Fahrkartenautomat

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Der Fahrkartenautomat ist die einzige Möglichkeit, ohne zwischenmenschliche Kontakte an ein Ticket für den Öffentlichen Personennahverkehr zu kommen.

Erste Anfänge

Erster Ticketautomat am Wolterdinger Hauptbahnhof.

Zu Beginn der 70er Jahre machte sich ein engagierter, exzessiver Bahnfahrer auf, um einen Fahrkartenautomaten zu entwickeln, damit er nicht mehr mit den Servicebediensteten der Deutschen Bahn reden musste. Oftmals verstanden diese seine Nuscheleien nämlich nicht und schickten ihn statt nach Marburg in Mittelhessen nach Harburg ins Schwabenländle oder sie waren einfach mies gelaunt und berechneten aus Willkür das Fünffache des üblichen Preises, um den Überschuss in die eigene Tasche zu stecken.
Um dies zu verhindern, entwickelte man einen findigen Roboter, der die Tickets mit neutralem Gemütszustand ausgeben konnte, ohne sich dabei Geld in die eigene Tasche zu stecken.

Vandalismus

Missbrauch eines Ticketautomats (Mitte; nachgestellte Szene)

Schnell wurde der Ticketautomat, der damals noch ohne Touchscreen war, sondern noch mit Tasten funktionierte, das Ziel jugendlicher Halbstarker. Sobald es zu Hause Probleme mit Vati oder Mudda gab und man sich nicht an denen abreagieren konnte, weil der Vater Bodybuilder war und die Mutter Haare auf den Zähnen hatte und fünf Zentner wog, ging man wutentbrannt zum nächsten S-, U- oder generell einfach nur Bahnhof und trat die Fahrkartenautomaten zu Schraubenbrei.
Die Deutsche Bahn spielte schon damals, also Mitte der 1980er Jahre, mit dem Gedanken, Drohnen gegen Randalierer einzusetzen. Allerdings wurden diese Drohnen nicht mit einem Kollisionsschutz ausgestattet und sie rasten stattdessen in die Fahrkartenautomaten.

Modernisierung

Hilfsutensil bei leichten Defekten

Schnell wurden die alten, mit Drohnen kollidierten Automaten durch neue ersetzt: Nun sollten diese eine neuartige Technik beinhalten: Den Touchscreen.
Der Touchscreen war eine großartige Erfindung: Man musste nun nicht mehr die Zahlen 0-9 auf einem Nummerncarré berühren, um zum Ziel respektive der Fahrkarte zu kommen, man konnte direkt das Ziel in den Bildschirm eingeben - mit Buchstaben! Die leichte Unempfindlichkeit gegenüber Berührungen von einigen Bahnkunden führte jedoch zu einigen Probleme, sodass die Deutsche Bahn empfahl, einen Hammer mit sich zu führen, damit die Touchscreens wieder funktionieren. Oftmals wurden jedoch nur die Bildschirme zersplittert und dann half selbst MC Hammer persönlich nicht mehr.
Die Touchscreens wurden daraufhin verbessert - oder auch nicht. Die Bahn strich daraufhin ihre Regionalzüge rot an, sodass diese eher aggressiv wirkten als die Fahrkartenautomaten, sodass man sich nicht mehr über die Tickets ärgerte, sondern über den Zug an sich.

Pilotprojekt "Geldausgabe"

Im Mai 2013 wurden insbesondere in Hessen neue Fahrkartenautomaten aufgestellt, die die Option "Geldrückgabe" beinhalteten. Während alte Fahrkartenautomaten unter Umständen kein Wechselgeld zurückgaben, sollte dies bei den neuen möglich werden: Mittels einer Explosion sollte der Geldsafe des Automaten geknackt werden; ehrliche Fahrgäste sollten sich dann ihr Wechselgeld automatisch raussuchen. Diese Funktion verurteilte die hessische Landesregierung jedoch scharf und Sondereinsatzkommandos sprengten die neuen Geldautomaten sicherheitshalber selbst in die Luft.

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