Erzgebirgischer Bürgerkrieg

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Erzgebirgischer Bürgerkrieg
ASF Feld.jpeg
ASF'ler bei einem Manöver
Datum 2010
Ort Freistaat Sachsen, Erzgebirge
Ursache/Auslöser Unabhängigkeitsbestrebungen der Erzgebirgler
Ausgang Waffenstillstand vom 4.12.2010
Konfliktparteien
ASF Zeichen.jpeg ASF/UZP
  • Freiheitskämpfer Karl-Marx-Stadt
  • Freizeit-Rebellen
Flag of Germany.svg Deutschland
  • örtliche Polizeikräfte
  • sächsiche Bundeswehrgarnisonen
Befehlshaber
Gert Eichel Angelika Merkel
Truppenstärke
~23,000 Mann 55,000 Mann
Verluste
17,450 Tote

1306 vermisst

19,188 Tote

9070 vermisst

Zivilverluste:

vermutlich über 50.000 bis 100.000 Tote

Der Erzgebirgische Bürgerkrieg war ein Konflikt zwischen Polizeikräften und Bundeswehrverbänden der BRD und der einheimischen erzgebirgischen Bevölkerung, später auch zwischen den zersplitterten Separatisten, von der sich ein Teil unter Gert Eichel versammelte (Erzgebirgische Freiheitsarmee) und die Unabhängigkeit der Region zu erreichen versuchte. Der Konflikt eskalierte unter den seltsamsten Umständen.

Vorgeschichte

Kurz nachdem die Ostzone 1990 an die BRD angegliedert wurde, kam es zu massisven Repressionen gegen die Erzgebirger. Kohl erhöhte die Brot- und Bierpreise 1993 so immens, dass es zu einer regionalen Hungersnot kam, bei der zwischen 1 - 4,5 Millionen Menschen starben. Zusätzlich ließ man Erzgebirger ins Vogtland und in die Lausitz deportieren.
Die Erzgebirgische Freiheitsarmee, die sich zu dieser Zeit noch im Aufbau befand, sendete Freischärler nach Bosnien und Tschetschenien aus, um diese auf den bevorstehenden Krieg im Erzgebirge vorzubereiten. Da dabei jedoch 98% der Soldaten starben, ergo dreiviertel ihrer Kampfkraft, brauchte die im Ausland aufgeriebene ASF/UZP eine gewisse Zeit, um sich wieder neu zu formieren, was den Kriegsausbruch um etwa 15 Jahre hinauszögerte. Im Hinterland tranierten die Partisanen für den Kampfeinsatz. Ab 2009 vernahm man im Erzgebirge erstmals Geschützeinschläge. Vorerst nur Übungen. Durch fehlgeleitete Raketen und verirrte Kugeln der ASF kamen wiederum 83,5657% der verbleibenden Bevölkerung ums Leben.
Wärenddessen begann die ASF-Führung, in ihrer Hochburg Annaberg-Buchholz Quartier zu beziehen und sich in der Stadt einzugraben. So wurde die Stadt zum vorgeschobenen Hauptquartier im deutschen Erzgebirge. Graben- und Tunnelsysteme wurden zur Nachschubsicherung zwischen den ASF-Knotenpunkten Annaberg-Buchholz, Schwarzenberg, Aue und Chemnitz gezogen.

Der Funken im Pulverfass

Im April übten mehere Sachsen und Sorben Solidarität mit den Erzgebirglern und protestierten gemeinsam für ein freies Erzgebirge in Chemnitz. Schnell entwickelte sich eine friedliche Unabhänigkeitsbewegung. Als ein Chinaböller bei einer Demonstration in Chemnitz in einer Menge expoldierte, wurden 17 Menschen verletzt. Pro- und Contra-Unabhängigkeitsdemonstranten beschuldigten sich gegenseitig, für diesen Anschlag verantwortlich zu sein.
Wenige Stunden später, am selbten Tag, machte sich eine Gruppe von Hooligans in die von Erzgebirglern bewohnten Vororte von Chemnitz auf, sprühten Graffitis auf deren Häuser und zerstörten Fensterscheiben. Die ASF/UZP nutze die Gunst der Stunde und rekrutierte aus den wütenden Bürgern neue Mitglieder. ASF'ler schleusten Stichwaffen in die Demos ein, um Öl ins Feuer zu gießen. Schnell schlugen in Chemnitz die Proteste in Gewalt um, die nun bewaffneten Bürger gingen aufeinander los. Der Gipfel der Gewalt erreichte seinen blutigen Höhepunkt im Zentrum von Chemnitz, als eine Massenschlägerei zwischen 1000 Mann in der Stadthalle ausbrach und Macheten, Steinschleudern, Revolver sowie Brandflaschen von beiden Seiten zum Einsatz kamen. Bevor ein Großaufgebot der Polizei eintreffen konnte, setzte eine verirrte ASF-Komdom-Luftbombe der Schlägerei ein Ende. Diese explodierte auf dem Dach, wodurch die Decke des Gedäudes zum Einsturtz gebrach wurde und alle Teinehmer der Schlägerei, außer- und innerhalb der Halle, verschüttet wurden. Später sollte sich herrausstellen, dass alle Teilnehmer V-Männer vom Staatsschutz waren.

Bald schon radikalisierte sich die erzgebirgische Unabhängigkeitsbewegung zunehmend und wurde von der ASF unterwandert. Die Separatisten erlangten jeden Tag mehr Einfluss. Die Anfangs friedlichen Proteste pervertierten zu brutalen Straßenschlachten zwischen Pro und Contra-Unabhängigkeit. Schäden in Millionenhöhe entstanden in den offenen Auseinandersetzungen, die Polizei war im Dauereinsatz und traute sich nur noch in Gruppen auf die Straße. Über die Stadt wurde der Ausnahmezustand verhängt.

Verhandlungen mit gewissen Schwierigkeiten

In Hoffnung den Konflikt friedlich zu klären, versuchte man mit Gert Eichel Kontakt aufzunehmen und mit diplomatischen Gesprächen den Konflikt zu entschärften. Dazu wurde als Unterhändler der Sachse Werner Kraus beim Streichholzziehen ausgelost. Kraus wurde daraufhin mit einer Delegation nach Schloss Schwarzenberg gesandt, die Verhandlungen fanden in den Gewölben statt.
Eröffnet wurde die Konferenz mit einem Festmahl für die Götter, auch wenn Kraus Diabetiker war, speiste er der Höflichkeit halber mit. Dieser verschwand nach dem Mahl sofort auf das nächste Klo, denn Durchfall und Brechreiz plagten ihn. Die von Krauses Durchfall und Erbrechen erzeugten Geräusche hallten durch das ganze Schloss und verwandelten sich zu unheimlichen, gespenstischen Heulen. Die vermeintlichen Spukgeräusche wurden von den abergläubischen Erzgebirglern als der ruhelose Geist von Anton Günther aufgenommen, welcher das Schloss nun heimsucht. Überstürzt verließ die gesamte ASF-Gesandtschaft das Schloss, erst am nächsten Tag trauten sich die Erzgebirgler wieder ins Schloss, nachdem sie Anton Günther's "Geist" mit meheren Fliesentischen und 20 Kisten Pfandflaschen als Opfergabe ruhiggestellt haben.
Aufgrund der so tiefen sächsischen und erzgebirgischen Dialekte der beiden baute sich schnell eine Sprachbarriere auf, wodurch ein Dolmetscher von nöten war, um die Verhandlungen fortzusetzten. Trotz allem gingen die Fortschritte nur schleppend vorran, verhandelt wurde auf beiden Seiten nach Nikotinmangel und Alkoholpegel.

Letztendlich verliefen die Verhandlungen ins Leere und hatten ihren erhofften Effekt vollkommen verfehlt, denn eine Woche später war Krieg im Erzgebirge.

Kriegsverlauf

Im Mai beschlossen die führenden Köpfe der ASF/UZP, von Annaberg-Buchholz aus, in den Stein ins Rollen zu bringen. Am frühen Morgen des 2. Mai 2010 um 3 Uhr erleuchtete ein riesiger brennender Schwippbogen auf dem Fichtelberg, als Signal der beginnenden Revolution. Das Signalfeuer war sogar noch über die tschechische Grenze sichtbar, dort dachte man, dass wieder Dresden bombardiert wird.
Mehere Kontingente setzten sich von Annaberg-Buchholz in Bewegung, um wichtige strategische Dörfer und Städte in einer Überraschungsoffensive zu besetzten. Diese hatten zuvor einiges an Pervitin inne, um so euphorisch wie möglich in den Kampf zu ziehen. Um 8 Uhr hatte die ASF bereis die vollständige Kontrolle über Annaberg-Buchholz, Schwarzenberg, Oberwiesenthal und Seiffen erlangt, ohne nennenswerten Widerstand. Nur in Freiberg, Aue und Sonnenleithe gab es längere Gefechte.

Im Süden nichts los

Abzeichen der HoChiMinh-Division

Im tschechischen Erzgebirge übernahm die sogennante HoChiMinh-Division ohne Gegenwehr von Polizei, Armee oder tschechischen Paramilitärs den gesamten tschechischen Teil des Erzgebirges. Da die Region für die tschechische Regierung sowieso als instabil und von der Drogenmafia beherrscht galt, beschlossen sie keinerlei militärische Reaktion auf die Besetzung des Landstriches und sahen eine Gelegenheit, dieses Problemgebiet loszuwerden. Im Geheimen wurden Vertäge zwischen den erzgebirgischen Separatisten und der tschechischen Regierung gesponnen, die die inoffizielle Sezezzion des tschechischen Erzgebirges beinhalteten.
Da die Divison nichts weiter Sinnvolleres tat, als zu wildern und Häuser anzuzünden, wurde sie deshalb am 27. Mai nach Chemnitz verlegt, wo sie vollkommen verheizt werden würde.

Schlacht um Marienberg

Gemälde eines anonymen Künstlers, die ASF feiert ihren Sieg in den Marinenberger Straßen

Die lockere Organisation der Separatististen legte den Marienberger ASF'lern Steine in den Weg. ASF'ler sollten die Erzgebirgskaserne in der unmittelbaren Nähe der Altstadt einnehmen. Während 3 Uhr offiziell die Offensive begann, bekam man von der Marienberger Zelle keine Rückmeldung.
Es stellte sich bei einem Blick in die Zeitung heraus, dass die Marienberger ASF'ler gestern durch eine Großrazzia überrascht wurden und dabei 86 von 175 Zellenmitgliedern festgenommen wurden, die Reste der versprengten Zelle zogen sich unkoordiniert aus Marienberg zurück. In ihren Verstecken fand man ein Meth-Labor, 15 Kisten Schwarzgebranntes, dutzende Stichwaffen, Böllergewehre und Revolver sowie einige Tierpornos.
So mussten Annaberger Elite-Regimenter die Aufgabe übernehmen und gleichzeitig die Gefangenen raushauen, sowie verloren gegangene Ausrüstung wiedererlangen. 5 Uhr warf ein Sportflugzeug mehere Rohrbomben auf die Erzgebirgskaserne ab, gefolgt von Panzerbüchsensalven auf das Gebäude, diese töteten unwissend die gefangenen ASF'ler. Die Annaberger schlossen mit den versprengten Marienbergern auf. Bevor die stationierten Truppen reagieren konnten, war die Kaserne von zahlenmäßig überlegenen ASF-Truppen umzingelt, welche versuchten, diese mit Panzerwagen zu stürmen. Einigen 100 Panzergrenadieren gelang der Ausfall und konnten aus der überrannten Stadt fliehen, die verbliebenden Mitglieder des Battalions in der Kaserne, mussten sich 7 Uhr aufgrund der aussichtslosen Lage ergeben. Das Battalion verwickelte die ASF in mehere Rückzugsgefechte, durch die Straßen. Der letzte Schuss fiel 10 Uhr morgens. Die gefangenen Soldaten wurden in ein unterirdisches Gefangenenlager geschickt, wo sie liquidert oder durch erzgebirgisches Gedudel gefoltert wurden. Nicht nur konnten wichtige Informationen ergattert werden, sondern auch die gesamte Ausrüstung des 371ten Panzergrenadierbataillons, einschließlich dutzender Schützenpanzer, auch wenn sich einige als Trainigsattrappen herraustellten.

Belagerung von Chemnitz

Um das Momentum weiter aufrechtzuerhalten, sammelten sich am 4. Mai 8.000 schwer bewaffnete erzgebirgische Truppen unterstützt, durch hunderte kampferprobte INLA- und IPLO-Kämpfer, gekaperte Schützenpanzer und einige verrückte Russlanddeutsche, denen Krieg einfach Spaß macht. Das Kommando über diesen wild zusammengewürfelten Haufen hatte der frisch ernannte Kommandant Alfred Weißflog.
Die Verteidiger konnten insgesamt 10.000 Mann aufstellen, bestehend aus Berufssoldaten, Polizisten und bewaffneten Asis. Weißflog ließ die Stadt sofort mit einem wochenlangen Artillerie-Trommelfeuer eindecken, um die Verteidiger zu demoralisieren und die in Eile befestigte Stadt sturmreif zu schießen. Der Plan ging nur teilweise auf, die ASF-Artillerie beschädigte zwar einige Polizeistationen und die Polizeidirektion stark, dafür hatten sie aber einen Großteil der Altstadt zerstört, hunderte zivile Tote zu verantworten und Mehrere ihrer eigenen Versorgungstunnel verschüttet.
Saboteure der Freiheitskämpfer Karl-Marx-Stadt hatten die Hauptpost in Chemnitz zerstört und so die meisten Telefonleitungen in der Stadt lahmgelegt, einschließlich jener der Polizeidirektion. Dies erschwerte die Kommunikation der Verteidiger und gab der ASF Zeit die Stadt zu kesseln. Geschwader der Luftwaffe bombardierten die Stellungen der ASF, um die Einkesselung zu verhindern und Truppen in die Stadt schicken. Schließlich wurde die Stadt vollstänig umringt.
Am 20. Mai stürmten die Separatisen voran und nahmen in wenigen Stunden die zerstörten Vororte von Chemnitz ein. In einem Akt der Verzweiflung sprengen die Verteidiger die Brücken ins Stadtzentrum und mehere Häuser, um den Vormarsch zu verlangsamen. Der rasche Vormarsch der ASF wurde in Chemnitz-Zentrum und am Hauptbahnhof von Heckenschützen gestoppt. Am frühen Morgen griffen die Verteidiger überraschend die Stellungen der ASF an und drängte diese vom Gelände des Hauptbahnhofs zurück. Der Angriff fuhr sich auf beiden Seiten fest, bis zum 30. Mai sollte es keine nennenswerten Kämpfe mehr geben, da beide Seiten erschöpft waren.

Leipziger Flüchtlingsunruhen

"Das sieht aus wie hingekackt und hingeschissen!"

Am 23. Mai kam es in einen Leipziger Flüchtlingsheim, wo geflohene Sachsen und Erzgebirgler untergebracht wurden, zu einer Massenschlägerei. Der Auslöser war wohl ein Plakat von Gert Eichel, was vollgekackt und halb-runtergespühlt im Klo gefunden wurde. Der Übeltäter wurde schnell ausfindig gemacht, ein sächsischer Jugendlicher. Im Schutz der Nacht versuchte ein Dutzend Erzgebirger, dessen Tür einzutreten und die Wohnung zu stürmen. Als die Freunde des jungen Mannes vom Lärm alamiert zu Hilfe kamen, kam es zu einer Rangelei. Schnell eskalierte die Situation, als immer mehr Erzgebirgler und Sachsen sich der Rangelei anschlossen, dabei ging es den Wenigsten um das Plakat und dafür mehr um die Prügelei.
Ein Unbekannter legte in den Wirren der Prügelei ein Feuer im Keller, welches sich langsam nach oben ausbreitete. Aufgrund des Feuers brachen die Sachsen und Erzgebirgler die Schlägerei ab und stürmten die aus dem Gebäude. Das Feuer konnte zum Glück schnell, durch uringetränke Decken unter Kontrolle gebracht werden, auch wenn von nun an ein beißender Uringestank aus dem Keller stieg, dieser wurde jedoch durch einen engagierten Einsatz der Putzkraft beseitigt.

Kurioser Waffenstillstand

Ende Mai waren die Streitkräfte der Ergebirgischen Freiheitsarmee erschöpft, ein Großteil der erzgebirgischen Republik wurde erobert, Gert Eichel sah deshalb keinen Sinn mehr, weiter erzgebirgisches Blut zu vergießen.
Am 28. Mai schrieb Eichel eilig einen Brief, welcher baldigen Frieden für die Region bedeuten sollte. Am frühen Morgen fuhr er mit einer Simson-Kolonne zum Wohnsitz des Bundespräsidenten und legte den den Waffenstillstandsvertrag in den Briefkasten.
Später fand Horst Köhler den Brief, auch wenn es einige Zeit brauchte, bis er die Schmierschrift entziffern konnte. Dieser witterte natürlich sofort eine Chance der Verlängerung seiner Amtszeit, weshalb er sofort alle Medien davon informierte und sich (kurzzeitig) einen Ruf als Friedensstifter einfang. Nun war endlich Frieden in Europa eingekehrt und das zerstörte Erzgebirge konnte wieder aufgebaut werden, sowie Geflüchtete in ihre Heimat zurückkehren.
Köhler musste jedoch 3 Tage später aufgrund gewisser Ereignisse am 31. Mai, welche sein Versprechen null und nichtig machen sollten, zurücktreten.

Zeitgenössische Zeichnung

Unglücklicherweise hatte niemand im Erzgebirge den Schuss vom Waffenstillstand gehört, da alle Strom- und Telefonleitungen, Straßenverbindungen zerstört bzw. unterbrochen waren und Störsender der Bundeswehr ihren Rest erledigten. Noch dazu war die ASF praktisch führerlos geworden, da Gert Eichel Urlaub bei Balaton machte, seiner Selbst sicher, dass der Waffenstillstand halten würde.

Blutbad von Chemnitz

Am 30. Mai traf Nachschub für die Belagerer von Chemnitz ein, frische Rekruten der HoChiMinh-Divison, ebenfalls auch Crystal Meth- und Munitonsvorräte für zehn Jahre. Alfred Weißflog, welcher wie Viele nichts vom Waffenstillstand wusste, traf die Entscheidung, gen Mitternacht einen Überraschungsangriff auf die letzten Stellungen der Verteidiger im Stadtzentrum zu starten.
Gegen 23:00 Uhr stießen die Belagerer gegen das schwer befestigte Stadtzentrum vor. Zum gleichen Zeitpunkt wurde ein Funkgespräch zwischen Weißflog und dem Kommandanten der Verteidiger August Schelaswo in Chemnitz abgefangen :
Alfred Weißflog:Legt eurö Waff'n niedar und Pfot'n huch, sonst ballern ma euch bis auf 'n Fichtelberg!
August Schelaswo:Hör auf so 'ze blähgen, euch Brietz'l mach'n wir die Hölle heiß!
Alfred Weißflog:Mit wus willst'n du uns dä' aufhalt'n? Ma ham euch umställt, da kommt ka Mäusel mähr raus!
August Schelaswo:Wesste wat, ich hohl die Luftwaffe, die trett'n euch so derb in den Bobbs, dass ihr ane Woche net mehr kack'n könnt!“ (Artillerieeinschlag im Hintergrund)
Alfred Weißflog:Lappfotz', die wird nischts mach'n könn'.
August Schelaswo:Ach halt' die Gusche und verpiss sich aus'm Funkverkehr!
Alfred Weißflog:Werst schu sah' waste davon hast, kaste dei eignes Grab schauf'ln.

"Alfreds Angriff "

Überlebende ASF'ler feiern ihren "Sieg"

ASF-Kämpfer rückten rücksichtslos vor und massakrierten die verbliebene Zivilbevölkerung von Chemnitz. Vietnamkriegmusik im Hintergrund sollte die Moral der ASF'ler heben. Die letzten überlebenden Verteidiger verschanzten sich zum letzten Gefecht in der Stadthalle, die ASF'ler arbeiteten sich an die Stadthalle heran, indem sie die Leichen ihrer gefallenen Kameraden als Deckung auftürmten. Die Verluste der ASF waren so hoch, das gepanzerte Fahrzeuge auf dem Blut und weggesprengten Körperteilen ins Schleudern kamen. Die Sachsen leisteten erbitterten Widerstand. Die geistige Gesundheit versagte auf beiden Seiten, Soldaten sprangen in Verzweiflung vom Dach der Stadthalle in den Tod, wanderten geistesabwesend auf dem Schlachtfeld umher und ließen sich von MG-Feuer niedermähen oder verspeisten ihre eigenen Unterhosen.
Die Luftwaffe war gezwungen, ein massives Bombardement auf das Lager der ASF vor Chemnitz zu fliegen, dabei wurde er Befehlsstand von Weißflog getroffen, dieser drehte daraufhin entgültig durch und orderte an, das Stadtzentrum mit weißem Phospohor zu bombardieren, um den Widerstand in der Stadthalle entgültig zu brechen. Die Phosphorgranaten ließen die Stadthalle und den Platz davor in Flammen aufgehen, mit ihr alle Verteidiger und ASF'ler, die überlebenden ASF'ler verschossen im Freudentaummel wahllos Munition und hissten auf dem Dach der Stadthalle die Flagge der erzgebirgischen Republik.
Die Stadt war von Qualmschwaden umhüllt. Der gleichnamige Fluss Chemnitz war voller verstümmelter Leichen, welche noch vom Phosphor im Wasser weiterbrannten und gespenstisch klingende Vietnammusik hallte durch die Straßen. Die Schlacht ging als einer der blutigsten Phyrussiege in die Geschichte ein und sollte als "Alfreds Angriff" bekannt werden.

Wenige Tage später wurde die Stadt wieder von Weißflog aufgegeben, da er alles an Muniton, Mannstärke und Meth in diesen Angriff gesteckt hatte. Alfred Weißflog verdiente sich trotzdem im Erzgebirge den Status eines Kriegshelden.

Guerillakrieg

ASF-Guerilla hält Ausschau nach Bundeswehrsoldaten

Wegen der großen Verluste in Chemnitz musste die ASF in die Defensive gehen, man zog sich ins Unterholz zurück, dort war man vor der Luftwaffe sicher, welche nun regelmäßig Einsätze in den urbanen Gebieten flog. Die Freizeit wurde mit Wandern totgeschlagen. Ein Trupp von Bundeswehrsoldaten fand eine Aufnahme im Wald, wie die Erzgebirgler über Stock und Stein stolperten, dabei das Steigerlied sangen und die deutsche Sprache mit tiefstem erzgebirgischen Dialekt vergewaltigten. Die Soldaten mussten, wegen darauf folgendem Hörschaden, ins Larzarett eingeliefert werden.
Erzgebirgische Späher hatten dieses Ereigniss beobachtet, daraus entwickelte sich eine effektive Taktik. Lautsprecher wurden von der ASF in den Wäldern aufgestellt welche das "Steigerlied" und "Kaane Sachsen, Kaane Preußen!" in Endlosschleife wiedergaben. Dies führte zu immensen Schlafproblemen, Hörschäden und permanentem Brechreiz bei der Bundeswehr.
Mit Hinterhalten versuchte man die BRD-Streitkräfte zu zermürben, wobei das sich jedoch als wenig sinnvoll erwies, da sich in den meisten Fällen die Guerillas nicht trauten zuzuschlagen.

Machtvakuum und Spaltung

September machte sich Unruhe bei den Separatisten breit, nicht nur wegen der Rückeroberung von Chemnitz durch die Bundeswehr, sondern auch durch das sich schnell verbeitende Gerücht, dass Gert Eichel durch einen Anschlag ums Leben gekommen sei.
Kommunistische Kräfte begannen im nordöstlichen Erzgebirge Einfluss zu nehmen. Schließlich verlor man die Nerven und Weißflog, welcher eine improvisierte Führungsriege aufgestellt hatte, begann eine Truppe aufzustellen, welche die ASF von Defätisten, Verrätern und anderen Wehrkraftszersetzern säubern sollte, diese wurden "Blauhauben" genannt, weil man keine Zeit hatte sich einen kuhleren Namen zu überlegen. Die Blauhauben sorgten für Terror unter der ASF. Ende September wagten die kommunistischen Kräfte schließlich den Aufstand in Freiberg und stürmten das Rathaus, in welchen sie den lokalen ASF-Zellenführer festnehmen wollten. Das Problem hat sich jedoch von selbst erledigt, da dieser tot mit einigen Mitgliedern seiner Bierrunde und verwahrlost in seiner Dusche gefunden wurde, er starb vermutlich an einer Alkohol-Krokodile-Heroin-Meth-Überdosis. Ebenfalls hat man bei ihm mehere Snuff-Filme erbeutet.

Es bildeten sich aus dem Chaos folgende Gruppen:

  • Die kommunistischen arzgebirgischen Freiheitskämpfer (KAF), eine sich aus Stalinisten und PolPottisten zusammensetzende Hardliner-Gruppe, welche gegen Drogenhandel war.
  • Die arzgebirgische separatistische Freiheitsarmee (ASF), bestehend aus Gert Eichel-Loyalisten, diese waren für Drogenhandel.
  • Und eine Gruppe, welche sich von der KAF abgespalten hatte und, noch bevor sie sich einen Namen ausdenken konnte, vernichtet wurde.

Materialschlacht

Zerschossene Überbleibsel einer Schanze

Die Bundeswehr konnte sich nun die teure Munition sparen und zusehen, wie sich die Erzgebirger selbst zerfleischten.
Die ASF und KAF plänkelten sich quer durch das Erzgebirge und Städte, sowie Dörfer wechselten täglich zwischen den Kriegsparteien den Besitzer. Dies wollte man ändern, indem die Loyalisten und Kommunisten von nun an Dörfer sowie größere Städte und Waldstücke willkürlich niederbrannten, um einander die Deckung zu zerstören und endlich eine klare Front zu schaffen.
Trotzdem konnte bis zum Ende der Fede kein konkreter Frontverlauf festgestellt werden, da beide Seiten man einfach zu unkoordiniert und verstreut aggierten. Gebiete, die als gesichert galten, waren morgen vom Feind überrant worden und die über die kürzlich die Kontrolle erlangt wurde, wurden wenige Stunden schon zurückerobert. Man scheute auch nicht vor biologischen Waffen zurück, um das Kriegsglück zu seinen Gunsten zu entscheiden. Leichenteile, Tierkadaver und vollgekackte Unterhosen wurden aufeinander geschossen, um Krankheiten in den Reihen des Feindes zu verbreiten. Der regnerische Herbst sorgte für Verschlammung und Erdrutsche, sodass nun auch Grabensysteme nutzlos geworden waren. Ruhr- und Choleraepedemien breiteten sich im Erzgebirge aus und machte auch nicht vor den beiden rivalisierenden Fraktionen halt.
Der Krieg verlagerte sich sogar ins Erdreich, wo man versuchte sich gegenseitig zu untergraben. Auf der Seite der ASF wurden Blauhauben als Barrieretruppen vor den undurchsichtigen Fronten aufgestellt, um die Loyalität der Offiziere sicherzustellen und Feiglinge zu exekutieren. Die unübersichtlichen Tunnelsysteme und alten Bergwerksstollen wurden zum Grab für viele Erzgebirgler. Weniger kamen die Milizionäre durch Kampfhandlungen, sondern durch Sauerstoffmangel, Stürze, Verschüttungen und Krankheiten ums Leben – außerdem durch die Entzugsfolgen durch von Crystal Meth, denn das war mal wieder ausgegangen.

Die namenlose Splittergruppe

In den Wirren des Krieges spaltete sich von den Kommunisten eine rund 40 Mann große Truppe ab, welche nun eigene Wege ging. Dies hätte ihnen egal sein können, wenn sie nicht nur noch durch peinliche Videos und Drogenhandel bei der KAF aufgefallen wären. Die Videos gingen in den sozialen Netzwerken umher, schon bald begannen die Medien die ganzen Erzgebirgler auf diese eine Gruppe zu pauschalisieren. Das durfte man nicht weiter zulassen, schließlich stand die EHRRÄ des Erzgebirges auf dem Spiel.

"Nacht der Chinaböller"

Informanten der KAF hatten herrausgefunden, dass sich die Führungsebene der KAF-Verräter in Johanngeorgenstadt bei einem verlassenen Saal zusammenfinden würde, um einen Oberbefehlshaber und einen Namen für die Gruppe zu bestimmen. Was eine einmalige Gelegenheit darstellte, das Prestige des Erzgebirge wiederherzustellen. Als die Versammlung in Johann-Georgenstadt zur Namensgebung der Gruppe standfinden sollte, warfen KAF'ler Nebelgranaten und Böller in den Saal und stürmten diesen kurz darauf. Die Aktion stellte sich jedoch als unötig heraus, da alle Mitglieder bereits zu stark alkoholisiert waren, um sich hätten wehren zu können.
Die Mitglieder wurden festgenommen und alle vom Kommisarsrat der KAF zum Tod, durch die "Böllerpumpgun" verurteilt. Die Hinrichtungen wurden in einem abgelegenen Waldstück vollzogen, wo sie zuvor ihre eigenen Abzeichen zur Demütigung fressen mussten. Das Geschehen wurde mit der Kamera festgehalten, damit man die verbliebenen Mitglieder der Gruppe verunsichern konnte. Außerdem wurde das Video zusätzlich auf einer Deepweb-Seite veröffentlicht, um Gewinn mit diesem zu machen.
Da man lange keine Aktivitäten von dieser Gruppe mehr feststellen konnte, machte der Kommissarsrat bekannt, dass die namenlose Splittergruppe vollkommen ausradiert wurde und sie sich nun wieder auf die ASF konzentrieren können.

Rückkehr Gert Eichels

Plakat für den Waffenstillstand, damit es diesmal auch wirklich alle verstanden haben

Im Dezember kehrte der Führer der ASF zurück, nur um sein Erzgebirge vollkommen runtergewirtschaftet, vom Krieg zerissen und zersplittert vorzufinden. Freischärler, Banditen und Deserteure zogen marodierend durch die Lande. Von den stolzen Urwäldern sind nur noch verkohlte Stümpfe übrig geblieben und die Bevölkerung war schon lange Zeit geflohen, tot oder in Lagern eingesperrt. Eichel soll der Legende nach vor Entsetzen geschriehen haben, "Orr naaa, so aine Scheisse, ich glob isch kotz glei!" und sich danach eine Pfeife angezündet haben.
Eichel wurde jubelnd von den (verbliebenen) Erzgebirglern in Annaberg-Buchholz empfangen, wo er sich eifrig daran machte den Krieg zu beenden. Dieses Mal sogar mit einem Video, der Inhalt sollte über Lautsprecher im ganzen Erzgebirge gesendet werden. Da sich die Gerüchte über Eichels Tod als falsch herrausstellten, legten die Erzgebirgler ihre Waffen nieder.
Gert Eichel lud die KAF-Mitglieder zu seiner nächsten Bierrunde, zu einem Saufgelage ein. Die KAF ging auf dieses Versöhnungs-Angebot ein. Durch einen merkwürdigen Zufall starben jedoch alle KAF'ler wenige Stunden später an heftigem Durchfall an Ort und Stelle.

Siehe auch