Erben

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Das Erben ist das sich Streiten um die Hinterlassenschaft einer bereits verstorbenen Person. Viele Leute mit noch mehr Geld in ihrem Besitz sind gemein. Deswegen schaffen sie sich besonders viele Erben an, um noch zu Lebzeiten wunderbare Erbkriege zu erleben. Die Vorfreude dieser reichen Person ist dann so groß, dass sie daran jämmerlich krepiert. Erst dann beginnt für Außenstehende das Schönste.

Geschichte

Das Erben begann kurz nach dem Beginn des Kapitalismus. Erbscheine, aus dieser Zeit, konnten bei groß angelegten Ausgrabungsarbeiten bisher noch nicht geborgen werden. Aber aus dem ganzen gefundenen alten Plunder ist zu erkennen, dass es sich wohl anfangs wohl um Reste eines Mittagessen handeln musste.
Mit der Zeit wurden die Erbmethoden verfeinert. Der alte Knacker - seine Matratze hatte ja selten was - wurde immer häufiger genötigt, anstatt zu schlafen, futtern und vögeln, seine gesteigerte Arbeitsleistung in Gold oder Silberbatzen anzulegen. Nach seiner Einäscherung warf man sich dann auf die Brocken. In jüngerer Zeit gingen eingefleischte Junggesellenvereine dazu über, nicht mehr zu warten, bis die potenziellen Erblasser freiwillig den Silberlöffel abgaben, sondern heizten ihnen gehörig ein, bis sie den Hitzetod starben.
Allerdings wurde in diesem Zusammenhang das Wort Erbe tunlichst vermieden, sondern es wurde der/den - selbstverständlich nackt - Gegrillten eine saftige Rechnung für deren Einäscherung ausgestellt. Die Redewendung "Einen geilen Abgang hinlegen" wurde in dieser Zeit geprägt.

In neuester Zeit will man die Voraussetzungen für die Vererbung revolutionieren. So ist geplant, in Zukunft den Löffel nur noch an minderbemittelte Staatslenker, bzw. deren Vasallen abgeben zu dürfen.

Zeitrahmen

Grundsätzlich scheint es beim Erben ein Zusammenhang mit dem Verrecken einzelne Individuen zu geben. Es finden sich dann sehr schnell und häufig zusätzlich noch Erbschleicher ein, die auch etwas vom Kuchen abhaben wollen. Sehr auffällig sind solche, die mit dicken Büchern unterm Arm ihre Absichten zu untermauern versuchen und immer nur in Prozenten reden. Andere verbürgen sich dafür, dem Verscharrten einen Platz im Universum zuzuweisen und zu verhindern, dass er gedämpft wird.

Ablauf

Die Hinterbliebenen des Verstorbenen streiten sich vor, während und nach der Beerdigung schon ums Erbe. Die Gewissheit, dass sich die Hinterbliebenen definitiv vor Gericht zerren können, kommt üblicherweise beim Notar. Durch die Geldinvestition in die Klagen haben sich die Hinterbliebenen in der Regel finanziell so verausgabt, dass von ihrem Erbe kein Cent mehr übrig ist und sie als White-Trash-Familien in alten rostigen Caravans wohnen müssen.

Nebeneffekte

Der Ablauf ermöglicht Linksanwälten, Notaren und teilweise Vogten ein dickes Finanzpolster. Diese sind damit prädestiniert, als zukünftige Erblasser ein wunderbares Vorbild für die erbende Gemeinde zu werden.

Siehe auch