Ein Quantum Toast

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Das wirklich sehr ansprechende Filmplakat

Jamie Bondage 006: Ein Quantum Toast,(Originaltitel: For Your Eyes Only) ist ein biografischer Erotikfilm der Produktionsfirma Hotmirror aus dem Jahre 2008. Er stellt das Prequel zu seinem Vorgänger "Casino Pokale", der 2006 gedreht wurde, und ist somit der erste Erotikfilm mit einer inhaltlichen Ausarbeitung, die für 2 Filme reicht, in diesem doch sehr storylosen Genre.

Handlung

Die Handlung des Films beschreibt die Kindheit und Jugend des weltberühmten Pornostars Jamie Bondage (*06.06.1969 Irgendwo in Afrika).

Irgendwann in den 1969er Jahren wird Jamie in einem afrikanischen Ghetto als drittes Kind einer 14-jährigen Prostituierten geboren. Um zur Schule gehen zu können muss er seiner Mutter auf der Arbeit schon früh zur Hand gehen und lernen, seinen Lebensunterhalt mit vollem Körpereinsatz zu verdienen.

Im Alter von sechs Jahren wird er vom Star der lokalen Pornobranche Stefan Staab, Gründer und Inhaber des Pornosenders ProEvil, auf einem Kinderstrich entdeckt und mitgenommen. Bei Stefan Staab lernt er die geheimnissumwobene Kunst aus Scheiße Geld zu machen, und zwar im wahrsten Sinne des Wortes. Hier dreht er legendäre Streifen, wie die S/M-Serien „Schlag den Staab“, „TV brotal“ u.ä. in denen aktuelle Ereignisse mittels nachgestellten, aber pornografisch umgewandelten, Szenen ausgeschlachtet werden, um möglichst viel Geld rauszuschlagen.

Trotz des enormen finanziellen Erfolges der Werke verweigert Staab Bondage jegliche Auszahlung und weist ihn mit der Aussage ab, dass alles Geld, das ihm zustünde, an die Mutter weitergeleitet werden würde die es zur Therapie ihrer HIV-Infektion benötige. Ferner würden Produktion und Bestechung der Behörde für Kinderpornografie sich derart ins Budget fressen, dass eine höhere Beteiligung Bondages nicht möglich wäre. Der gibt sich vorerst mit der Aussage zufrieden, entdeckt jedoch duch Zufall an seinem sechzehnten Geburtstag unter Dokumenten in Staabs Büro einen Brief mit zwei Jahre altem Poststempel, in dem ihm mittgeteilt wird, dass seine an AIDS erkrankte Mutter verstorben sei. Als er Staab zur Rede stellen will, lässt dieser ihn in den Keller seiner Villa sperren und hungern und versucht ihn zur weiteren Mitarbeit zu zwingen, wobei er immer wieder den Wortlaut "Und wenn du auch nur das kleinste Quantum Toast sehen willst!" verwendet. Bondage verspottet diesen jedoch nur und erwähnt, dass Leute, die nur auf den Moment warten, sich gegen seine Aubeutung zu wehren, überall sind.

Daraufhin zieht Ms Staabs Leibwächter ein Fläschchen mit KO-Tropfen aus der Tasche und gibt ein paar in Staabs entteeinierten Chai Latte, woraufhin dieser kurz das Bewusstsein verliert. Er befreit Bondage und flüchtet mit ihm, doch der nicht totzukriegende Staab hetzt ihnen seinen übergewichtigen Lieblingsrottweiler Belton hinterher, der sie durch die vor der Villa stehenden Groupiemenge verfolgt und letztendlich den Leibwächter tötet, während Bondage fliehen kann.

Bondage schwimmt nach Haiti, bricht dort in ein Hotelzimmer ein, wird wieder von einem Hund angegriffen und tötet ihn nach einem kurzen, aber heftigen Kampf, und isst ihn auf. An der Rezeption gibt er sich, rothäutig, weil blutverschmiert, als Indianer aus und kommt so in den Besitz einer Friedenspfeife mit der er sich erst einmal die Hucke volldröhnt. Als er nun total high das Hotel verlässt und auf die Strasse torkelt, hält ein Auto, dessen Fahrerin, Camelle, ihn dazu auffordert, in das Auto einzusteigen, da sie ihn für einen zugekoksten Stricher hält. Bondage, so high, dass ihm alles egal ist, entscheidet sich dafür mitzuspielen und steigt ins Auto. Kurze Zeit später werden die beiden von einem Mann auf einem Motorrad verfolgt. Bondage öffnet das Fenster und übergibt sich auf die Strasse, woraufhin der Motorradfahrer ausrutscht. Die angewiderte Camelle schmeißt ihn daraufhin aus dem Auto, aber Bond schnappt sich das Motorrad von dem ziemlich angekotzten Kerl und verfolgt sie.

Camelle, deren Schwester bereits bei einem Unfall mit einem drängelnden Raser ums Leben gekommen ist, erleidet einen Schock, als sie sieht dass Bondage sie verfolgt, und ist plötzlich der festen Überzeugung sie sei Keanu Reeves in Speed und die Welt würde untergehen wenn sie langsamer als 100 km/h fährt. Leider fährt ihr Auto aber nicht schneller als 80 km/h und in einem selbstlosen Akt, um die Welt vor dem Untergang zu bewahren, fährt sie gegen die nächste Palme. Bondage zieht sie aus dem brennenden Wrack, sieht aber, dass sie schon tot ist und freut sich über eine weitere Gratismahlzeit.

Während er am Feuer sitzt und isst macht er sich Gedanken darüber, was er mit seiner neuen Freiheit anfangen soll und kommt zu dem Entschluss , dass er nicht den Rest seines Lebens auf einem Motorrad Frauen hinterherjagen kann. Und auch wenn er gut davongekommen ist, so hat er doch diese Frau, die er eigentlich gemocht hat, ziemlich auf die Palme gebracht.

Daraufhin fährt er erst einmal ziellos durch die Gegend bis er an einem Bootshafen ankommt. Dort entdeckt er Dummini Grüünü und schließt ihn sofort ins Herz. Er schnappt sich einen herannahenden Botenjungen, der mit ihm mehr oder weniger freiwillig die Klamotten tauscht, nimmt ihm außerdem ein Päckchen ab, welches er in der neuen Identität Grüünü überbringt. Grüünü, in ein Verhandlungsgespräch mit einem General Bedrängo vertieft, nimmt das Paket an, ohne den falschen Namen auf dem Paket zu bemerken. Er lässt einen seiner Söldner das Paket öffnen, in dem sich eine Waffe und ein Bild von Grüünü befinden. Da wird klar, dass der eigentliche Empfänger ein Auftragskiller war und Grüünü töten sollte. Der lässt Bondage gefangen nehmen und wendet sich wieder der Unterhaltung zu, die sich darum dreht, den General als neues Staatsoberhaupt von Pullivien einzusetzen. Als Gegenleistung verlangt Grüünü dafür eine scheinbar wertlose Insel in der Karibik, inklusive Luxushotel und dessen steuerlicher Befreiung. Dann fällt Grüünü Bondage wieder ein und er überlässt ihn dem General als „süße Abrundung“ des Geschäfts. Bondage bricht daraufhin in Tränen aus und als er von den Handlangern zum Boot gezerrt wird ruft er schluchzend dem schwer irritierten Grüünü noch den Satz "Du hättest mein Quantum Toast sein können!" zu. (Wird fortgesetzt)

Kritiken

Der Film wurde von der Presse sehr gespalten aufgenommen. Kritiker, die Bondage früher immer für seine emotionalen und authentischen Werke lobten, taten den Film als unterkühlt und vom Genre abweichend ab, er wirke gemessen an seinen Vorgängern wirr und die Dialoge seien überladen und abwegig.

Der Playboy beschrieb ihn als

"(...) eine 103 minütige Therapiestunde, die in einer stark sarkastischen und sardonischen Weise über menschliche Abgründe sinniert. Dieser Bondage hat ein Trauma, welches es zu verarbeiten gilt, ihn jedoch unlustiger und unerotischer denn je macht. Wer eine anderthalbstündige Persiflage über Elend sehen will ist in einschlägigen Liebeskomödien besser aufgehoben."

Die Blöd-Zeitung schrieb, der Film wolle einem eine Realität vorheucheln.

"(...) das scheitert jedoch an der Tatsache, dass in 106 Min gerade mal zehn Paar entblößte Topmodel-Möpse zu sehen sind. Wie kann man das als Mann von Welt denn ernst nehmen, alleine in den Werbeblöcken von Kindersendern wird mehr Erotik in HD gezeigt. Bei diesem Film schlägt die Hit-Wünschelrute nicht aus."

Positive Reaktionen gab es überraschenderweise aus der Ecke mit den größten Bondage-Kritikern. So hieß es in der TAZ der Film prangere reale politische und soziale Misstände an und berichte mit sardonischem Lächeln und traurigem Zwinkern aus den Augen eines Menschen, dessen Leben grösstem Leid entsprungen ist.

Bondage verkündete, als Reaktion auf die schlechten Kritiken, dass alle die den Film schei**e finden ihn mal am A*sch lecken könnten. Unmittelbar nach dieser Verlautbarung versuchte die örtliche Polizei seinen Wohnsitz weitläufig abzusperren, schaffte es aber nicht rechtzeitig und stellte stattdessen rund um das Anwesen Dixie-Klos auf, um eine Verseuchung des Grundwassers durch die Horden einfältiger und williger Porno-Groupies, die nun das Haus belagerten, zu verhindern.

Seit dem färbt er sich die Haare schwarz und lebt als von allen missverstandener Emo im Schatten seines ehemaligen Ruhms.

Finanzieller Erfolg

Der Film floppte an den Kinokassen und gilt als der größte Reinfall Bondages Karriere, avancierte aber zm DVD-Hit.