1 x 1 Bronzeauszeichnung von Molybdänhexafluorid

Diverses:Wie mache ich mich Unbeliebt?

Aus Stupidedia, der sinnfreien Enzyklopädie!
Wechseln zu: Navigation, Suche
Gutelaunemeister (Links) belästigt eine ältere Person

Um der ewig freundlichen Gesellschaft konsequent entfliehen zu können und auf moralische bzw ethischen Gepflogenheiten gepflegt spucken zu können, ist absolute Unbeliebtheit ein probates Mittel um dies auf Dauer zu bewerkstelligen. Leider fehlt dem durchschnittlichen Bürger oft die Möglichkeit, dies durch diktatorische Grausamkeiten oder innerhalb allgemein gültiger Gesetze zu machen. Daher soll folgender Leitfaden als Ratgeber dienen, wie Sie sich bei ihren Mitmenschen durch einfache Kniffe und Tricks auf Dauer unbeliebt machen.

Bevor Sie allerdings anfangen, die Umwelt mit rüden Beleidigungen zu kompromittieren, müssen Sie erst wählen, welcher "Unbeliebte Charakter" sind sind/sein wollen.

Unbeliebtheit ist geschlechtsneutral, daher spielt es keine Rolle ob Sie ein Mann oder eine Frau sind.

Besserwisser,Schlechtredner oder Gutelaunemeister – wählen Sie selbst.

Besserwisser ist ein sehr klassischer und zudem einfacher Weg sich bei anderen auf Dauer unbeliebt zu machen. Grundsätzlich geht es beim sogenannten "Klugschnacken" darum die Bemerkungen der Mitmenschen kontinuierlich zu verbessern. Hierbei spielt es keine Rolle, ob Ihre Antwort tatsächlich der Wahrheit entspricht oder ob sie frei erfunden ist. Relevant ist nur, dass sie eine gewisse selbstbewusste Rhetorik aufweist. Ein Beispiel soll Ihnen dies verdeutlichen.

  • Person 1: "Oh Verdammt, ich habe mir wieder den Fingernagel abgebrochen."
  • Sie: "Nun, das liegt gewiss daran, dass dein Kalziumgehalt im Blut nicht hoch genug ist. Das solltest du ändern, sonst wirkt sich das auch auf deine Knochen aus und du bekommst Gicht."

Wie Sie sehen können, geht es beim Klugschnacken darum das Gegenüber mit trivialen Informationen mundtot zu machen. Ihre Aussage muss dabei selbstbewusst formuliert werden, lassen Sie keine Widerworte zu und beharren Sie auf Ihrer Meinung.

Schlechtredner – oder im Volksmund auch Depressive genannt erfordert ein bisschen Grundkenntnis im Bereich des Nihilismus – keine Sorge, Sie müssen jetzt keine Werke von Nietzsche verschlingen, assimilieren Sie einfach den Grundgedanken dieser Philosophie.

Im Grunde geht es dabei um eine völlige Neutralität. Nichts ist Gut, auch nicht Schlecht – Scheiß drauf lautet die Devise und das müssen Sie auch ihren Mitmenschen vermitteln. Soziale Kontakte verschrecken Sie mit völliger Lustlosigkeit. Unmotiviert und immer kurz vor der Trauer werden Sie die Mitmenschen in dem Zustand nicht lange ertragen können. Bei Gesprächen sehen Sie immer nur die negativen Aspekte und bei Nachfragen argumentieren Sie mit "Ist mir eigentlich auch völlig egal".

Ein Beispiel:

  • Person 1: "Hey hast du gesehen, wie krass Bayern Barcelona geschlagen hat? Tolles Spiel!"
  • Sie: "Ach was solls, das sind doch nur 20 Leute die einem Ball hinterher laufen.."

Der schwierigste Weg um bei allen anderen Unbeliebt zu werden ist der Gutelaunemeister. Hier sind einige signifikante Änderungen notwendig, die sich sowohl auf das Erscheingsbild aber natürlich auch auf die persönliche Einstellung beziehen. Als erstes muss man sich einen beachtlichen Fundus bunter Kleidung zulegen. Die Farben sollten "warm" sein, von Gelb über Orange bis Rot und dezente Lila Absätze ist alles erlaubt. Ein saftiges Grün ist auch gut geeignet oder alles in fragwürdigen Kombinationen. Mit einer solch farbenprächtigen Kleidung ausgestattet muss man als nächstes üben schon am frühen Morgen ein offenes, freundliches und vor allem gut gelauntes Auftreten zu besitzen. Egal zu welcher Uhrzeit und Situation, die Umwelt muss mit überschwenglicher positiver Laune beglückt werden. Gerne kann man dies mit esoterischen Metaphern oder Lebensweisheiten verknüpfen.

Ein Beispiel:

  • Person 1: "Mein Freund hat gestern mit mir Schluss gemacht."
  • Sie (breit grinsend): "Wie sagt man, andere Mütter haben auch schöne Söhne, oder?"

Typ gewählt und ab dafür..

Suizid Ankündigungen in Kombination mit interessanten Links sind durchaus effektiv.

Wenn Sie der Meinung sind, den für Sie passenden Typ gefunden zu haben, kommt es nun darauf an möglichst viele Leute von ihrer unglaublich abstoßenden Art zu überzeugen. Sollten Sie noch keinen Facebookaccount besitzen, dann machen Sie sich einen. Für Neuanmeldungen gilt es, den jeweiligen Typ entsprechend in größeren Facebookgruppen um Beitritt zu ersuchen. Schlechtredner wählen bevorzugt eine thematisch passende Gruppe und drohen dort täglich mehrmals damit, sich das Leben zu nehmen. Gutelaunemeister wählen eine Gruppe, die vom Thema her eher zu den Schlechtrednern passt und versuchen dort durch schwammige Weisheiten und Phrasen wie "Hey, alles wird gut mein Freund" die ernsthaften Probleme ins Lächerliche zu ziehen. Die Schlechtredner wiederum können eine positiv angehauchte Gruppe nehmen um dort ihre schlechte Laune verbreiten. Die Besserwisser können jede beliebige Gruppe wählen.

Sollen Sie bereits einen Account bei Facebook besitzen – und davon gehen wir mal aus – dann löschen Sie ( egal welcher Typ Sie sind ) umgehend alle ihre Freunde mit der Begründung "Ich bringe mich jetzt um." Alternativ können Sie das auch als Statusmeldung verfassen, dann brauchen Sie niemanden löschen.

Wenn Ihre Freunde reagieren, dann agieren sie bitte jeweils Ihrem Typ entsprechend.

Um sich in der Öffentlichkeit unbeliebt zu machen, müssen Sie im Grunde nur ihr individuelles Typkonzept verfolgen. Hilfreich ist es größere Menschenansammlungen aufzusuchen z.B. Einkaufszentren, Kinos, Fußballstadien ( obwohl dort eine Konversation eher schwierig wird ) Kneipen und Bars etc..

Unbeliebt und Glücklich

Spüren Sie es? Diese Freiheit? Diese unfassbare Stille? Ja! - Sie haben es geschafft und können nun voller Stolz der Welt verkünden, dass Sie ein unbeliebtes Arschloch sind. Nun offenbaren sich Ihnen völlig neue Möglichkeiten. Falls Sie noch Zweifel haben, hier gibt es ein paar Beispiele, die Sie unabhängig Ihres Typ nun anwenden können ohne sich über irgendwelche Konsequenzen Gedanken machen zu müssen. Sie sind ja unbeliebt.

  • Beim Bäcker nach Brötchen vom Vortag fragen und sich dann über die Qualität beschweren.
  • Bei McDonalds ( wahlweise Burgerking ) eine tote Katze auf den Tresen legen und verkünden, dass es am nächsten Tag mehr davon gibt.
  • Bei ALDI um den Milchpreis feilschen ( und je nach Typ mit Selbstmord oder Anwalt drohen )
  • In der Straßenbahn ( oder Bus,Bahn ) alte Leute den letzten Sitzplatz vor der Nase wegschnappen ( oder einfach keinen anbieten )

Äh, Moment. Keiner mag mich mehr, was soll ich tun?

Was fragst Du mich? Verpiss Dich, du Arschloch!