FarmVille

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FarmVille ist eine frei zugängliche, sehr realitätsnahe Wirtschaftssimulation der Landwirtschaftsbranche, also quasi ein digitaler Urlaub auf dem Bauernhof. FarmVille ermöglicht jedem, das Leben eines ganz gewöhnlichen Bauern auszukosten. Durch das Einzahlen von echtem Geld kann man sich zusätzlich viele lustige Sachen kaufen, die genauso nutzlos sind wie das ganze Spiel an sich.

Spielablauf

Gestalten Sie Ihren Charakter, wie Sie wollen

Um FarmVille spielen zu können, braucht man einen Account auf Facebook und sehr viel Langeweile. Am besten hat man für dieses Spiel keinen Job, da es bereits nach wenigen Minuten süchtiger macht als World of Warcraft. Nachdem man seinen Charakter erstellt hat, welchen man exakt nach seinen Wünschen anpassen kann, beginnt jeder Spieler mit einem leeren, plutoniumverseuchten grünen Feld seine Karriere als Cyber-Landwirt. Das Spiel besticht sofort durch seine liebevolle, detailgetreue Grafik, welche einem das Gefühl verleiht, sich selbst auf der Wiese und in freier Natur herumlaufen zusehen. Untermalt wird dieser Eindruck von der ruhigen und entspannenden Hintergrundmusik, die jedes Mal aufs Neue ein Ohrenschmaus ist.
Als erste Handlung muss man nun seine Wiese umpflügen, sodass sie bepflanzt werden kann. Wer jetzt denkt, man habe schon zu Anfang die gewaltigsten Landwirtschafts-Maschinen zur Verfügung, der irrt. Hier ist alles Handarbeit, hier wird jedes Feld einzeln per Mausklick umgegraben. Dafür muss auch tatsächlich jedes der Felder einzeln angeklickt werden, was leider eine Belastung für die Seele und den Zeigefinger darstellt. Ist das ganze Spielfeld nun umgepflügt, geht die ganze Chose von vorne los, denn nun werden die eben präparierten Felder mit aufregend abwechslungsreichen Pflanzen, wie zum Beispiel exotischen Kartoffeln, bepflanzt. Danach heißt es erst einmal verschnaufen und warten. Aber nicht das "In der Zwischenzeit mal eben aufs Klo gehen"-Warten, nein, die Kartoffeln brauchen ab diesem Zeitpunkt 2 Tage, bis sie fertig sind. Und wenn man zu lange mit der Ernte wartet, sind sie bereits vergammelt, sodass man sich den ganzen Spaß nochmal antun darf.
Nach etlichen Wochen des Schuftens und des An- und Abbauens verschiedenster Pflanzen hat man es dann geschafft, ein paar Level im Spiel aufzusteigen. Was man davon hat? Man kann jetzt auch Kürbisse pflanzen oder sich einen Traktor kaufen, mit dem man unfassbare vier Felder auf einmal bearbeiten kann! Eine gewaltige Änderung im bereits überaus abwechslungsreichen Gameplay. Wem die Sache mit den Pflanzen allein aber nicht reicht, der kann sich darüber hinaus auch noch irgendwelche unnützen Tiere zulegen, die dann völlig regungslos auf dem Spielfeld ihr digitales Dasein tristen. Jeden dritten Tag kann man dann seine Kühe melken, die Eier von den Hühnern abholen oder die Schafe scheren, um die Wolle zu verkaufen. Der virtuelle Landwirt scheint dabei über telepathische Fähigkeiten zu verfügen, denn er muss noch nicht einmal in der Nähe der Tiere sein, wenn er sämtliche eben genannte Vorgänge vornimmt.
Wem es selbst jetzt noch nicht aufregend genug ist, der kann seine Farm, während er auf seine Tiere und Pflanzen wartet, mit superschönen Accessoires verschönern, wie z.B. mit Zäunen, Hecken, Schubkarren, Bänken, einem Fahrrad oder auch einem völlig nutzlosen Briefkasten.

Das Spiel punktet durch Übersichtlichkeit und Realismus
(So als stünde man selbst auf der Farm)

Ziel des Spiels

Ein richtiges Ziel hat das Spiel eigentlich nicht, außer vielleicht, den Spieler durch langanhaltende Monotonie in den Wahnsinn zu treiben oder ihn durch dauerhafte und penetrante Hinweise zu manipulieren, damit er sich für echtes Geld supertolle Zusätze für das Spiel kauft, wie zum Beispiel einen Hund. Die Töle muss man dann zwar jeden Tag füttern und sie rennt, wenn man selbiges nicht tut, weg und kommt nur selten wieder, aber man hat etwas, womit man vor seinen FarmVille-Freunden angeben kann, wenn sie deine Farm besuchen. Genau so, wie Freunde die Farm des Spielers besuchen können, so kann jener das auch mit den Farmen der anderen machen. Aus purer Nächstenliebe oder Langeweile kann man bei einem solchen Besuch dann 5 Felder seines Freundes düngen, wodurch sich dessen Ertrag für diese Felder verdoppelt.

Gifts

Ein weiterer großer und wichtiger Punkt des Spieles sind die kleinen Geschenke, auch Gifts genannt, die man Mitspielern überreichen kann, um ihnen eine Freundschaft vorzuheucheln. Bei solchen Gifts handelt es sich meistens um solch existenziell wichtige Dinge wie einen Zaun oder einen Heuballen. Ein Spiel ohne Gifts und die damit verbundenen neuen Besitztümer ist also quasi undenkbar. Jede Übergabe einer solchen Nettigkeit wird dann auf die Pinnwand des glücklichen Beschenkten gepostet. Ein Spamming, welches viele andere Facebook-User in den Wahnsinn treibt, doch für den erfahrenen FarmVille-Spieler das höchste der Gefühle ist.

Auswirkungen

Ein typischer FarmVille Spieler

Abhängigkeit

Bei jeder Bearbeitung eines Feldes in FarmVille verliert der Spieler durchschnittlich drei Gehirnzellen: Eine beim Pflügen, eine beim Säen und noch eine beim Ernten. Eine normale Farm hat etwa 100 Felder. Im Schnitt dauert es vom Säen bis zum Ernten einen Tag, das heißt also, der Spieler verliert pro Woche 2100 Gehirnzellen, eine Zahl, die der durchschnittliche FarmVille-Spieler mit seinem IQ von 12 nicht kompensieren kann. Bereits nach wenigen Tagen des intensiven Spielens zeigen sich erste schwere Schäden im Hirn und dadurch im Verhalten des Spielers. Jener sinkt immer tiefer in das Spiel und verliert sämtliche Freunde oder Leute, die ihn mochten, konzentriert sich nur noch auf das Bestellen der Felder und vergisst völlig sein Real Life. Experten nennen diesen Status Cyber-Agrar-Hypermie oder auch einfach Sucht.

Leukämie

Der in FarmVille verwendete Dünger SuperGrow enthält gefährliche Giftstoffe, die Krebs verursachen können. Bis heute mussten sich bereits einige Dutzend Spieler einer Chemotherapie unterziehen, aber die Überlebenschancen einer solchen Krankheit sind sehr gering. Das Ministerium für Umweltschutz ermittelt bereits ausgiebig in diesem Fall.

Gelenkschmerzen

Das häufige und penetrante Klicken (säen, ernten, pflügen) führt nicht nur zu einem erhöhten Mausverschleiß, sondern auch zu ernsthaften Gelenkproblemen im Zeigefinger. Ob durch das Spielen von FarmVille bereits Finger amputiert werden mussten, ist nicht bekannt.

Zitate

  • "FarmVille ist wie echtes Bauern, nur kann man durch seine harte Arbeit kein Geld verdienen. Man muss welches ausgeben." - Irgendjemand
  • "Ein Scheißspiel, welches unter keinen Umst... *100€ zusteck* Eine geniale, realistische Landwirtschaftssimulation; auf's Äußerste zu empfehlen!" - ComputerBild Spiele
  • " Farmville ist nur was für echte Bauern! ALLE ADDEN BITTE!! ." - Der Süchtige von nebenan

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