Diverses:Der Karpfen und der Emu

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In der Ballade Der Karpfen und der Emu von Walter Watschelkugel geht es um einen Karpfen und einen Emu. Die beiden treffen in einem Subway-Restaurant zusammen und beginnen über ihr Leben und ihre Leiden zu plaudern. Walter Watschelkugel erfand mit dieser Ballade die sogenannte Kunlinorksche Depressionsdichtung bei deren Hauptperson es sich ausschließlich um ein depressives kulinorksches Lebewesen handeln darf.

Die Mitwirkenden Personen

Von größter Wichtigkeit in dieser Ballade sind die Hauptpersonen sowie die Personen, die die Hauptpersonen nur unterstützen oder ihnen Sandwiches bringen. Das ist ja auch verständlich, da außer den Charakteren nichts in der Ballade vorkommt und sie ohne Gespräche auch recht kurz ausfallen würde.

Der Emu

A-Örperl, ein aufgeweckter Emu in den besten Jahren, der für die Leiden des Karpfens viel Verständnis aufbringt.
Der Emu A-Örpel ist für den Karpfen eine wichtige Ablage seiner Sorgen. Als der Karpfen sich zu dem Emu setzt beginnt A-Örpel so gleich das Gespräch. Im weiteren Verlauf der Ballade zeigt sich der Emu sehr interessiert an den Geschichten des weit gereisten Kiemenatmers und hilft ihm, durch blosses Zuhören seine schmerzlichen Erinnerungen zu vergessen. Während der Erzählung wirft der Emu eher zufällig Teile siner Geschichte einund das auch nur selten.

Man könnte A-Örpel als aufmerksame Person beschreiben, der nie müde wird, sich Geschehenes anzuhören, ähnlich wie eine alte Dame in Frankfurter Cafe: "Zum Kaffeekränzchen". Er ist im Erzählverhalten eher schüchtern, spricht den Fisch aber direkt an, als hätte er die Trauer und Depression des Karpfens gespürt. Nun könnte man A-Örpel ruhig als Menschen...oder Karpfenkenner beschreiben.

Als der Karpfen sich jedoch so richtig ausgesprochen hatte und somit seine Sorgen hinter sich gelassen, spülten in ihm die Erzählungen des Karpfens die eigene schmerzerfüllte Geschichte hoch und er teilte dem Fischgetüm nun auch seine Lebensgeschichte mit.

Der Karpfen

Der Karpfen, eine ausgestoßene Persönlichkeit

Der Karpfen war ein wiklich bedauernswerter Geselle, der in seinem bisherigen Leben nichts geschafft, viel Ärger eingeheimst und auch sonst nur Rückschläge erduldet hatte. In dem Restaurant erklärt er dem Emu die Umstände seiner kläglichen Existenz. Auf die darauffolgenden Erzählungen des Emus erwidert er nur noch spärliches. Nach seinem Abgang aus dem Restaurante, hinterließ er ein dutzend Rezepte auf einem Schmierblatt an der Eingangstür. Er merkt an, dass er Mitglied der Anonymen Gruppengründler ist, einer Organisation von Enten, die es vorziehen in Gruppen zu gründeln.

Der Angestellte der Restaurant-Kette

Heinz E, Heinz: Die Phanthomzeichnung

Heinz E. Heinz ist ein Kellner bei Subway. Er gibt Gesprochenes automatisch wieder, dann jedoch in Reimform und kann sich auch sonst nur in Gedichten ausdrücken. Das tun die anderen Charakter zwar auch, jedoch nicht so extrem wie Heinz.

Heinz zeichnet sich nur durch seine gelbe Hose aus, sonst ist er kaum beschreibbar, aber man fand bei Walter Watschelkugel ein Phantombild des Kellners. Allerdings weiß man nicht, ob er die Phantomzeichnung gemalt hat oder ob seine Tochter da ihre kleinen Hände im Spiel hatte.

Heinz E. Heinz hat anscheinend ordentlich Stress mit dem Leiter der Imbissbude, da er ständig beim Namen gerufen wird und sich für Irgendwas verantworten muss.

Der Inhalt

Die Ballade kann in wenigen Stücken zusammengefasst werden, so wird dem gehetzten Leser die Chance gegeben, zu erfassen, was die Aussage des Textes ist, ohne sich das Ganze durchlesen zu müssen.

  • das Treffen

Der erste Teil, in dem der niedergeschlagene Karpfen in das Restaurant geht und Essen bestellt. Er gesellt sich zu dem Emu.

Der Emu spricht ihn anund der Karpfen schüttet sein kleines Fischherz aus.

  • Heinz kommt ins Spiel

Der Kellner erscheint und bringt den beiden die gewünschten Speisen. Dann hört er den beiden zu und wirft gelegentlich Kommentare ein.

  • Abschied

Die beiden verabschieden sich voneinander. Weiteres ist nicht bekannt.

Daran kann man sehen, dass der Autor keine Zeit hatte sich kurz zu fassen.

Die Ballade mit Textanalyse

Man kann die Ballade auf den Text analysieren, um so tiefgehendes herauszufinden. Meist ist das was man liest, viel weniger, als das, was im Text steckt. Also haben sich einige Literaturprofis daran gemacht, den Text zu analysieren und die Einzelteile zu erklären.

Und ginge nun zu tiefer Stund,
ein Karpfen zog die weite Rund
und kam zu einem Essenshaus
zwei Leute kamen gard hinaus

Der arme Fisch konnt ncht wiederstehen
hinein ins Gebäude musst er gehen
Er versucht zu teilen sich den Tisch
mit einem anderen Fisch

Hier versucht Watschelkugel einen Spannungsbogen aufzubauen. Er bedient sich noch altertümlicher Sprache, um seine Geschichte auch für die Anhänger dieser Literatur interessant zu machen. Wenn sie in der Geschichte gefangen sindund weiter lesen wollen, kann er damit enden, es bemerkt dann ja sowieso keiner.

Doch keine Genossen an den Tischen
man muss sich wohl unter die leute mischen.
Zu nem emu, der Fisch setzt sich:
"Beim grübeln stört DER mich nich"

Doch, wer hatte's nicht geahnt,
es lief nicht so wie schön geplant.
Der Vogel war zum plaudern drauf,
der Karpfen schaute zu ihm auf.

"Komm, erzähl mir deines Lebens ",
dem Fisch ermutgend das Köpfchen hebend,
Der Emu ihn überzeugt.
Nun redete der Fisch unversehens.

Hier hören die Reimereien auf,wie in mancher Ballade. Dass so willkürklich zwischen den Schreibstilen gewechselt wird, ist Teil der Kulinorkschen Depressionsdichtung.

Mein Leben war ein Fischkompott
Nur Schlappen, immer derselbe Trott
Ach ich hol mir noch die Gicht
keine besserung in sicht

Walter Watschelkugel geht wieder zu den Reimen über, um das ganze interessant zu machen.

Meine Eltern...Mich verstoßen
Geworfen, in die Welt de großen
Gefangen, versklavt, Vertauscht
Ich war nicht sonderlich berauscht

War noch Jumgfisch
Mein schicksal der gedeckte Tisch
Der Emu keck das Wort erhebt
Selbiges mir vorgeschwebt

Es ist mir wirkloch nicht geheuer
Menschen haben danach Hunger,Durst
In ihren Augen glüht ein Feuer
Ich sag nur -Emuleberwurst-

Noch manche Zeit, die beiden saßen
und von leckeren Speisen aßen
Und während sie auf die Waren schielten
sie sich weiter unterhielten

Walter Watschelkugel hat ein Gespür für menschliche Emotionen, die meisten Leser, die nicht in der Steinzeit steckengeblieben sind, würden jetzt gähnen und das Buch zur Seite legen, doch er deutet ein Ende an, deshalb quält sich jeder noch durch die letzten Zeilen, auch wennn das Reimwerk noch nicht zuende ist

Plötzlich aber kam,
diverse Speisen unterm Arm
gestolpert über eine Plane
Heinz E. Heinz, des Kellners Name