Egoshooter

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Der Begriff Ego Shooter, der aus zwei Sprachen, nämlich der lateinischen und der englischen entstanden ist, bedeutet ins deutsche übersetzt "Ich-Schießer". Er steht für eine Subkultur der modernen Gesellschaft, den sogenannten "Ich-Schießern". Manche Leute behaupten, die Spiele heißen so, weil man alles durch die Augen des Spielcharakters sieht, was natürlich völliger Blödsinn ist. Kein Mensch kann durch die Augen anderer sehen.

Gründe die zum Spielen von Ego Shootern führen

Ego-Shooter dienen vor allem dem Stressabbau und dem Selbstbewusstseinsaufbau. Ist also jedwedes Selbstbewusstsein im intergalaktischen Raum verschwunden, vollführt der Egoshooter seine ihm bestimmten Aufgaben par excellence. Er vermag seinen Anwendern das Gefühl zu vermitteln, dass sie die Welt und weit mehr beherrschen. Je tiefer der Benutzer in die Scheinwelt eindringt, um so weniger wird ihm die Welt um sich herum gewahr. Probleme lösen sich scheinbar wie von selbst in Luft aus. Freundschaften können nicht mehr in die Brüche gehen, da es zu keinen Streitgesprächen mehr kommt und Erlebnisse und Empfindungen, die beim Spielen geweckt wurden, können direkt vor Ort durch das liebgewonnene online spielen, unmittelbar an Gleichgesinnte übermittelt werden. Das ist wahrlich fortschrittlich und in der Ego-Aufbau-Phase für alle Einsteiger sehr wichtig.

Es geht noch besser

Der Dungeon "Schule" im Quest-Mode

Sollte all das nichts bringen, naht Rettung in Form von freundlichen Handfeuerwaffen. Diese Machtobjekte vermitteln dem redlichen User, Dinge und Probleme selbst in die Hand zu nehmen, und ermöglichen ihm, Problembewältigungen durchzuexerzieren, deren Abläufe er in mühevoller Kleinstarbeit am Computer erlernt hat. Sofern auch das nicht hilft, werden ein paar echte Leichen sein Selbstvertrauen schon wieder bereinigen. Um eine solche Aktion fehlerfrei auszuführen, sollte er sich gewissenhaft über die Techniken von Amokläufern informieren.

Bester Zeitpunkt dafür ist die Lebensphase, in der man kurz davor steht, auf natürlichem Wege zu verrecken. Denn dann kann einem ohnehin alles egal sein. Als Hinterlassenschaft für die Mitmenschen ist ein nettes Geschenk, bestehend aus ein paar Bleikugeln, Bomben und Handgranaten eine immer willkommene Abwechslung zum tristen Grau des Alltags. Besonders praktisch ist der gewisse Umstand, dass sogar Rache an Taten und Personen vollzogen werden kann, die um Jahrzehnte zurück liegen bzw. vor Ewigkeiten den eigenen Handlungskreis störten. So wie die gewissenlosen Sandförmchenklauer aus der etwaigen Kindergartengruppe "Marienkäfer" oder die frechen Buben der vermeintlichen Kindergartengruppe "Biene", die ständig alle Sandburgen kaputttreten mussten.

Gibt es Alternativen zum Amoklauf?

Ja, die gibt es. Bei einer Angst vor Waffen oder den Leuten, die sie verkaufen oder für den Fall, dass schon alle Waffen vergriffen waren, weil wiedereinmal Sommerschlussverkauf war, helfen beflissentlich die Helden der Ego-Watcherzentralen. Hier kann der vergrämte User sich ganz ungestört mit anderen Betroffenen unterhalten, deren Ego ebenfalls ziemlich verkümmert ist. Erzählt werden hier die schrecklichsten Erlebnisse an verständnisvolle Experten und diese beraten einen jeden Geschädigten, was zu tun ist, um sich wieder vollständig aufgebaut zu fühlen bzw. wie der eigene Charakter respawned werden kann. Ego-Watcher-Beratungsstellen werben mit Sonderangeboten von Schnupperstunden und sind überall in den ländlichen Dorfschaften stationiert.

Die einzigartigen Möglichkeiten

Ego-Shooter sind inzwischen schon eine Art Kommunikationsmöglichkeit geworden, und gehören sogar dem E-Sport an! Dies ist, anders als die Disco-Kinder denken mögen, kein Wettbewerb, bei dem es darum geht, möglichst viele von den hübschen, bunten Pillen zu fressen. Vielmehr geht es darum, dass in organisierten Selbsthilfegruppen, kontaktgestörte Einzelgänger auf experimenteller Basis zueinander und aufeinander zugeführt werden. Dabei sollen die selbsterrichteten Mauern der Kellerkinder eingerissen werden, die es ihnen unmöglich machten, soziale Kontakte zu pflegen.

Deswegen hat sich der E-Sport als wunderbarer Ersatz für vielzu anstrengende andere Sportarten etabliert und bezeichnet sich inzwischen selbst gern in absluter Überschwänglich als angesehen oder akzeptiert. Die Hetzkampagne im TV wird entgegen dieser Spekulationen alle paar Jahre wieder aufgerollt und ist fester Bestandteil der Wahlkampfprogramme der nächsten 100 Jahre.

Dieser unglaubliche Erfolg dieser unglaublichen Spiele kam nur durch eine unglaubliche Community zustande, die mit geradezu unglaublichen taktischen Manövern und Reflexen sogar die US-Army beeindrucken konnte. Deswegen gibt es jetzt auch das erste US Army Spiel: Americas Army. Ziel des Spiels ist ein geheimes Experiment der C.I.A., in dem durch den User "intelligente Soldaten" erschaffen werden sollen. Dieses wurde bislang aber von allen Wissenschaftlern als völlig unmöglich bezeichnet, da die auf Befehl handelnden Elitesoldaten keinerlei Basis für freies Denken aufwiesen und daher eher den Ruf weghatten, nicht intelligent sein zukönnen. Doch nicht nur die Army hat den E-Sport für sich entdeckt, sondern auch viele andere Spieler an allen Orten der weiten Welt. Diese tauchen voller Freunde in eine Welt aus Hass, Gewalt und Terror ein und entdecken die daran schönen Seiten des marzialischen Humors. Um wirklich jede Nuance der Gewaltherrlichkeit zuentdecken, eignen sich besonders gut Shooter wie Counter-Strike, F.E.A.R. 1 und 2 WarCraft,Quake, Combat Arms oder Call of Duty, Dead Space und das weltberühmte Warsow.

Trivia

  • Egoshooter werden von einer skrupellosen Hassindustrie produziert, um Kindern die Benutzung von Waffen zu lehren
  • Der Amoklauf bietet die letzte Möglichkeit sich von einem ausbleibendem Erfolg der Ego shooter zu erholen. Deshalb darf diese Möglichkeit nicht zu früh eingesetzt werden und ihre Wirkung verpuffen
  • Egoshooter stellen eine beim Kaffeeklatsch unzumutbare Präsenz dar
  • Egoshooter ermöglichen es dem Anwender nicht das vermeintlich nervige Haustier vor die Tür zusetzen, wenngleich sie auch ziemlich Vielem ein Ende zu setzten vermögen
  • Für Menschen, denen Egoshooter immer noch nicht fies genug sind, gibt es neuerdings diabolische Emoshooter oder die indizierten Rentnershooter, in denen man als 60-Jähriger Schlagersänger mit Rheumadecken bewirft.
  • Ego-Shooter funktionieren nicht mit Erbsen
  • In jedem Egoshooter ist eine Schinkenkanone versteckt, sie findet aber nie Verwendung.

Bekannte Zocker

Die Band Deichkind war so vom Ego-Shooter spielen begeistert, dass Sie dieser Aktivität sogar ein eigenes Lied widmete: Egolution