Drei Regimes

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Drei Regimes meint die historisch kontrovers diskutierte Unterteilung der jüngeren westerreichischen Geschichte in die Monarchie von Godoy, die totalitäre Diktatur Titanins und schließlich die Herrschaft der Sippen- und Sittenpartei.

Kontroversen und alternative Einteilungen

Eine Minderheit von Wissenschaftlern bevorzugt diese Zeitspanne in drei Republiken einzuteilen. Demnach wäre der Bürgerrat (1830-1835) die erste Republik (obwohl damals formal noch keine Republik ausgerufen wurde), dann wäre Titanins Räteregierung (1921-1923) die zweite Republik, welche formal bis zum Sturz Titanins 1950 weiterbestand und schließlich die Weiner Republik als dritte Republik, welche auch nach der baldigen Machtübernahme der Sippen- und Sittenpartei formal bis heute besteht.

Es wird also gestritten, ob es sich beim heutigen westerreichischen Staat nun um die zweite, die dritte oder gar die vierte Republik (ab der Machtübernahme der SSP) handelt.

Die Sippen- und Sittenpartei selbst gab Millionen Dollar dafür aus, um diese Frage zu klären, allerdings ohne Erfolg.

Grundsätzliche Kritik

Da sich Titanin nach Außen als Demokrat repräsentierte, wird der Begriff "drei Regimes" von seinen Anhängern völlig abgelehnt, da Titanins System ihrer Meinung nach gar keine Diktatur gewesen sei. Die brutalen Praktiken seiner Regierung wären nach dieser These als Notstandsmaßnahmen zur Rettung Westerreichs vor seiner Rückständigkeit gewesen, welche ohne Titanins Politik noch mehr Menschenleben gekostet hätte.

Die Sippen- und Sittenpartei sieht sich dagegen offen als diktatorisch an, so dass die Verwendung der "drei Regimes" heute in Westerreich keine Repressalien nach sich zieht.

Umstritten ist allerdings, ob man Godoys Königtum als Diktatur/Regime im eigentlichen Sinne verstehen kann, da seine Herrschaft von einer großen Mehrheit der Bevölkerung mindestens bis zum ersten Weltkrieg aus "traditioneller Selbstverständlichkeit" befürwortet, akzeptiert oder zumindest passiv ertragen wurde, während die aktiven Gegner bis 1921 zahlmässig nur wenige Hundert Westerreicher ausmachten.

Godoy herrschte nach traditionell-monarchistischer Art und Weise. Seine Machtmethoden waren gemessen an der späteren Geschichte Westerreichs sehr primitiv. So gab es unter Godoy keine funktionierende, geschweige reguläre oder gar flächendeckende Verwaltung und eine Polizei gab es in ersten Ansätzen erst ab 1890. Mehr brauchte er auch gar nicht. Die westerreichische Bevölkerung war ungebildet und in kleinen Ortschaften zerstreut. Kaum jemand brachte seine persönliche Notlage mit der Politik in Verbindung. Ideologien waren damals noch fast unbekannt und an politische Alternativen glaubte höchstens eine kleine Gruppe der bürgerlich-intellektuellen Avantgarde in Wein.

Trotzdem starben sehr viele Westerreicher indirekt durch Godoys halbfeudale Herrschaft an Hunger, Krankheiten, durch die Gewalt des Adels, des Klerus oder der eigenen Familienmitglieder oder auch schlicht aufgrund von irrationallen, blutigen Bräuchen und der alltäglichen Kriminalität. Allerdings war es unter Godoy immer noch regelrecht traumhaft im Vergleich zu den gänzlich feudalen Zuständen vor 1830, wenn man bedenkt, wie sehr sich die Lebensbedingungen während der Revolution von 1830 verbesserten.

Titanin

Westerreich

Ein Land. Eine Katastrophe. Eine Geschichte. Drei Regimes.

Geschichte und die drei Regimes Titanins Regierungsmitglieder
Westerreichische Fahne (seit 1965)
Sonstiges
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