Dann schreiben sie eine dreisätzige Zusammenfassung der Filmhandlung, das sieht dann meistens so aus:

„In dem Film kommt ein Typ vor, der von dem Schauspieler gespielt wird, der in diesem anderen Film mit dieser Schauspielerin zusammen war, die aber dann umgebracht wurde von dem Typ, der auch in dem Film mit den vielen Flugzeugen vorkam.“

Danach wird noch willkürlich eine dieser drei Beurteilungen abgegeben:

  • Der Film ist scheiße.
  • Der Film ist richtig scheiße.
  • Wo bitte ist das nächste Klo?
  • Gute Filme laufen sowieso nur in den Kinos.

Es ist unklar, warum in Fernsehzeitungen nicht auch eine kurze Zusammenfassung anderer Sendungen, etwa der Tagesschau, abgedruckt wird.

Gestaltung

Vorne auf den Fernsehzeitungen ist immer eine halbnackte Frau abgebildet, was den Schluss zulässt, dass nur Männer und Lesben Fernseh schauen. Wer jedoch einmal GZSZ geschaut hat, weiß, dass das ein Trugschluss ist.

Fernsehzeitungen geben oft damit an, dass sie verdammt übersichtlich sind, was aber nur insofern zutrifft, dass man darin am schnellsten das findet, was man nicht sucht. Die meisten Leser freuen sich schon, wenn sie zwischen den ganzen schwachsinnigen Artikeln und unnötigen Zusatzheftchen überhaupt noch das Fernsehprogramm finden.

Meistens strotzen Fernsehzeitungen vor schlecht gezeichneten Comics, die von sich selbst behaupten, witzig zu sein. Dadurch wird versucht, Micky Maus-Leser zum Wechseln zu ermuntern. Mindestens die Hälfte der Zeitschrift ist gefüllt mit Werbung, die einen zur Teilname an überteuerten Kreuzfahrten oder zum Kauf von Treppenliften ermuntert.

Vertrieb

Fernsehzeitungen werden oft von Vertretern an der Haustüre verkauft, die mit Argumenten wie „Ich war mal drogensüchtig, also kaufen Sie diese Fernsehzeitung!“ um sich werfen. Unterstützt werden die Zeitungen von den Fernsehsendern, die ihren Videotext so langsam machen, dass man erst erfährt, welcher Film gerade läuft, wenn dieser schon zu Ende ist. Dadurch sollen die Zuschauer dazu ermuntert werden, eine Fernsehzeitung zu kaufen um doch noch zu wissen was gerade gelaufen ist.

Zitate

  • „Scheiß Feiertag! Ich will meine Serien gucken!“ - Fernsehschauer
  • „Was? 24 Stunden Programm? Wann soll ich denn dann schlafen!? - Otto Normalverbraucher
  • „Das is ne doofe Sendung!“ - Patrick Star
  • „Wir sind die Weiterentwicklung der BILD-Zeitung! Quasi eine "Bewegte-Bild"-Zeitung!“ - Fernsehzeitungs-Redakteur