Donner

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Der Donner ist eine von Gott geschaffene Naturerscheinung, die bei günstigen Verhältnissen die Lautstärke von einem mit Kochtöpfen beladenen LKW, der unter Berufsverkehrtypischen Hupen in einen Laster voller Schweine reinrast.

Geschichte

Immerhin bilden Blitz und Donner ein beeindruckendes Schauspiel

Eines Tages wurde Gott sich klar, dass er nichts mehr zu melden hatte. Er hatte einen Hippie als Sohn, der nach wenigen Jahren auf der Erde sofort an das nächstbeste Kreuz geschlagen wurde. Seine Lehre hatte ein paar Milliarden scheinheiliger Anhänger und ein sexuell unsicheres Oberhaupt, die sich mit seinen anderen Anhängern, die ihn unter einem anderen Namen anbeten, tagtäglich prügeln. Seine vorherigen Freunde hatten sich abgewandt und machten ihr eigenes Ding, und zu allem Überfluss wurde die Frage laut, warum er statt Moses' hübschen Sohn, lieber ein Lamm geopfert haben wollte. Als er dann gegen seinen eigenen Sohn im Diskutieren verloren hatte ("Warum tust du mir das an, Vater ?" - "Weil Baum"), hatte endgültig ausgedient. Langsam wurde ihm damals bewusst, dass diese kleinen Crétins jeglichen Respekt verloren haben. Dummerweise hatte er seine Joker zur Vernichtung der Menschheit alle schon gezogen (naja, fast). Aber Wasser, Kälte, Geschlechtskrankheiten und Alkohol in Massen hatten die Viecher ja auch irgendwie überlebt. Sogar die Kometen haben nicht alle erwischt, die damals in Gomorra gewildert hatten. Was tun? Ihm wurde klar dass seine Möglichkeiten begrenzt waren. Aber wenn er sie nicht auslöschen konnte, wollte er sie wenigstens erschrecken.

Bedeutung und (Fehl-)Interpretation

Er wollte etwas Lautes haben, um den Gläubigen und Ungläubigen ordentlich Feuer unterm Hinter zu machen, deshalb erschuf Gott den Donner. Und er sah, dass es gut war erstmal gar nichts. Er hatte vor lauter Vorfreude auf die Reaktion seiner "Schäfchen" bei diesem Geräusch, vergessen, das Bild zum Ton zuzustöpseln. Um nicht als absoluter Trottel dazustehen, fackelte er nicht lange und jagte den Blitz auch mit Runter, das Auge isst ja bekanntlich mit. Dies brachte allerdings ein Synchronisationsproblem mit sich, da der alte Lümmel immer nur eine Hand frei hatte, um den Knopf zu drücken. (Wo die Andere ist, will eigentlich keiner Wissen.)

Gott bei der Anwendung von Donner und Blitz

Deshalb treten Blitz und Donner meist gemeinsam auf, allerdings immer verzögert. Allein das hat Generationen von Hobbylosen seit Beginn der menschlichen Kultur beschäftigt und zu den abenteuerlichsten Spekulationen über Schallgeschwindigkeit, Lichtgeschwindigkeit und sonstigen abstrusen Theorien geführt.
Zusammengefasst: Der Blitz hat mit dem Donner nix zu tun. Gott macht die beiden zusammen, damit er sehen kann, wie sich diese Idioten gegenseitig über den Haufen rennen, wenn er den Donner gezündet hat. Da der Blitz als Flutlicht dient, sind die Menschen auch oftmals so mit angaffen beschäftigt, sie ganz vergessen, panisch herum zu rennen, was sie zu einfachen Zielscheiben für den nächsten Blitz macht.
Manche Experten werden jetzt denken, Gott könnte es doch einfach Tag werden lassen um was zu sehen, und außerdem kommt immer erst der Blitz und dann der Donner... Also nochmal für die ganz Langsamen: Er Blitzt erst mal und schaut sich seine Schäfchen an. Dann der Donner, um sie zu erschrecken. Dann wieder ein Blitz zum leuchten und so weiter.

Praktische Anwendung

Der Donner hat, so oder auch anders gesehen, gar keinen Nutzen, außer für Gott.
Als Mensch muss man sich schon was einfallen lassen, um aus so einem sinnlosen Lärm irgendeinen praktischen Nutzen zu ziehen.
Manche Deppen zählen die Sekunden zwischen Blitz und Donner und versuchen dann zu berechnen, wie weit das Gewitter noch weg ist und wie lange sie noch Zeit haben, ehe sie Probleme kriegen. Glücklicherweise stirbt diese Spezies oft in jungen Jahren den Erkältungstod oder ertrinkt in einer Pfütze im Wald, sodass sie bald aus dem Genpool verschwunden sein dürften.
Diverse Zeitgenossen hoffen, das ihre Nichten/Cousinen/Freundinnen/Haustiere Angst vor Gewittern haben damit sie sie bei guter Gelegenheit trösten können. Wer darauf nicht bauen kann, weil die eigene Familie zu abgebrüht ist hat lediglich die Chance, über die Nachbarn zu lachen, bei denen mal wieder die Scheiben rausgefallen sind, aber das passiert leider viel zu selten.