Diverses:Eine Reise durch Deppenhausen

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27. April, 9:06: Ich muss schnell zum Deppenhof, oder wie auch immer! Die fahren hier nämlich immer 2 Stunden zu früh!

27. April, 9:10: Ich muss schnell packen!!!!!! Schnell, Schnell!!! Oh, ein Revolver. Neiiin ich habe gerade einen Menschen getötet!!!

27. April, 14:31: Und? bin ich süschticckk? Nein. Ja, ich habe immer Rächt. Bis schpeta. Isch binn umm 15:13 wida da.

Deppen-Binde-Strich

Im Cafe

Nach der Verfolgung quer durch die Stadt fanden wir in einer kleinen Seitengasse ein ruhiges Plätzchen. Dass wir im Schutz der Dunkelheit untertauchten, kann man nicht sagen, denn alle Seitengassen in Deppenhasuen waren taghell beleuchtet. Es sah so aus, als ob die Stadt die Leuchtmittel ihrer Hauptstraßen hierher verlegt hatte, um die Verbrecher, die sonst im Schutz der Dunkelheit agieren, auf die jetzt dunklen Hauptstraßen zu locken, wo eine größere Chance bestand, dass sie ein betrunkener Fahrer ohne Licht anstelle eines unschuldigen Passanten über den Haufen fährt.

Wir kehrten in einem kleinen Eckrestaurant ein. Über der Tür hing ein flimmerndes Schild, auf dem „Imsbis“ stand. Das Leuchtröhren-S war abgefallen, der Besitzer hatte es wohl während einer Reparatur an die falsche Stelle gesetzt und anschließend noch ein S mit roter Farbe hinten dran gemalt. Naja.

Im Restaurant gab es einen typischen Imbiss-Tresen, Spielautomaten und einen Bestellschalter, auf dem Speisekarten lagen. Das Essarrengement auf der anderen Seite des Raumes enthielt hingegen fünf fein gedeckte Großfamilienstische mit Kerzenleuchtern und stimmungsvoller Geigenmusik. Für den Essbreich war extra ein Kellner angestellt, der uns mit dem Hinweis, dass alle Tische reserviert seien an den größten Tisch leitete. Auch hier lagen nochmal Karten, aber andere als vorne am Tresen.

Der Kellner war ein korrekter Herr mittleren Alters mit einem Augenbrauenschnauzer, einer Krawatte und einer Fliege auf den Rücken. „Was darf ich den Herren bringen?“, fragte er uns liebreizend. Ich ließ den Blick über die Karte schweifen „Was können Sie denn empfehlen“? Er blickte mich an. Ich blickte zurück. „Kartoffel´n.“ Ich sah ihn verwirrt an. Hatte der Mann gerade Kartoffeln mit einem Apostroph gesprochen? Deutlich hatte ich einen ng-Laut und eine kleine Pause am Ende bemerkt. Ich wollte ihn aber nicht direkt darauf ansprechen und ließ es auf einen weiteren Versuch ankommen. „Womit machen Sie die Reissuppe?“ Der Kellner wiegte den Kopf leicht zur Seite und sagte dann langsam „Mit, Reis.“ Ich zuckte zusammen, jetzt hatte ich deutlich ein Komma gehört. Ich starrte ihn an, er starrte zurück. Eine unangenehme Stille trat ein, als wir uns Aug in Aug gegenüber fanden. Sein Lid zuckte nervös. „Ich nehme sie.“ sagte ich. „Gut“, sagte der Kellner, ohne den Blick abzuwenden. Langsam legte ich die Karte zurück auf den Tisch und bewegte meine Hand in Richtung Salzstreuer. Der Kellner atmete schneller, je näher ich dem Streuer kam. In Zeitlupe bewegte ich die Hand mit neugierig geöffneten Mund direkt über den Streuer, der Kellner fing an, die Hand mitzubewegen. Sein Gesicht war starr auf mich gerichtet, nur seine Augen folgten meiner Hand und ein dicker Schweißtropfen rollte über seine Stirn. Dann zuckte ich ich ruckartig mit der Hand und der Kellner schreckte hoch und lief weg.

Ende

So, liebe Kinder, was sagen euch die selbst beschriebenen und ins Deutsche übersetzten Erlebnisse eines Bayern in Deppenhausen?