Eigenheim

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Eine modernistische Vorortsiedlung des Jahres 2010, Effizienz und maximale Gradwanderung zwischen Ökonomie und Ökologie stehen im Vordergrund..

Das Eigenheim ist eine architektonische Einrichtung zur Unterbringung von Menschen. Im Unterschied zur Mietwohnung wird der Mietzins für ein Eigenheim nicht an einen Vermieter sondern direkt an eine Bank als reiner Zins gezahlt.

Ursprünge

Mitte der 1960'er Jahre wurde in Deutschland mit dem Hochstapeln von Wohnungen begonnen (Hochhäuser) um den Mietern eine besseren Überblick über ihr schönes Land zu gewähren. Die äußerst wirtschaftlich errichteten Bauten vermochten jedoch nicht die Bedürfnisse aller Mieter ausreichend zu befriedigen. Dies führte zur Entwicklung eines alternativen Ansatzes zur Lösung der Wohnungsfrage: dem Eigenheim.

Der erste und einfachste, Ansatz war es, ein Hochhaus auf die Seite zu legen; es entstand das Reihenhaus. Da für ein Reihenhaus dieselben Grundlagen der Wirtschaftlichkeit gelten, wie für ein Hochhaus, war dies ein sehr guter und gangbarer Weg, massenhaft erschwinglichen Wohnraum zu erzeugen. Jedoch konnte der Wegfall der schönen Aussicht aus den Hochhäusern nicht vollständig kompensiert werden, so dass das Reihenhaus bald um einzelnstehende Elemente ergänz wurde: das Eigenheim war entstanden.

Eigenheime bieten einen guten Blick auf die Nachbarn, der einen weiten Rundumblick vorzüglich ersetzen kann. Im Ansatz war dies auch schon bei Reihenhäusern möglich, jedoch bringt die Einzelaufstellung eines Eigenheims den Bewohnern das Gefühl von Abgeschiedenheit, welches ein Beobachten der Nachbarn wesentlich erleichtert.


Arten

Im Laufe der Jahre hat sich eine große Vielfalt an Eigenheimen herausgebildet. Im Folgenden soll ein kurzer Überblick gewährt werden, der jedoch keineswegs einen Anspruch auf Vollständigkeit erhebt.

  • typisches Eigenheim: In der Regel bietet ein solches Eigenheim ausreichend Platz für 6-8 Personen mit Hund oder Katze.
  • Reihenhaus: Im engeren Sinne kein Eigenheim, darf jedoch als solches verkauft werden.
  • Singlewohnung: Erst in letzter Zeit hat sich dieser Typus herausgebildet, um auch einem Single ein gemütliches Wohnen zu ermöglichen.
  • Zweifamilienhaus: Dieses Gebäude zielt auf zwei Familien mit wenig Geld, die selbiges zusammenlegen und sich ein gemeinsames Haus leisten können (man beachte im beigefügten Bild die beiden Wintergärtenkuppeln über den Parkbuchten).
  • Ferienwohnung: In idyllischer Lage, z.B. an einem Strand, ergibt ein Eigenheim eine großartige Alternative zur Unterbringung der Erholungsbedürftigen in Bettenburgen.
  • Geschützte Wohnanlage: Aus einem gesteigerten Schutzbedürfnis heraus hat sich in den USA dieser Typ des nachbarschaftlichen Wohnens entwickelt; mehrere Eigenheime werden zusammengefasst und mit einer schmucken Mauer gegen die Widrigkeiten der modernen Welt abgeschlossen.
  • Landhaus: sehr beliebt sind auch Eigenheime auf der "grünen Wiese", besonders bei gestressten Stadtmenschen.
  • Ein-Personen-Box: Ein von Politik und Wirtschaft favorisiertes Model, welches sozial Schwachen (Hartz IV Empfängern) die Möglichkeit gibt, Wohneigentum zu erwerben. Laut Hersteller bietet es ausreichenden Schutz gegen Papierkügelchen, Sektkorken und Hundeuirn.