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Diverses:Straßenunruhen in Ferguson

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Gleich werden sie unruhig, die Straßen...
"Es ist traurig, zu sehen, wie die Straßenunruhen in Ferguson sich langsam, aber sicher der Schlagzeilen bemächtigen. Dabei ist heutzutage ja eh schon so viel los, angefangen von der Ukraine über den Gazastreifen bis hin zur Ebola-Epidemie... Und nun werden sogar schon die Straßen nach langer Zeit der Untätigkeit unruhig! Einwohner und Außenstehende sind selbst schon sehr beunruhigt, denn die Straßen können jederzeit und ohne Vorwarnung zuschlagen!" (Zeitungsausschnitt vom 13. August 2014) Doch wie kam es zur furchtbaren Tragödie in Ferguson, dem Dorf mitten im Nirgendwo?

Ein Mord aus heiterem Himmel

Wie es wirklich war

Es war einmal ein Teenager namens Michael Brown, der lebte in einem schönen Dorf namens Ferguson. Und weil er so ein netter Teenager war, wurde er von allen nur Brownie genannt. Das ärgerte ihn sehr. Eines Tages sagte seine Mutter: "Michael, du musst deine Großmutter besuchen. Sie ist sehr krank. Bring ihr einen schönen Korb mit Kuchen und Wein mit. Komm nicht vom Weg ab und sprich nicht mit Fremden!" Und so machte sich Michael auf den Weg zu seiner Großmutter. Jedoch wollte er auf keinen Fall vom Weg abkommen und entschloss sich somit, in der Mitte der Fahrbahn zu laufen. Was natürlich gar nicht ging,
Michael Brown wird von einem schlecht gelaunten, rassistischen, fetten weißen amerikanischen Polizisten angehalten.
denn schon bald wurde er von einem Polizisten angehalten, der vom Aussehen her ziemlich einem Wolf ähnelte und auch eine ähnliche Masse hatte. Augenzeugenberichten zufolge war dieser gerade dabei, einen Hamburger zu fressen. Folgender Dialog ist überliefert:

Polizist: "Ey du kleiner Nigger, komm mal schnell von der Fahrbahn runter! Was hast du da in deinem Korb?"
Michael: "Das geht Sie jetzt gar nichts an. Ich muss zu meiner Großmutter, sie ist sehr krank."
Polizist: "Ey du kleiner Nigger, man redet so nicht mit einem Polizisten! Komm mal her, Bürschchen! Ja, genau du, Nigger!"
Michael ließ sich das natürlich nicht gefallen. Beim Näherkommen fragte er also weiter:
Michael: "Cop, wieso haben Sie so eine hässliche große Fresse?"
Polizist: "Damit ich mein Fastfood schneller verschlingen kann!"
Michael: "Cop, wieso haben Sie so eine hässliche Uniform?"
Polizist, seine Dienstwaffe langsam herausholend: "Damit man mich stets als US-amerikanischen Polizisten erkennt!"

Der Polizist behauptete später, er wäre von Michael Brown auf grausamste Art und Weise massakriert worden. Vor Gericht wurde Michael Browns Familie deswegen zu einer Bußgeldzahlung von einer Million US-$ gezwungen.
Michael, zitternd, die Hände hochhebend: "Ähm... Cop, wieso haben Sie so eine hässliche Dienstwaffe?"

Polizist, mit einem bösen Lächeln: "Damit ich dich besser erschießen kann!" Dann fielen die Schüsse. Michael war sofort tot.

Wie es offiziell dargestellt wurde

Polizeiprotokoll vom 09. August 2014:
Am Samstag, dem 09. August 2014, befand sich der anonyme Polizist namens George McFat auf Streife, als er einen elenden Nigger afroamerikanischen Jugendlichen erblickte, welcher sich ordnungswidrigerweise auf der Fahrbahn bewegte. Als der anonyme Polizist den Jugendlichen auffordern wollte, sein ordnungswidriges Verhalten augenblicklich zu unterlassen, fing derselbige an, den Polizisten obszön zu beleidigen. Nachdem der Polizist derselbe freundlich gebeten hatte, seine beleidigenden Äußerungen sofort einzustellen, zog der dreckige Nigger afroamerikanische Jugendliche eine Waffe, in Form eines 87er-Grauburgunders, und richtete sie auf den Polizisten. Lediglich durch die Geistesgegenwärtigkeit des diensthabenden Polizisten konnte dieser Angriff abgewehrt werden, indem dieser dem verdammten Nigger afroamerikanischen Jugendlichen die Waffe aus der Hand schlug und vorwarnend in die Luft schoss. Der feige Nigger afroamerikanische Jugendliche erschreckte sich stark und fiel augenblicklich tot um. In dem von dem verfluchten, mittlerweile toten Nigger afroamerikanischen Jugendlichen mitgeführten Korb fand man einen Kuchen und eine weitere Flasche Wein, welche der diensthabende Polizeibeamte wegen Eigenbedarfs unverzüglich konfiszierte.
Der Polizist bekam anschließend vom dortigen Bürgermeister die Tapferkeitsmedallie verliehen, wie es das amerikanische Gesetz vorsieht.

Direkte Nachwirkungen

Nachdem der Polizist seinen Hamburger fertig gefressen hatte, ging er davon, um sich einen neuen zu kaufen und ließ die Leiche auf offener Straße liegen, was selbstverständlich nicht bemerkt wurde. Ohnehin waren viele Einwohner des Ortes weiße, fette, rassistische Amerikaner, die sich nie im Leben um einen toten Nigger afroamerikanischen Jugendlichen geschert hätten. So kam es, wie es kommen musste:

Um 18 Uhr stolperte die altersschwache, an Hämorrhoiden leidende Großmutter aus ihrer dürftig eingerichteten Hütte im Wald, um zu sehen, wo ihr Enkel denn mit dem Wein und dem Kuchen bleibe. Da erblickte sie beim Näherkommen eine große, dunkle Masse, die sich als ein menschlicher Körper herausstellte. Die nachfolgenden Ereignisse können nicht mehr originalgetreu wiedergegeben werden, jedoch steht fest, dass die Großmutter später zu einer Geldstrafe von mickrigen 300.000 US-$ verdonnert wurde, da durch ihr lautstarkes Schreien sämtliche Glasscheiben im Umkreis von zwei Meilen zu Bruch gingen. (Anmerkung an die Leser: Daraus folgt nicht, dass es in der Umgebung besonders viele Glasscheiben gab, sondern die US-amerikanische Abart, sich vor Gericht am Geld eines Unschuldigen in erhöhtem Maße zu bereichern.) Die von der verzweifelten Großmutter in aller Eile herbeigerufenen Notärzte ließen sich, als sie hörten, dass es um einen Nigger Afroamerikaner handelte, extra viel Zeit. Jedoch half dies auch nichts, Michael war und blieb tot.

Das Begräbnis

Wo liegt denn nun Michael Brown begraben? Hier? Oder doch dort? Keiner weiß es. Fest steht lediglich, dass laut irgendeinem sinnlosen Gesetz in den USA Grabstätten von Afroamerikanern nicht größer als ein Maulwurfshügel sein dürfen, um das Ortsbild nicht zu stören. Wie das allgemein gehandhabt wird, ist Geheimnis der Einwohner.
Als den anderen Afroamerikanern des Ortes dämmerte, dass die Polizei gerade einen Afroamerikaner umgebracht hatte, geschah erstmal... gar nichts. Michael Brown wurde feierlich zu Grabe getragen, geleitet von hunderten Trauernden, die es nicht wagten, sich öffentlich über den Mord aufzuregen und sich damit gegen ihre Sklavenhalter zu erheben. Doch gerade als die Trauerrede vorüber war und die trauernden Anwesenden wieder trauernd nach Hause gehen wollten, kam der schuldige, anonyme Polizist namens George McFat vorbei. Sekundenlang erstmal nichts. Und dann...
"Ey what the fuck? This shit motherfucking Nigger Afroamerican still looks like a motherfucking bitch, ey, whoa shit, ey motherfucking ey!"
Nun war es zu viel. Während der Polizist noch in einem grässlichen Breitmaul-Englisch seinen Rassismus kundtat, wurde er von einem Molotow-Cocktail, den einer der Anwesenden zufällig dabei hatte, an der Rübe getroffen. Als der Molotow-Cocktail merkte, dass er neben einem - nun ohnmächtigen - Rassisten-Yankee lag, bekam er es mit der Angst zu tun und flog zurück durch die Menschenmenge auf das noch offene Grab zu, welches augenblicklich explodierte. Die kläglichen Überreste des toten Michael Brown erschreckten einige Kinder so sehr, dass sie anfingen zu heulen. Die aufgebrachten Eltern meinten natürlich, der anonyme Polizist namens George McFat habe absichtlich zurückgeworfen, und schworen furchtbare Rache...

Der Prozess

Zunächst zog die Familie des Opfers vor Gericht. Oder besser: wurde gezogen bzw. gezerrt. Als der anonyme Polizist nämlich erwachte - mit einem Gefühl, als hätte er sich doppelt und dreifach besoffen, was natürlich bei dem Niveau von amerikanischem Bier nicht geht. Plötzlich erinnerte er sich an die Ereignisse des Vortages und beschloss, die Hinterbliebenen seines Opfers und alle Nigger Afroamerikaner des Ortes überhaupt wegen "gefährlicher Körperverletzung" zu verklagen. Und ehe man es sich versah, ging die ganze Sache vor Gericht. Selbstverständlich handelte es sich um einen fairen Prozess. Wie man sich denken kann, versuchten alle dazu beizutragen, dass der rassistische Polizist gefälligst seine lebenslängliche Gefängnisstrafe für den Mord bekam.
Gemäß den Grundprinzipien des amerikanischen Strafgesetzbuches wurde die Familie letztendlich zu einer Geldstrafe von einer Million US-$ verurteilt. Einzigartig an diesem Prozess war, dass es die bislang erste Gerichtsverhandlung des Ortes war, die NICHT durch Zahlung von Schmiergeld beeinflusst worden war. Der Polizist hatte nicht einmal wiederholt behaupten müssen, er wäre von Michael Brown brutal angegriffen worden, denn der Richter nahm dies, in Kenntnis der natürlichen Verhaltensweisen afroamerikanischer Jugendlicher, natürlich schon im Voraus an.
Kurz vor der abschließenden Urteilsverkündung platzte ein anderer weißer rassistischer Polizeibeamter ins Gerichtsverfahren und legte dem Richter eine Videoaufzeichnung auf den Tisch. Diese beinhaltete eine nachgestellte Szene, welche einen als Michael Brown verkleideten Schauspieler beim Ausrauben des nahen Supermarktes zeigte. Dies war genau das, was George McFat und seine tausend Anwälte beabsichtigt hatten: Sofort plädierten sie auf eine noch härtere Bestrafung der Brown-Familie. Grund dafür war lediglich "die Verwandschaft mit einem verbrecherischen Nigger Afroamerikaner". Der korrupte Richter ließ sich schnell dazu überreden. Bald schon stand, zumal die Browns erklärten, dass sie die Geldstrafe natürlich nicht bezahlen könnten, das verschärfte Urteil fest: Zur Tilgung der Schulden bei George McFat und dem Supermarkt sollte die gesamte Familie in die Sklaverei verkauft werden. Das hielt die Familie Brown jedoch nicht mehr aus: In einem unbeobachteten Moment erhoben sich alle Angeklagten blitzartig von ihren Sitzen und stürmten in Todesangst aus dem Gerichtssaal, in die Freiheit hinaus.

Besuch für Voldemort

Die Flüchtigen fanden schnell einen Ort, an dem sie ihre Verbitterung über den allgemein verbreiteten Rassismus entladen konnten. Der mächtige Zauberer Voldemort hatte entgegen der allgemeinen Meinung den siebten Teil der Harry-Potter-Romane überlebt und nach der dadurch erlittenen Gehirnwäsche beschlossen, nun, da seine Seele am Ende des Bandes verkrüppelt war, nach Ferguson zu ziehen, ein friedliches Leben zu führen und allezeit nett zu sein. Seine leichte geistige Behinderung, welche er durch ebendiese Verkrüppelung bekommen hatte, störte ihn dabei nur wenig. Zu ihm kam also die flüchtige Familie Brown und bat ihn, alle Rassisten des Ortes mit einem Voodoo-Fluch zu belegen. Der Zauberer tat dies natürlich gerne. Jedoch geschah unvorhergesehenerweise ein schreckliches Unglück. Als Voldemort gerade den dazu notwendigen Todesfluch sprechen wollte, erschien ihm die Vision eines riesigen Harry Potters, welcher drohend brüllte: "Wage es nicht, den Todesfluch zu benutzen!" Voldemort bekam vor Schreck einen Krampfanfall und schrie ein paar unverständliche Worte: "Lorem ipsum dolor sit amet, consectetur et maledictionem via!"
Die Browns fühlten sich von einem solchen Krampfanfall natürlich verunsichert und dachten schon, sie hätten es mit einem Geisteskranken zu tun. Doch bald schon beruhigte er sich wieder, genau in dem Moment, als seine Voodoo-Puppe sprach: "OK!" Voldemort versuchte sie natürlich aufzuhalten, doch es war zu spät: Die gebildete Voodoo-Puppe hatte seine Worte schon ins Deutsche übersetzt ("Bla bla bla bla bla bla bla bla, bla bla bla und verfluchte Straße.") und den Fluch sodann ausgeführt. Die Katastrophe begann...

Die Unruhen beginnen

Voldemorts Fluch über die Straßen hatte gewirkt. In der ganzen Stadt hörte man ein Ruckeln, ähnlich einem Erdbeben, obwohl Ferguson mitten im Nirgendwo lag. Alle Einwohner des Ortes schreckten auf und schauten aus dem Fenster. Doch es schien nichts geschehen zu sein. Nichts störte weiter das beschauliche Leben im Ort. Und doch, es war etwas geschehen.
Als Voldemort in seinem Krampfanfall den Fluch ausgesprochen hatte, waren die Straßen im Ort lebendig geworden. Man fragt sich heute noch, wieso gerade die Straßen lebendig geworden sind, aber es ist einfach so. Nun, da die Straßen lebendig waren, beriefen sie erst einmal eine Straßenkonferenz ein, was als nächstes zu tun sei. Das Ergebnis dieser Konferenz war: Die Straßen wollten ein vollkommen unabhängiges Leben führen. Sie wollten frei sein von den Menschen, die tagtäglich auf ihnen herumtrampelten (Straßen genießen offiziell auch Menschenrechte). Gesagt, getan. Schnell bewaffneten sich die Straßen mit Granaten, Bomben und ähnlicherlei Mordwerkzeugen und gingen auf die Menschen los, die nichts von den nun aufkommenden Unruhen ahnten...
Aus Zensur- und Jugendschutzgründen ist es dem Autor nicht erlaubt, weiterhin auf das abscheuliche Gemetzel einzugehen. Fest steht jedoch, dass die Straßenunruhen in Ferguson das bis dahin größte (und einzige) Massaker in dem Dorf darstellten. Wenn Sie, werter Besucher dieser Seite, weitere Informationen über das ungeheuerliche Ausmaß der Unruhen erfahren wollen, fragen Sie Radio Eriwan. Auskunft würden Sie in den USA wohl kaum erhalten, weil man dort offiziell nichts von irgendwelchen Toten weiß. Vielen Dank fürs Lesen des Artikels. Auf Wiedersehen.
Nein, so schnell ging es natürlich nicht vorbei. Um jedoch keinen landesweiten Skandal zu provozieren, ließ die Stadtverwaltung, als sich die Unruhen vorerst wieder gelegt hatten, die Leichen schnell entsorgen. Den Bürgern wurde befohlen, sich möglichst im Haus zu verschanzen und schwer zu bewaffnen, sollten die Straßen plötzlich die Häuser angreifen. (Diese Warnung jedoch war völlig nutzlos, da eine Pistole ab dem achten Lebensjahr zur Grundausrüstung des Durchschnittsamerikaners gehört.) Unterdessen hatte die afroamerikanische Bevölkerung, die unruhigen Straßen ignorierend, einen eigenen Aufstand angezettelt, um den Tod von Michael Brown zu rächen und es den weißen Rassisten heimzuzahlen. Die weiße einheimische Bevölkerung sah sich damit der Doppelbedrohung von Niggern wütenden Afroamerikanern einerseits und den Straßen andererseits ausgesetzt. Ein Plan musste her...

Chronologie der Straßenkämpfe

13. August 2014

  • 20:06 Uhr: Der Bürgermeister des Ortes telefoniert nach Washington D.C. und bittet um militärische Hilfe.
  • 20:13 Uhr: Der Bürgermeister beendet das Telefonat und lacht böse.
  • 20:30 Uhr: Die Straßen haben Barrikaden errichtet, ebenso die weiße Zivilbevölkerung.
  • 20:37 Uhr: Die Kämpfe toben.
  • 20:55 Uhr: Die Kämpfe toben weiter.
  • 21:22 Uhr: Die Kämpfe toben immer noch weiter.
  • 21:34 Uhr: In der Carson Road geht eine Wasserstoffbombe nieder. Man spürt nichts als eine leichte Erschütterung.
  • 21:49 Uhr: Auf der anderen Seite der Stadt kommt es zu blutigen Zusammenstößen mit der afroamerikanischen Bevölkerung. Beim Anblick eines während der Kämpfe durchlöcherten Afroamerikaners krümmen sich sämtliche weißen Amerikaner vor Lachen und kugeln, nein, rollen auf dem Boden herum.
  • 21
    Die traurigen Überreste der Toten werden aus den Barrikaden gefischt und weggeworfen bestattet.
    :50 Uhr: In die Menge der sich vor Lachen krümmenden Weißen wirft jemand eine Granate. Blut spritzt, Gedärme fliegen. Die anwesenden Kinder heulen laut auf.
  • 21:51 Uhr: Durch das laute Heulen der Kinder abgelenkt merken die Menschen am anderen Ende der Stadt nicht, wie die Straßen dabei sind, einen Tunnel bis zur nahen Bank zu graben.
  • 22:15 Uhr: Einzelne Afroamerikaner schlafen auf den Barrikaden ein und werden sogleich niedergeschossen. Um wachzubleiben, singen die anderen "Cotton needs a picking". Von den Missklängen verstört, ziehen sich die Weißen vorerst zurück.
  • 22:42 Uhr: Stille Nacht, heilige Nacht,...
  • 22:43 Uhr: ... keiner schläft, einsam lacht...
  • 22:44 Uhr: ... nur irgendein Scherzkeks auf der schon völlig zerbombten St. Cyr Road. Wieso er da noch lacht, bleibt sein Geheimnis. Alle anderen haben fleißig zu tun.
  • 23:17 Uhr: Den Straßen ist in der Canton Ave ein Durchbruch gelungen. Sie hinterlassen eine Spur der Verwüstung, werden jedoch nach 200 Metern durch Kanonen gestoppt.
  • 23:48 Uhr: Die nackte Kanone kommt angerollt. Bei ihrem Anblick ziehen sich die Straßen schlagartig zurück. Doch bevor sie schießen kann, wird sie vom örtlichen Polizeichef wegen "unsittlichen Verhaltens" festgenommen und auf die schon völlig zerstörte Polizeiwache gebracht.
  • 23:56 Uhr: Kämpfe überall.

14. August 2014

  • 00:01 Uhr: Immer noch Kämpfe überall.
  • 00:27 Uhr: Laaaangweilig. Nichts passiert. Beide Konfliktparteien haben sich vorerst in ihre Barrikaden zurückgezogen. Worauf warten sie wohl? Auf Unterstützung? Es kommt keine in dieser Nacht.
  • 00:49 Uhr: Halt, doch, es kommt Unterstützung! Aus der Luft! Ach nee, ist bloß ein Vogel.
  • 00:50 Uhr: Die Weißen bekommen langsam Hunger und schießen den Vogel vom Himmel.
  • 00:53 Uhr: Um die Aufteilung des Vogels entbrennt auf den Hanley Hills ein Streit unter den Weißen. Diesen unbeobachteten Moment nutzen die Straßen und graben weiter an ihrem Tunnel zur Bank.
    Die nächsten vier Stunden wieder dasselbe Schema. Mal sieht es besser für die Menschen aus, mal schlechter für die Straßen. Im anderen Teil der Stadt, bei den Kämpfen zwischen Afroamerikanern und Weißen, ist vergleichsweise wenig los. Die wenigen Überlebenden haben sich in Häuserruinen zurückgezogen.
  • 05:20 Uhr: Rettung naht! Die US Army hat nach einer langen Irrfahrt das Kaff erreicht.
  • 05:44 Uhr: Fehlalarm. Sobald die Soldaten an die Stelle der Kämpfe kommen, setzen sie sich hin. Auf die Frage, wieso sie nicht mithelfen würden, antworten sie: "Wir warten auf Futter."
  • 07:18 Uhr: Schlussendlich haben die Soldaten sich entschlossen, doch mitzukämpfen. Leider schon ziemlich spät. Zahlreiche Weiße liegen aufgeschlitzt und von Kugeln durchlöchert am Boden. Im anderen Teil der Stadt, wo Weiße und Afroamerikaner gekämpft hatten, ist gar nichts mehr los: Es gibt keine Überlebenden. Der Vollidiot, der sich zum Spaß eine Zigarette angezündet hatte, merkte leider zu spät, dass er direkt neben der Sammlungsstelle für Wasserstoffbomben stand...
  • 07:
    Zeitgenössisches Foto von dem Kampf gegen die Straßen. Der Fotograf lag, von 27 Kugeln durchlöchert, gleich neben der Kamera.
    50 Uhr: Eine Schwadron der US Air Force fliegt in Zeitlupe über eine Frau, die trotz des gesamten Getümmels ihre Wäsche aufhängt und lässt einige hundert Meter weiter einen Bombenhagel auf die Straßen niedergehen. Die Lage stabilisiert sich wieder für die Menschen.
  • 08:16 Uhr: Voldemort ist tot. Er starb, als, während er gerade den Todesfluch über die Straßen aussprechen wollte, Harry Potter ihn davon abhalten wollte und ihm in die Fresse schlug, woraufhin er vor Schreck erneut einen Krampfanfall bekam, nach vorne über die Barrikaden lief und von einer herumfliegenden Granate zerfetzt wurde. Harry-Potter-Fans auf der ganzen Welt trauerten.
  • 08:37 Uhr: Harry Potter ist auch tot. Er starb, als er versuchte, einen Zauberspruch gegen die Straßen auszusprechen, und sich dabei in Gedanken versunken hinsetzte, wo ihn das Schicksal in Form einer Handgranate ereilte. Noch mehr Harry-Potter-Fans auf der ganzen Welt trauerten.
  • 09:05 Uhr: Die Straßen besinnen sich auf ihren Tunnel und bauen sogleich weiter.
  • 09:16 Uhr: Die US Army rückt mit Panzern an.
  • 09:21 Uhr: Die Straßen rücken mit Panzern an.
  • 09:28 Uhr: Wildes Geballer in Ferguson. Vor lauter Rauch sieht man nichts.
  • 09:43 Uhr: Der Tunnel ist vollendet. Die Straßen beginnen böse zu lachen...

Das Ende

Hätte er den Kugelschreiber bloß nicht fallen lassen...

Am 14. August um 09:44 Uhr hörte der gerade im Bankgebäude tätige Andy Smith ein dumpfes Klopfen in der Bank, woraufhin er unverzüglich ordnungsgemäß fragte: "Hallo? Ist da jemand?" Selbstverständlich bekam er keine Antwort, wie das in Horrorfilmen so üblich ist. Daraufhin nahm er eine Taschenlampe und einen Kugelschreiber zur Selbstverteidigung mit. Als er die Gänge des Bankgebäudes durchschritt, bemerkte er, dass an einer Stelle der sonst glatte Boden durchbrochen war. Mit seiner Taschenlampe leuchtete er hinein und erblickte eine Straße. Zunächst glaubte er noch an eine Halluzination, doch dann blickte er noch einmal hinein und bekam den Schreck seines Lebens: Die Straße begann sich aus dem Loch herauszuschlängeln und griff ihn sogleich an. Vor Angst ließ er den Kugelschreiber fallen.
Doch leider befand sich im Kugelschreiber eine eingebaute Atombombe.
Zum weiteren Ergebnis der Straßenschlachten muss man nichts mehr sagen. Weder Menschen noch Straßen gab es mehr in Ferguson. Und das Dorf selbst gab es nicht mehr. Aus jener Zeit ist uns folgendes Lied überliefert:
Ein Dorf liegt in Missouri, der Sage wohl bekannt,
die Höhe, wo vorzeiten die Straßen-Schlacht stattfand.
Sie selbst ist nun vernichtet, die Stadt ist wüst und leer,
und suchst du noch nach etwas, du findest GAR NICHTS MEHR!

Folgen

Der Vorfall verbreitete Angst und Schrecken in der gesamten USA. Mittlerweile ist die bloße Existenz eines Ortes namens Ferguson bei einigen US-Amerikanern schon in Vergessenheit geraten. (Kein Wunder, bei solch einem IQ...) Jedoch stand für alle eindeutig fest, dass etwas getan werden musste, um weiteren Katastrophen dieser Art entgegenzuwirken. US-Präsident Obama bezeichnete den Fall selbst als "herzzerreißend, im wahrsten Sinne des Wortes". Zahlreiche Juristen setzten sich dafür ein, dass Michael Brown posthum zur Unperson erklärt werden sollte, da er "durch sein fahrlässiges und ordnungswidriges Laufen in der Mitte der Fahrbahn seine eigene Ermordung zuzüglich weiterer unangenehmer Ereignisse bis hin zu höheren Zerstörungen provozierte." Und schließlich wurde nach langen Diskussionen ein neues Gesetz beschlossen, welches die Liste der sinnlosen Gesetze der USA vervollkommnet:
"Afroamerikanischen Teenagern ist das Laufen in der Mitte der Fahrbahn bei Androhung weiterer Drohungen verboten."

Facts and Fiction

Als "Legende von Ferguson" ging der Mord weltweit in die Schlagzeilen ein. Unverschämterweise veröffentlichte die Wikipedia etwa zeitgleich einen Artikel, der eine schlechte Parodie der Ereignisse darstellt und auch sonst ziemlich viele Ungereimtheiten enthält:

  • Aus unbekannten Gründen änderte Wikipedia den Namen des schuldigen Polizisten in Darrow Wilson geändert.
  • Den sorgfältig recherchierten Fakten dieses Artikels widerspricht auch die von Wikipedianern aufgestellte Behauptung, es habe Demonstrationen gegen die örtliche Polizei gegeben, die von dieser eingeschränkt wurden. Hätte es aber jemals eine Demonstration von Afroamerikanern gegeben, so wäre sie innerhalb von fünf Minuten auf ENTSETZLICH BLUTIGE Art und Weise durch die US Army gestoppt worden. Niemand hätte davon erfahren, was die Aussage von Wikipedia unhaltbar macht.
  • Hartnäckig hält sich das Gerücht, der Gouverneur von Missouri hätte der Polizei des Ortes die Handlungsvollmacht teilweise entzogen und dafür die Nationalgarde nach Ferguson entsandt. Dies ist eine dreiste Lüge, da Missouri gelegentlich zu den Südstaaten gezählt wird und der Rassismus dort besonders tief in allen weißen Bevölkerungsschichten verwurzelt ist. Welcher Gouverneur käme dort jemals auf die Idee, der afroamerikanischen Bevölkerung zu helfen?
  • Wahr hingegen ist, dass es in den ersten Tagen nach der Tat zu Journalistenfestnahmen kam. Jedoch nicht am Tatort, sondern in der Polizeiwache, wo ein Journalist einen dort mit seinen Kollegen schlemmenden Polizisten fragte, wie der Name des schuldigen Polizisten sei, woraufhin er als Antwort "Donald Duck" erhielt. Als der Journalist weiterhin interessiert fragte, wo sich der schuldige Polizist aufhalte, wurde er - was der Polizei später harsche Kritik von Reporter ohne Grenzen einbrachte - festgenommen. Die Polizei erklärte diese Festnahme später mit "der unbegreiflichen Dummheit des Journalisten, vor der die Welt geschützt werden müsste", da er die Antwort "Donald Duck" offenbar für richtig hielt.
  • Ein bloßer Mythos wiederum ist, dass in der Stadt eine Ausgangssperre für die Nachtzeit verhängt wurde. Dies wäre mehr als kontraproduktiv gewesen, da man alle Bürger erwiesendermaßen für die Verteidigung der Stadt gegen die Straßen brauchte...
  • Zuletzt sei erwähnt, dass es tatsächlich eine Petition gab, welche forderte, dass Polizisten Minikameras am Körper tragen sollten. Jedoch kam diese Petition nicht von den Bürgern Fergusons (die gab es ja nicht mehr), sondern von allen möglichen Polizisten anderer Städte der USA. Und die Minikameras sollten nicht eventuelle Verbrechen der Polizei aufklären und dokumentieren: "Sollte die Polizei irgendwelche Verbrechen begehen, so ist es zu ihrer Entlastung unbedingt notwendig, dass Filmmaterial bereitgestellt wird, welches manipuliert und die Schuld damit irgendwelchen Niggern Afroamerikanern angehängt werden kann!" (Ein US-Polizist)

Und die Moral von der Geschicht'?

Lauf in der Mitte der Straße nicht - so ersparst du deinem Heimatort jede Menge Ärger! Und sorgst obendrein dafür, dass die Atombomben innerhalb der Kugelschreiber einiger Leute keinen Schaden anrichten.

Siehe auch