Fachhauptschule

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Die Fachhauptschule ist ein anerkannter Typ der Sonderschule, der dem Schüler die grundlegenden Dinge des Alltags näher bringt (Essen, Schlafen, Scheißen) und ihn zukunftsorientiert auf den kommenden Job vorbereitet. Eine aktuelle Umfrage hat ergeben, dass immer mehr Schüler, dem Druck der Baumschule oder Hauptschule einfach nicht mehr Stand halten und somit bereits mit 13 Jahren kurz vor einem Burnout stehen. Dem möchte der Staat entgegenwirken und schickt Kinder die einen geistig instabilen Eindruck vermitteln ohne Umwege zur Fachhauptschule.

Eignungstest

Wem Klatschen und Singen, wie es in der Baumschule praktiziert wird, zu stressig ist, der ist auf der Fachhauptschule gut aufgehoben. Noch vor Abschluss der Grundschule, stellt der Staat einen „Onkel Doktor“, wie ihn Schüler der Fachhauptschule gerne nennen, zur Verfügung. Der staatlich anerkannte Seelenklempner prognostiziert nach Lust und Laune, was einen Anstieg der Doofenquote zur Folge hat. Schüler, die als unaufmerksam, leicht reizbar oder einfach nur strohdoof eingestuft werden, schickt man auf direktem Wege auf die weiterführende Fachhauptschule. Einspruch kann von Seiten der Eltern erhoben werden, was jedoch oft von der Schulbehörde abgewiesen wird. In dem Ablehnungsschreiben der Schulbehörde heißt es:

Liebe Eltern,
wenn Sie Ihr Balg im Griff hätten, müsste diese Maßnahme nicht vollzogen werden. Sie hätten sich mal lieber weniger Frauentausch reinziehen und Ihrem Kind ab und zu mal eine mit dem Rohrstock verpassen sollen! Mit allem Respekt, ich kenne Drogenopfer, denen eine bessere Zukunft bevorsteht, selbst wenn sie nicht clean werden sollten.
In diesem Sinne.

Ist die Quote an Schülern, die für die Fachhauptschule benötigt wird, erreicht, wird mithilfe eines systematischen Verfahrens die restliche Spreu vom Weizen getrennt. Im Klartext: Die restlichen Kinder müssen einen simplen Test bestehen. Wer den Test nicht besteht, darf sich ebenfalls zu den Doofen gesellen.

Der Test ist in drei Aufgaben gegliedert:

  1. Onkel Horst kauft ein Brot. Wenn Onkel Horst richtig viel Hunger hat und ein ganzes Brot isst, wie viele Scheiben Salami bleiben ihm dann?
  2. Entscheiden Sie anhand des Ausdrucks [math]\textstyle \arctan 150{,}662147[/math], wie viel Prozent des Periodensystems nicht surreal zu den restlichen Elementen erscheinen.
  3. Tante Erika möchte ihren alten Pelz mal wieder ölen, hat jedoch kein passendes Öl zur Verfügung. Hinzu kommt, dass die Hecke im Vorgarten vorher noch getrimmt werden muss. Lösen Sie die Aufgabe unter Zuhilfenahme der Gleichung [math]\textstyle A - N = A + L[/math]

An dieser Stelle kommt es oft zu Überraschungen: Obwohl eigentlich simple Aufgaben gestellt werden, kann der Großteil der Schüler sie nicht beantworten. Ein Prüfungsausschuss diskutiert momentan über eine Abänderung des Tests.

Begrüßungsritual

Wie auch bei anderen Schulen, hält die Fachhauptschule ein traditionelles Begrüßungsritual für die Neuankömmlinge bereit. Mit halbvergammelten Käseschnittchen und einem Bauer-sucht-Frau-Marathon werden die jungen Doofen an ihre neue Schule gewöhnt. Die meisten kennen diese Zustände bereits von zu Hause und fühlen sich direkt heimisch. Nach einer kurzen Ansprache des Direktors folgt die Laudatio des Schülersprechers, die meist in musikalischer Form vorgetragen wird. Dabei trägt er ausschließlich Kopfhörer, da er sich, eigenen Angaben zufolge, dann besser konzentrieren kann. Es folgt ein 45-minütiges Meisterwerk der Schauspielkunst der schuleigenen Theatergruppe. In altbewährter Manier spielen Schüler aller Klassen Szenen aus der Kultsendung Berlin Tag und Nacht vor. An einzelnen Infoständen präsentiert sich die Schule in aller Pracht. Angebotene Kurse können genauer hinterfragt werden. Ist der Schwimmkurs ohne Wasser wirklich ungefährlich? Warum werden die Kinder während des Töpferkurses angekettet? All diese Fragen können die Schüler und Lehrer hinter den Infoständen teilweise bis gar nicht beantworten.

Klassen

Jeder Schüler bedarf einer individuellen Behandlung, aufgrunddessen setzen sich die Klassen aus jeweils zehn Schülern zusammen. Die Klassen werden bewusst klein gehalten, um die doch sehr hohe Gewaltrate möglichst gering zu halten.

Erst vor kurzem kam es zu einem dramatischen Vorfall, der sich an der Podolski-Fachhauptschule in Essen zugetragen hat. Ein Schüler betrat als Pikachu verkleidet den Klassenraum. Kevin, einer seiner Mitschüler, konnte nicht zwischen Fiktion und Realität unterscheiden und so kam es, wie es kommen musste: Kevin fing an zu halluzinieren und dachte sein Penis wäre ein Shiggy. Was folgte war eine Pinkelattacke gegen Pikachu und während der als Pikachu verkleidete Junge schreiend davonlief, feuerte Kevin sein Shiggy an („Los Shiggy Aquaknarre“). In solchen Fällen greift das ausgeklügelte Disziplinarsystem der Fachhauptschulen; Kevin wurde für eine Woche suspendiert. Dass er keinerlei Widerstand leistete, darf als Erfolg des Systems gewertet werden.

Haupt- und Nebenfächer

Die Auswahl an Kursen und Fächern für Fachhauptschüler gestaltet sich mannigfaltig; ein typischer Stundenplan kann zum Beispiel so aussehen:

Schulstunde Montag Dienstag Mittwoch Donnerstag Freitag Framstag
1 Kastanien sammeln Kuhschiss untersuchen Mathe oder wie das heißt Sitzpinkeln Koksen Erst mal zu Penny
2 Kastanien sammeln Schafschiss untersuchen Mathe oder wie das heißt Sitzpinkeln Koksen Erst mal zu Penny
3 Kastanienmännchen bauen Bauernschiss untersuchen Kreide zählen Furzen für Anfänger Mal nach Zahlen (ohne Zahlen) Erst mal zu Penny
4 Playback singen Schauspielkurs (Berlin Tag u. Nacht) Schwammlöcher zählen Sport (Ist Mord) Fix und Foxi Lesestunde
5 Spritzen setzen (Fortgeschritten) Luftballontierchen bauen Kochen (Crystal Meth) Fäkalhumor
6 Deutsch für Opfer Kochen (Crystal Meth)