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Edward Norton Internet Security

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Wo gehts'n jetzt lang? Dieser Artikel befasst sich mit einem bahnbrechenden Virenschutzprogramm. Für den namensgebenden Schauspieler siehe Edward Norton.
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Edward Norton Internet Security ist das neueste Sicherheitspaket aus dem Hause Symantec. Es zeichnet sich dadurch aus, dass es im Gegensatz zu seinen Vorgängern sogar brauchbar ist.

Entstehung

Geschlossene Gesellschaft

2011 war ein Krisenjahr für die Firma Symantec. Vor allem das Zugpferd des Unternehmens, das Sicherheitspaket Norton Internet Security, hatte drastische Verkaufseinbußen erlitten: Offensichtlich waren die PC-Nutzer es leid, für die neueste Version eines Programmbündels, das schon eine Woche nach Erscheinen überholt war, Geld hinzublättern. Die Leute waren nicht einmal mehr so blöd, das kostenpflichtige Norton-Abonnement zu verlängern, nur weil das Sicherheitspaket auf ihren neugekauften PCs schon vorinstalliert war. Der Schluss lag nahe, dass das bewährte Trödelmarkt-Prinzip („Für jeden Plunder gibt es einen Idioten, der es kaufen will.“) hier nicht mehr aufging und die Kundschaft im Zweifelsfall doch lieber kostenlose Antivirenprogramme bezog, die dafür weniger Ressourcen verbrauchten, schneller arbeiteten und im Vergleich zu Norton sogar keine gravierenden Sicherheitslücken hinterließen.

Man gelangte zur fatalen Erkenntnis, dass der IQ-Wert der Allgemeinheit allen Folgen Mitten im Leben zum Trotz nicht dem vom Daniela Katzenberger oder auch einer Packung Knoppers entspricht. Kurzum: Sollte Symantec je wieder ein so genanntes Sicherheitspaket an den Mann bringen wollen, müsste die nächste Version von Norton Internet Security schon größere und sinnvollere Neuerungen mit sich bringen als einen schlichten Wechsel der Jahreszahl im Produktnamen.

Die Wege der Freiheit

Die führenden Köpfe des Unternehmens trafen sich daher zu einer Krisensitzung. Die Kunden seien mit dem Service unzufrieden; Erst suchte man Lösungen, anschließend gab es Kuchen. Der Vorschlag, bedürfnisgerechte Produkte zu empfehlen genau wie Kaspersky oder G-Data, wurde vom Vorstand jedoch gnadenlos abgeschmettert und man beschloss, feierlich zum Kuchen überzugehen und das nächste Norton-Sicherheitspaket um bunte Fähnchen zu erweitern. Als man dann in der Kuchenrunde ein heiteres Kollegenlästern veranstaltete, äußerte sich einer der Tagenden abfällig über die Computerstimme der Virenbekämpfungsprogramme: Meldungen wie „Virus-Datenbank wurde aktualisiert!“ würden viel zu steif und nach Maschine klingen, und nicht gerade dazu führen, dass man als Benutzer Vertrauen zu den Schutzprogrammen des eigenen Rechners aufbaue. Schlagartig ging dann den Vorstandsmitgliedern ein Licht auf: Würde man in Zeiten von Datenklau und Zuckerberg den Schutz seines Rechners einem bekannten Gesicht anvertrauen, wäre das Vertrauen in das Produkt viel größer und die Leute würden einem die Bude einrennen, um den eigenen PC von Stars schützen zu lassen.
Als ein solches bekanntes Gesicht eignete sich natürlich der bewährte und allseits beliebte Hollywood-Darsteller Edward Norton hervorragend: Einerseits wegen der Kohärenz seines Nachnamens zum dem des Produktes, andererseits, weil Nortons große Erfolge mittlerweile einige Jahre zurücklagen und er daher auch bereit war, jeden Scheiß mitzumachen. Um Verhandlungsgespräche aufzunehmen, lud daher Symantec den populären Schauspieler ein. Anstatt ihm allerdings einen Vertrag anzubieten, schlug man ihn einfach mit einem Baseballschläger zu Boden und speiste ihn in einen Computer ein. Norton wurde vollständig digitalisiert und tausendfach dupliziert - Und Symantec drückte sich darum, mit der Star-Gage den angeschlagenen Haushalt zu belasten. Das war die Geburtsstunde von Edward Norton Internet Security und fortan waren wieder alle, sowohl die Kunden als auch die Unternehmer, glücklich und zufrieden. Nur der Kerl mit den Fähnchen nicht, der wurde gefeuert und Vorstandsmitglied bei einer 08/15-Bank.

Arbeitsweise

Das Sein und das Nichts

Edward Norton Internet Security gilt als der Vorreiter eines personalisierten Virenschutzprogramms. Dem Anwender teilt er sich über diverse abgewandelte Zitate aus Norton-Filmen mit, etwa „Ich bin Jacks startender Antivir“ beim Programmstart. Im Computer befindet sich ein echter digitalisierter Klon des Schauspielers, der die Virenbekämpfung mit seinem Gewissen und Verstand ausübt. Das erlaubte es auch, auf neue Formen der Virenbekämpfung zurückzugreifen, die auf Nortons Filmografie basieren, aber nicht immer so ganz nützlich sind.

Wurde ein Virus entdeckt, kann man ihn nunmehr nicht nur einfach löschen oder in Quarantäne stecken, sondern auch in den Fight Club schicken. Dort wird der Schädling einem brutalen Kampf mit Edward Norton ausgesetzt, wobei Norton den Virus dann nie eliminiert, sondern nur so zusammenschlägt, dass er erst mal nicht in der Lage ist, weiter seinen Malware-Funktionen nachzukommen.
Eher unglücklich geraten ist der Hulk-Modus. Bemerkt Norton in diesem Modus einen Virusangriff, gerät er unkontrollierbar in Rage und terminiert alles, was auch nur irgendwie von der jeweiligen Malware infiziert sein könnte. Norton-Anwender bemängelten, dass Edward Norton Internet Security zwar entscheidende und auch gute Neuerungen mit sich bringe, die Nutzung des Hulk-Modus jedoch nicht selten dazu führe, dass man das Betriebssystem komplett neu installieren müsse. Das wurde nicht so gerne gesehen, erinnerte es doch an die alten hoffnungslosen Versuche, von früheren Versionen von Norton Internet Security auf einen anderen Antivir umzusteigen.

Die schmutzigen Hände

Neue, intelligente Möglichkeiten der Virusbekämpfung ermöglicht etwa die Roter-Drache-Funktion. In diesem Modus versorgt sich Edward Norton Internet Security selbstständig fortlaufend mit Updates und leistet exzellente Investigativarbeit. Dem Sicherheitspaket gelang es auf diese Weise schon, die gefährlichsten und neuesten Viren des World Wide Web erfolgreich dingfest zu machen. Dazu gehören auch rücksichtslose, aber raffiniert programmierte Kannibalen, die Daten ihres Kalibers einfach auffressen.
Von der Fachwelt sehr gelobt wurde auch der neue American-History-X-Modus. Der Antivir fokussiert seine Suche nach Schädlingen hierbei auf bestimmte, vom User angegebene Dateitypen. Diese verfolgt er dabei mit der nicht vorhandenen Toleranz eines Neonazis und lässt sie nach erfolgreicher Suche in die virtuelle Bordsteinkante beißen.

Der vielleicht praktischste Modus der Virenbekämpfung ist allerdings der Larry-Flynt-Modus. Im solchen arbeitet Edward Norton Internet Security wie gewohnt, lässt aber eine Überflutung des PCs mit Pornos zu. Trotz Top-Kritiken der Redaktion von Computer Bild (die sich an Pornografie nie genug laben kann), war diese Anwendungsoption dann doch ausschlaggebend dafür, dass Betriebe die Installation von Edward Norton Internet Security an Arbeitsplatz-PCs weitgehend ablehnten. Als prominente Ausnahme sind hier die Rechner der italienischen Regierung zu nennen: Silvio Berlusconi persönlich outete sich als großer Fan des Larry-Flynt-Modus und setzte sich stark für die Etablierung von Edward Norton Internet Security in Italien ein.

Kritik

Froh darüber, dass Symantec sich für Edward Norton Internet Security zum ersten Mal in der Unternehmensgeschichte wirkliche Neuerungen überlegt hat, die den teuren Preis des Produktes sogar halbwegs wert sind, fielen die Kritiken der Fachwelt zum revolutionären Sicherheitspaket äußerst milde aus. Das Produkt löste mit seinem Konzept des über den Rechner wachenden Promis natürlich eine Welle an Nachahmungen aus, Klone wie Gaddafee VirusScan erwiesen sich aber als äußerst unbeliebt und verstaubten in den Regalen. Nennenswerte Kritik an Edward Norton Internet Security erfolgte eigentlich nur von Edward Norton selbst, der bis heute vehement eine Gewinnbeteiligung fordert.