Erstes Date

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Das Erste Date beschreibt den Vorgang des Sich-Kennen- und Liebenlernens von mindestens zwei Personen. Hierbei gibt es eine große Vielfalt der Möglichkeiten des Aus- und Erlebens, genau wie von den Personen und Vorgehensweisen die man auf dieser grazilen Erkundungsreise des Lebens treffen kann. Das Liebesleben kann sich in diesem Zuge ebenso rapide verändern wie die Weltanschauung, ersteres meistens zum Guten. Als Faustregel gilt, man sollte niemals seine Tuba zum ersten Date mitbringen.

Vorbereitung

Ohne Worte aber dafür mit attraktivem Äußeren.

Es ist zu sagen, das das erste Date den Fortbestand der Menschheit sichert. Dies lässt sich dadurch vertreten, das die meisten Beziehungen und damit auch nachfolgende Generationen in der Menschheitsgeschichte nicht einfach zufälligen Begegnungen entstammen. Auch für den Fall das man mit heruntergelassenen Hosen auf einem Marktplatz seiner Wahl steht, wird es seltener vorkommen dass sich daraufhin ein Wesen des andere Geschlechts mit dem Aufschrei „Oh Gott, ja, hier bin ich, nimm mich!“ auf einen stürzt.

Somit gilt das erste Date als Vorbereitung auf das weitere Zusammenleben von Personen, und die folgenschwere Argumentation von eben im Sinn muss es auf diese Vorbereitung auch eine Vorbereitung geben. Auch diese glänzt durch ihre Unterschiedlichkeiten, meistens ist jedoch der erste Schritt das Auswählen eines geeigneten Gegenstückes, darauffolgend die Vorbereitung von sich selbst, meistens physischer und psychischer Natur. Die Möglichkeit der Vertauschung der beiden Schritte sei angemerkt. Oft wird hierbei ein nicht unbeträchtlicher Teil der eigenen Zeit investiert, denn die meisten Menschen legen großen Wert auf ihr Liebesleben, vor allem wenn dieses nicht existiert.

Eine prägende Frage des Lebens ist wie nun zwei beliebige Menschen unter 8 Milliarden Exemplaren der menschlichen Gattung aufeinander treffen um sich zu finden oder nie wieder gefunden zu werden. Auch hier gibt es eine große Bandbreite von unterschiedlichen Wegen, Freunde, soziale Netzwerke oder Entführungen um einige zu nennen. Je nach Vorgehensweise ist die Vorgehensweise unterschiedlich. Während bei der Variante der Zusammenkunft über Freunde meistens nach folgenschweren Sätzen („Hey, ich kenn da wen…“) nachfolgende Schritte in die Wege geleitet werden, u.a. z.B. den Austausch von Nummern und ähnliches, kann man den Schritt des ersten Bekanntwerdens bei Arbeitskollegen als gegeben betrachtet werden. Hier lädt der tägliche Kontakt und die damit verbundene verbrachte Zeit fast schon zur Frage des privaten Treffens ein.

Auch die zunehmende Technisierung kommt bei der Vorbereitung auf ein erstes Date zu Trage. Zahlreiche soziale Netzwerke bieten Gelegenheit, verdammt gute und tolle Kennenlern-Geschichten durch ein komplexes Fingerwischen nach Rechts zu ersetzten. Interessant ist auch die Variante des Aufeinandertreffens in Folge einer durchzechten Nacht mit oder ohne Freunde. Hierbei gleicht die Auswahl der Person der Wahl allerdings eher Roulette als echten Kriterien fürs Einlochen.

Hat man nun die Vorbereitung der äußeren Faktoren getroffen steht in den meisten Fällen noch die eigene Vorbereitung an. Man richtet sich selber her, räumt auf auf oder greift zum Rasierapparat. Besonders für die Vertreterinnen der weiblichen Art ist die psychische Vorbereitung ein unabdingbarer Teil von eben jener. So wird der Datepartner der Wahl meistens schon vor demselben mit komplexesten Methoden unter die Lupe genommen. Streckenweise ähnelt dieses Verhalten dem des Stalken, aber dank dem gute Willen entfällt es oftmals dem Bereich der Straffälligkeit.

Folgend nun, wenn alle Vorbereitungen von den Protagonisten getroffen worden sind, der Akt des ersten Dates.[1]

Umfeld

Das Umfeld, und insbesondere der Ort des ersten Dates ist frei wählbar und bei der Menge an Orten auf diesem Planeten sind hier eine ganz schön große Menge an Varianten zu finden. Trotz diesen Umstandes sind meistens ein paar Gemeinsamkeiten zu finden.

So ist unabhängig von Zeit und Ort das Kino ein beliebtes Mittel der Wahl. Dies liegt wahrscheinlich daran sich dort gleich mehrere beliebte Faktoren kombinieren lassen: Nichtvorhandene peinliche Stillen, geteiltes Popcorn, sich dabei zufällig treffende Hände, Dunkelheit, Hände, die sich noch woanders finden können als zusammen in einer Popcorntüte, all das wirkt streckenweise sehr anziehend.

Auch beliebte Örtlichkeite für den casus des ersten Dates sind Cafes oder Restaurants. Dies mag u.a. daran liegen, das kaum jemand etwas gegen Essen hat. Dies ist auch der Grund warum die Variante bei einem der Protaonisten selber zu kochen sich großer Beliebtheit erfreut. Denn hier wird oftmals nicht nur ein wenig Geld gespart, des Umstands willen kann man auch einen vorausahnenden Blick auf die Kochkünste des gegenüber werfen. In Anbetracht der Tatsache das man älter wird, kann man sich sicher sein, das Schönheit irgendwann vergeht, Hunger aber immer ein zentrales Bedürfniss bleiben wird. Zudem ist es gut zu wissen, das der Partner einen nicht demnächst unerwartet vergiftet wird. Außerdem, nimmt man z.B. den Fall an, man trifft sich mit einem netten Mädchen um Kekse zu backen: Hier wäre der Best Case Sex, der Worst Case Kekse. Jeder mag Kekse.

Jedoch es sei erwähnt, genauso wie es gut gewählte Umstände für ein erstes Date gibt, gibt es andererseits auch schlecht gewählte Umstände. So sollte man es zum Beispiel vermeiden, den anderen gleich beim ersten Treffen seine Schlafmohnplantage zu zeigen oder die andere Person mit einer toten Katze zu würgen. Hierbei gilt nur als Ausnahme die Begründung, wie bei allen Dingen im Leben, es sei denn er/sie steht drauf.


Protagonisten

Für Ritter Georg ein hartes Erwachen morgens nach dem abendlichen Umtrunk in der Schenke

Das erste Date hat mitunter Ähnlichkeiten mit dem Beruf des Friedhofgräbers, es fördert mitunter Menschen zu Tage, von denen man bisher gar nicht ahnte, das sie existieren. Nur meistens sind sie beim ersten Date nicht tot. Meistens.

Ansonsten zeigt sich beim Date wirklich die ungeheure Bandbreite der menschlichen Gesellschaft, und das, wie oben erwähnt, ist nicht unbedingt im positiven zu verstehen. Es sei denn man steht darauf. Erwähnenswert sei die Bedeutung der beiden teilnehmenden Personen. Denn ohne sie wäre die Ausführung an sich nicht machbar. Auch steht und fällt mit den beiden Personen die Ausführung des ersten Dates, sowie die weitere Entwicklung der Dinge, die mit dem ersten Date den Anstoßstein genommen haben. Was folgt sind die Folgen.


Folgen

Das erste Date an sich hat in seiner Eigenschaft in der Geschichte schon sehr viele Menschen zusammen geführt, die sich nach eben jenem nie wieder sehen werden.[2] Manchmal wird das Glücksgefühl, das von den Keksen herrührt auch als Liebe missgedeutet und das erste Date bildet das Sprungbrett für eine Beziehung, die im Laufe der Zeit jedoch wieder im Sande verläuft. Eine Lebensweisheit ist es allerdings, das eine Menge Leute für eine gute Story eine Menge tun würden. Und falls alle Stricke reißen sollten, hätte man als Protagonist zu mindestens die Gelegenheit, auf einer guten Party eine gute Geschichte zu erzählen.

Aber genau wie z.B. ein Treffen zum Abendessen mit Frühstück enden kann gibt es ein paar seltene Momente, wo man auf eine gerade vorbeifahrende Prinzessin in einer weißen Kutsche trifft. Hier gilt es dann, mit dem ersten Date den Grundstock für das Märchen zu bilden, welches man das Leben nennt.


Fußnoten

  1. In einigen Fällen darf das Wort ruhig im künstlerischen Sinne verwendet werden.
  2. Kleiner Tipp am Rande: Chlorophorm immer noch als bestes Mittel ein Mädchen mit nach Hause zu nehmen