Diverses:Wie belästige ich Prominente richtig?

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Wollten Sie nicht selbst schon mal Stalker spielen?? Wollten Sie nicht selbst einmal eine menschliche (?) Kreatur an den Rand der Verzweiflung bringen, und das insofern, als dass die ganze Welt, Ihr Land, oder wenigstens Ihr Stammtisch davon erfährt?
Dann sollten Sie auf jeden Fall den folgenden Ratgeber für Belästigung und Spaß nutzen, vor allem da er ökölogisch abbaubar und in 42,24 Sprachen erhältlich ist.

Eine uralte Schrift gab dem Autor entscheidende Hinweise...

Schritt 1: Gründe finden

Zunächst einmal sollte man sich damit auseinandersetzen, warum man prominente Persönlichkeiten unbedingt derartig belästigen, und damit auch demütigen und zugrunde richten möchte. Mögliche Gründe dafür sind:

  • Beleidigung durch eben jenen Promi
  • allgemeine Misanthropie
  • plötzliche Lust darauf
  • Zwang durch die Medien
  • Minderwertigkeitskomplexe
  • um dem kleinen Bruder einen Gefallen zu tun
  • weil der Rat der Stimmen in Ihren Kopf mit einer 2/3 Mehrheit dafür war
  • Weil Baum
  • Weil die Person sich von einem Bekannten Geld geliehen hat

Schritt 2: Ein passendes Opfer

Nachdem Sie sich eingehend mit Schritt 1 beschäftigt haben, geht es nun um die Wahl des Opfers. Wählen Sie hierzu frei aus ihren Themengebieten: Politik, Musik, Kunst oder eine Mischung aus allem. Falls Sie dabei nicht auf eine bekannte Persönlichkeit Ihrer Wahl treffen, suchen sie in anderen Bereichen oder, wenn alle Stricke reißen: nehmen Sie die Klatschpresse!!
Einfach nach Belieben eine Seite aufschlägen und los geht die vergnügliche Suche: Hier ein unsymphatisches Gesicht, da ein zu fröhliches Lächeln; das ideale Futter für Ihr Vorhaben! Und die Adressen bekommt man dann im Zweifelsfall auch von der höchsten Instanz.

Schritt 3: Und los gehts!

Nachdem die lästige Vorarbeit erledigt worden ist, geht es nun ans Eingemachte: Die wirkliche Belästigung folgt nun! Sie lässt sich einteilen in 2 Bereiche: direkte Belästigung und indirekte Belästigung. Sind Sie wirklich bereit dafür? Ganz sicher? Sind Sie sich wirklich ganz sicher?? Nun gut, dann geht es weiter mit...
Er kann es kaum erwarten...

direkte Belästigung

Nachdem Sie nun die schweißtreibende und anstrengende Vorarbeit der ersten beiden Schritte hinter sich gebracht haben, ist es nun Zeit, mit der Belästigung an sich zu beginnen:

  • Es ist praktisch, die Adresse der Zielperson, im folgenden kurz "X" genannt, herauszufinden, da Sie sonst auf zufällige Begegnungen auf der Straße angewiesen sind.



  1. Grüßen Sie X aus vollem Halse von der gegenüberliegenden Straßenseite aus; keine Angst, X wird schon nicht fliehen. Ganz im Gegenteil, X wird sich freuen, allerdings sehr verwirrt tun. Zeigen sie außerdem mit Extremitäten auf ihn oder sie (Bitte nicht mit seltsam geformten Nasen, das wäre ZU extrem). Nähern sie sich nun ihrer Zielperson.
  2. Schütteln Sie ihm/ihr nun ersteinmal überschwenglich die Hand, ideal ist es, wenn die Finger mit Fastfood bedeckt sind, das macht Eindruck (und hartnäckige Flecken). Umarmen Sie X nun wie Ihren letzten Liebhaber oder noch besser der Typ von der Straßenreinigung.
  3. Nun müssen sie nur noch für die passande Konversation sorgen. Es muss natürlich diskret besprochen werden, aber so das die Leute in 20 Metern Umkreis noch mitkriegen was ihr Gesprächspartner Ihnen denn so "erzählt" hat. Passende Themen wären zum Beispiel mögliche Natursektpartys die X geben "möchte" oder auch Kinderhandel oder wenn gar nichts mehr nützt, illegale Schwangerschaft (egal welches Geschlecht).



So sieht ein bereits traktiertes Opfer aus...

Wenn Sie das hinbekommen haben, Herzlichen Glückwunsch, Sie haben einen Prominenten belästigt und gesellschaftlich unmöglich gemacht. Für den Fall dass Ihnen das noch nicht genug ist, oder Sie nicht so der kontaktfreudige Mensch sind, gibt es nun noch die indirekte Methode:

indirekte Belästigung

Bei der indirekten Belästigung seien Ihnen zwei verschiedene Möglichkeiten genannt, ihre Botschaft an den Mann zu bringen: der Brief und die E-Mail. Im folgenden wird vor allem der Brief behandelt, da dieser einige zusätzliche Extras birgt, wie etwa Blutflecken oder perfekt angepasstes Schriftbild. Hier nun eine Art Vordruck, den Sie natürlich nach Belieben gestalten und erweitern können:


Lieber/Liebe X,
Ich verfolge nun seit Jahren Ihre Karriere mit größtem Interesse, Sie sind mir wie ein Leitstern. Ihre letzte Rede (Album, Finalspiel) hat mir den deutlichen Befehl gegeben zu töten (Blut trinken, Brandstiften) und ich habe natürlich gehorcht. Doch nun nagen Schuldgefühle an mir. War es falsch?? Es macht mich irgendwie verrückt.. WIE, ICH BIN VERRÜCKT??! SAGEN SIE DAS NICHT NOCH EINMAL!!! Ich habe Angst, dabei habe ich nur auf Ihren Befehl gehandelt, und das kann ja nicht schlecht sein, oder? Auch meine Hobbys sind nicht böse, nur kreativ, was könnte man von Skulpturen aus Menschenfleisch (Gedichte mit Eigenblut geschrieben, Steuererklärungen abgeben) den sonst sagen?? Mir wuchs letztens auf dem Bahnhof dieser Löwenschwanz aus dem Handrücken, dass kann doch nicht normal sein, oder? ICH UND ABNORMAL?? SAGEN SIE DAS NOCH EINMAL UND ICH... Ich bin nun auf der Flucht, habe mich versteckt, unter Ihrem Haus, in den Rohren der Kanalisation. Ich will mit Ihnen reden, da Sie die einzige Person sind, die mich verstehen können.. Wollen sie das auch??
Auf Wiedersehen...
PS: Ihre Kellertür schließt nicht richtig

Zusammenfassung

Für alle die es nicht soviel lesen wollen, hier die alles nochmal in kurz:

  • Grund suchen (optional)
  • Opfer suchen (wichtig!)
  • direkt vorgehen: Auf der Straße anreden

oder:

  • indirekt vorgehen: Brief schreiben (Blutflecken nicht vergessen!!)



Fertig, sie haben erfolgreich Prominente belästigt!!