Diverses:Tagebuch eines Sadisten

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Montag

Liebes Tagebuch,

Ich hoffe, die Füllfeder, welche ich gerade gelüstet in dich hereinbohre, fügt dir teuflische Schmerzen zu. Heute war ein super Tag! Eigentlich müsste ich ja arbeiten gehen, doch heute hatte ich frei! Ich nutzte die Zeit, um meine Einkäufe zu erledigen. Stell dir all die Senioren vor, welchen ich nicht über die Strasse geholfen habe, hehehe... Als dieses Kind endlich alle Taschen vor meine Haustür gebracht hatte und es zufrieden mit meinem gefälschten 10-Schein davonlief, habe ich mich dazu entschlossen, noch etwas im Wald joggen zu gehen. 12 vertretene Ameisenhaufen später begann es plötzlich zu regnen... Das regte mich ziemlich auf, doch ein Biker, welcher in einer Pfütze ausrutschte und auf die Fresse flog heiterte mich gleich wieder auf. Ich beschloss mit dem Taxi nach Hause zu fahren, um all die Fahrradfahrer auszulachen, die vom Auto angespritzt wurden. Ich bezahlte den Fahrer, selbstverständlich ohne Trinkgeld, und ging in mein trautes Heim zurück. Nach 5 Stunden RTL gucken und Chips essen gehe ich nun Müde in mein Bett. Schlaf gut Tschüss liebes Tagebuch!

Dienstag

Liebes Tagebuch,

Bäh, Arbeiten! Als ich im Büro ankam, wurde ich nicht gerade freundlich empfangen. Vermutlich hatten meine Kollegen die Sache mit den Snickers im Schredder noch nicht ganz verarbeitet. Ich verbrachte den Tag mit Arbeiten, und zwischendurch lies ich irgendwelche Viren auf meinen Computer los, das war ganz witzig. Auf eine Art mag ich meine Arbeit ja, bei einer Versicherung hat man schließlich immer wieder was zu lachen, aber auf der anderen Seite kotzt es mich total an. Ich weiß gar nicht, was ich noch schreiben soll, ich denke das reicht für heute. Mach's gut liebes Tagebuch!

Mittwoch

Liebes Tagebuch,

Heute hatte ich ein Gespräch mit meinem Chef. Er sei völlig fertig, mit seiner Position überfordert, er habe dringend Ferien nötig, welche er sich jedoch nicht leisten könne. Eigentlich wollte ich ihn lauthals auslachen, aber danach sagte er mir, dass ich nicht gerade zu den besten Mitarbeitern gehöre, etwas produktiver und motivierter sein könnte, und ihm meine "Scherze" auf den Sack gehen. Wenn sich nicht bald etwas ändern würde, sei meine Existenz in der Firma gefährdet. Das gefiel mir natürlich nicht besonders. Das ich nicht jeden Tag motiviert bin ist doch absolut verständlich. Ursprünglich wollte ich ja Zahnarzt werden, das wurde aber nichts, weil ich den Patienten zu viel Schmerzen zufügte. Dieser Bürokram ist eigentlich eher ein einigermaßen akzeptierbaren Ersatz. Ich weiß gar nicht, was ich machen würde, wenn ich tatsächlich gekündigt werde. Wenn ich mir was neues suchen müsste, dann etwas ganz neues. Auf jedenfalls sagte er mir, dass Übermorgen ein Firmenausflug stattfinden werde, und ich da die Chance nutzen solle, mein Image bei den Kollegen zu verbessern. Wir gehen irgendwo ans Arsch der Welt wandern... Ich werde mir morgen etwas Gedanken darüber machen, bis dahin: Tschüss liebes Tagebuch!

Donnerstag

Liebes Tagebuch,

Heute war wieder ein scheiß langweiliger Tag. Ich ging wie gewohnt zur Arbeit, und machte mir dabei Gedanken über die Morgen anstehende Reise. Man man man wird das lustig! Hehehe... Ich weiß gar nicht was ich dir noch erzählen soll, deshalb mache ich hier mal Schluss und schlage dich möglichst schmerzhaft zu, haha!

Freitag

Liebes Tagebuch,

Heute war also der Ausflug mit meinen Opfern Arbeitskollegen. Es kam alles viel schlechter als ich es erwartet hätte... Naja, der Gag mit dem Juckpulver in den Schuhen war vielleicht gar nicht mal so schlecht, wenn auch etwas kindisch... Aber dann nahm mich der Chef zu sich und wiederholte seinen Vortrag über meine Zukunft in der Firma. Tja, dann musste ich mich halt mit dem Gedanken, dass jeder meiner Fußschritte dem Berg höllische Schmerzen zuführt zufrieden geben. Und jetzt ist erst mal Wochenende!

Schlaf gut liebes Tagebuch, hoffentlich ist das Gewicht meines Kopfes auf dir äußerst unangenehm!