Drahtzieher

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Der Drahtzieher ist ein stark unterschätzter Beruf. Der Drahtzieher verbringt den ganzen Tag damit, dicke Drähte zu ziehen, bis sie dünn genug für den Kunden sind, oder Drähte jeglicher Dicke durch das ganze Dorf zu ziehen. Diese beiden Sparten machen den Beruf des Drahtziehers sehr abwechslungsreich und wertschöpfend. Ohne den Drahtzieher würden Computer mehr als 100 kg wiegen oder Blumendrähte nur mit einer sehr starken Zange zu biegen sein. Deshalb gehört der Drahtzieher zu den wichtigsten Berufen unserer Zeit und ist aus den Städten kaum mehr wegzudenken.

Die Wichtigkeit des Drahtziehers wird dadurch unterstrichen, dass aus der Berufsbezeichnung ein geflügeltes Wort entstanden ist. Der Drahtzieher wird demnach landläufig auch als der Initiator wichtiger Ereignisse und Taten mit großer Wirkung auf sein Umfeld angesehen. Die Bezeichnung hat in der etymologischen Entwicklung allerdings eher eine abschätzige oder gar verurteilende Tendenz erlitten. So werden Drahtzieher mit Terroristen, Agitatoren und Kieferorthopäden gleichgesetzt. Dies wiederum ist eine Herabwürdigung des Berufs des Drahtziehers, der unter dem Imageverlust stark leidet.