Eimerrauchen

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Eimerrauchen war eine antike Technik des Staubsaugens.


Geschichte

Das Eimerrauchen wurde antiken Textquellen zufolge um 200 vor Christus von dem griechischen Philosophen Eunuchos von Phallos entwickelt. Doch erst im Jahr 70 vor Christus wurden erste Skizzen in Rom, wohl vom römischen Graffitikünstler Schwanzus Longus entdeckt. Die Technik des Eimerrauchens hatte eine so große Bedeutung, dass der römische Dichter Martial sie 63 nach Christus, als eines der ersten seiner weltbekannten Epigramme beschrieb. Im Mittelalter hatte das Eimerrauchen an Bedeutung verloren. Ein genauer Grund ist nicht bekannt, es gibt jedoch drei glaubwürdige Theorien. Einige Wissenschaftler schätzen, dass das Mittelalter zu dunkel war, als dass man Staub hätte sehen können. Andere wiederum glauben, dass es mit der fortschreitenden Emanzipation der Frau einen Zusammenhang gibt. Im Jahr 1996 tauchte außerdem ein Dogma der Papstes Alexander II. auf, das der Bevölkerung das Eimerrauchen aufgrund seiner Gewaltverherrlichung verbietet. Bis heute ist allerdings die Echtheit des Dokuments nicht zweifelsfrei belegt.

Die Technik

Beim Eimerrauchen wird eine Amphore zu dreivierteln mit Wasser gefüllt und anschließend ein Trichter aus Holz mit der breiten Seite nach unten in das Wasser getaucht. Nun wird diese Konstruktion an einen staubigen Ort getragen. Anschließend wird der Trichter geschwind, bis der untere Rand des Trichters das Wasser gerade noch berührt, herausgezogen. Dabei entsteht im Trichter ein Unterdruck, der Luft und Staub in den Trichter saugt. Der Staub gelangt auf die Wasseroberfläche, saugt sich mit Wasser voll und sinkt. Nachdem aller Staub entfernt wurde, entleerte man das Wasser mit Staub einfach in der nächsten Zisterne. Das Entsorgen in ein Aquädukt war nicht gestattet.

Heutiger Nutzen

Als in den 1970er Jahren junge Archäologiestudenten an einer Ausgrabung in Rom beteiligt waren, entdeckten sie auch Longus' Wandmalereien. Nach genauerer Beschäftigung mit diese Technik kamen sie auf die Idee ihren Pizzagewürzen ein besonders kräftiges Aroma zu entlocken. Die Pizzagewürze werden angezündet und nach antiker Technik in den Trichter gesaugt. Anschließend wird der Trichter an den Mund gesetzt und vollständig in das Wasser getaucht. Der in den Trichter gesaugte Rauch gelangt dadurch in die Lunge, wo er seine volle Wirkung entfalten kann. Das Eimerrauchen erlangt durch diese neue Nutzung wieder Popularität. Statt einer Amphore wird heutzutage gewöhnlich ein Eimer und statt dem Trichter eine entsprechend aufgeschnittene PET-Flasche genutzt. Nur deshalb gelangte die Technik auch an den Namen, Eunuchos nannte sie ursprünglich Amphorenziehen. Geraucht wird damit heutzutage fast ausschließlich Oregano.