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Diverses:Regierungsbildung

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Die Ministerposten wurden nach der letzten Bundestagswahl nicht komplett willkürlich besetzt, auch das Losverfahren kam nicht zum Einsatz. Nein, das Ganze war von Angela Merkel und Guido Westerwelle komplett durchgeplant worden. Wir haben eine Aufzeichnung des Gespräches zwischen den beiden, in dem sie die Ministerposten besetzen, da einer unserer Reporter sein Mikrofon nach einem Interview mit Angela Merkel in deren Büro liegengelassen hatte.
Und hier kommt die Aufzeichnung - exklusiv für unsere Leser:


Gott sei Dank gibt es ja genug Experten, die jedes Amt besetzen können...
Merkel: Ich glaube, wir sollten uns so langsam mal Gedanken darüber machen, wen wir in die Regierung setzen, mein lieber Guido.
Westerwelle: Da hast du vollkommen Recht, Angie. Also ich mach den Kanzler und du den Rest.
Merkel: Moment mal, Guido, so geht das aber nicht. Wir müssen 15 Ministerposten besetzen und Kanzlerin bleibe ich! Schließlich hat meine Partei ja bei der Wahl deutlich mehr Stimmen bekommen als deine.
Westerwelle: Aber die Frau vom Fernsehen hat gesagt, die FDP sei der große Gewinner der Wahl.
Merkel: Ich glaube, da hast du etwas falsch verstanden. Die CDU und die CSU haben weniger Stimmen als bei der letzten Wahl, aber das sind immer noch mehr als die FDP hat, auch wenn die FDP viel mehr Stimmen bekommen hat als bei der letzten Wahl.
Westerwelle: Aber wir haben doch zum Beispiel 100% der Stimmen aus der Hotellobby bekommen!
Merkel: Ja, aber weißt du, Guido, bei einer Bundestagswahl geht es um die Stimmen von allen Bürgern, nicht nur von deinen Hotelbesitzern. Und da die CDU eine Volkspartei ist, haben wir mehr Stimmen bekommen als ihr von der FDP. Der hat immer noch nicht kapiert, dass der Sinn der FDP darin besteht, mit uns zu koalieren und danach den Mund zu halten.
Und außerdem habe ich schon vier Jahre Erfahrung darin, ungenaue Aussagen zu machen, mit denen jeder zufrieden sein muss. Du würdest bloß wieder aus Versehen eine Diskussion über Hartz IV ins Rollen bringen, weil du dich in einem Interview verplappert hast.
Westerwelle: Na gut. Darf ich dann wenigstens Außenminister sein?
Merkel: Von mir aus. Dann sehen die anderen Länder wenigstens, wie tolerant wir sind, weil wir einen schwulen Idioten, der noch nicht mal Englisch kann, in die Regierung lassen.
Westerwelle: Gut. Und was für Minister brauchen wir sonst noch?
Merkel: Also da hätten wir zuerst mal den Posten des Arbeitsministers zu besetzen. Wen haben wir denn da? Ach, ich hab’s! Wir nehmen den Jung. Der hat den Job als Verteidigungsminister nicht so ganz gepackt, für den brauchen wir was Leichteres. Außerdem kann der seinen Ruf inzwischen auch nicht mehr verschlechtern.
Westerwelle: Und wer wird dann Verteidigungsminister?
Merkel: Da brauchen wir einen, der die Karre wieder aus dem Dreck zieht. Den Afghanistan-Einsatz finden die Wähler ja nicht so toll.
Westerwelle: Wie wär’s denn mit diesem Schnösel da, ach wie heißt er denn? Der, der dieses Jahr den Glos abgelöst hat, weil der Mist gebaut hatte.
Merkel: Du meinst den Karl-Theodor?
Westerwelle: Ja, genau den meine ich.
Merkel: Warum eigentlich nicht? Der hat ja schon unser Imätsch im Bezug auf die Wirtschaftskrise ein bisschen aufgebessert, da wird er das schon schaffen.
Westerwelle: Der hat was aufgebessert?
Merkel: Unser Imätsch, unser Ansehen, unseren Ruf. Meine Güte, Guido, lern doch mal Englisch!
Westerwelle: Es ist doch Deutschland hier, dann wird hier auch Deutsch gesprochen!
Merkel: Na das kann ja heiter werden, mit dem als Außenminister
So, dann brauchen wir aber einen neuen Wirtschaftsminister. Hast du da jemanden?
Westerwelle: Lass mich mal nachdenken...
Merkel: Oh je!
Westerwelle: Wie wäre es denn mit dem Brüderle? Der will schon lange einen "Führungsposten".
Merkel: Und so wie der spricht, versteht sowieso niemand, ob er jetzt sagt, dass Opel gerettet wird, oder ob er gerade verkündet hat, dass alle Werke in Deutschland geschlossen werden.
Westerwelle: Wie sieht’s denn mit einem Finanzminister aus? Sollen wir da auch einen von uns nehmen?
Merkel: Nein, da brauchen wir einen von uns, der überwacht, dass ihr nicht zu viele Steuergeschenke versprecht. Da könnte man doch den Schäuble nehmen. Der war schon bei der Terrorbekämpfung so kreativ, da wird ihm auch einfallen, wie wir mehr Geld in unsere Kassen bekommen könnten. Und wenn er dann verkünden muss, dass es doch keine Steuersenkungen gibt, kann das seinem Ansehen auch nicht mehr viel schaden. Außerdem sagt man doch, die Schwaben seien so sparsam.
Westerwelle: Na gut. Und wer wird dann Innenminister? Doch nicht etwa der Pofalla?
Merkel: Oh, Mist! Den habe ich ja ganz vergessen! Dem müssen wir auch irgendeinen Job geben. Ach weißt du was? Wir machen den einfach zum "Bundesminister für besondere Aufgaben und Chef des Bundeskanzleramtes", das klingt so schön, damit wird er sich schon abfinden können.
Westerwelle: Und was macht man da?
Merkel: Da sagt man den Leuten von der Presse, was ich denke, aber nicht selbst sagen will.
Westerwelle: Ach das, was der Typ mit dem komischen französischen Namen gemacht hat?
Merkel: Genau das. Aber du hast Recht, den müssen wir auch irgendwohin setzen. Na ja, dann wird der eben Innenminister.
Westerwelle: Aber jetzt muss auch mal wieder einer von uns irgendwo eingesetzt werden.
Merkel: Wen hast du denn noch?
Westerwelle: Na ja, den Niebel kann ich nicht loswerden, der muss auch irgendeinen Ministerposten kriegen.
Merkel: Hm, wo haben wir denn noch einen Job, bei dem man nichts zu sagen hat? Ach ja, der Entwicklungsminister! Wollte er das Ministerium nicht eigentlich abschaffen lassen? Das kann er jetzt nicht mehr fordern. Was haben wir denn dann noch? Die von der Leyen und die Aigner können bleiben, die haben nicht so viel falsch gemacht. Und die Schavan kann eigentlich auch ihren Job behalten, die hat keinen Ruf mehr, den sie mit Mitteilungen über G8 oder so was verschlechtern könnte.
Westerwelle: Wie sieht’s denn mit dem Umweltministerium aus?
Merkel: Stimmt, den Job gibt’s ja auch noch. Wen will ich denn noch abschieben? Ah, den Röttgen kann ich sonst nirgends brauchen. Soll der sich doch mit den Atomkraftgegnern rumschlagen. So, einen Justizminister brauchen wir auch noch.
Westerwelle: Das wird mal wieder jemand von der FDP! Die Sabine kann das doch machen, die war das doch schon mal.
Merkel: Na gut. Dann brauchen wir noch einen Gesundheitsminister. Hast du da auch noch jemanden in deiner Partei?
Westerwelle: Ich hätte da so einen jungen Arzt, der was werden will. Rösler heißt der, glaube ich. Haben wir eigentlich schon einen Verkehrsminister?
Merkel: Nein, haben wir noch nicht. Mal schauen, von welcher Partei brauchen wir denn noch jemanden? Oha, von der CSU haben wir erst zwei! Da brauchen wir noch einen, sonst ist der Horst beleidigt. Ich glaube, der Ramsauer wollte noch einen Posten.
Westerwelle: War das nicht der mit den zwei Maß Bier?
Merkel: Nein, das war der Beckstein.
Westerwelle: Ach so. Haben wir dann alle?
Merkel: Ich glaube schon. So, jetzt brauche ich erst mal einen Kaffee. Und du erklärst so lange denen, die jetzt keinen Job bekommen haben, dass sie nicht traurig sein sollen und dass sie nächstes Mal sicher einen Posten kriegen, wenn wir in den nächsten 20 Jahren noch mal gewählt werden...