Diverses:Abiturklausuren

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Es wird wieder Zeit: Ein weiterer Jahrgang beendet die Schule und die Lehrer können mithilfe der restlichen Abikasse dem Lehrerzimmer einen Jacuzzi gönnen. Nicht jedem fällt der Abschied leicht oder dass man überhaupt sein Abi schafft. Doch wie verläuft das ganze und was macht man mit seinem restlichem Leben, um nicht als Asi mit stinkender Jogginghose auf der Couch in Chips und den neuen Folgen von Auf Streife zu verenden?

Entstehung

"Das Abitur ist der Schlüssel zum erfolgreichen Leben" hört man immer wieder mit lautem Gelächter aus dem Lehrerzimmer. Da fragt man sich, ist es schließlich die ganzen Strapazen noch Wert? Nun, die Lehrer müssen ganz sicher sein, dass wenigstens einer im Unterricht aufgepasst und was gelernt hat, damit die Summe im Gehalt weiterhin stimmt. Aus diesem Grund hatte das Schulministerium beim Browniebacken die Idee, die letzte Klausur zehn mal schwieriger zu machen, als es eh schon ist. Diese soll als Boss-Endgegnerprüfung fungieren und die Lehrer beim Korrigieren belustigen. Am Anfang trug die Klausur den Namen "Rambo Mambo" , wurde aber von Sylvester Stallone als beleidigend und sexistisch empfunden und bekam die zensierte Form "Abitur". Damit die Schüler nicht ins kalte Wasser geworfen werden, wurde noch ein Mini Boss zur Vorbereitung konzipiert, der vor den Osterferien-Spawn campt, damit auch keiner Freizeit hat. Der hohe Rat taufte ihn "Vor-Abi-Klausuren", da "Crack Robba Biyaaatch" bereits Urheberrechte hatte.

Verbreitung

Jedes Bundesland bekommt eine individuelle Klausur aufgedrückt, da man sonst abschreiben könnte. Einige murmeln, dass ihr eigenes Bundesland besser sei, als die der restlichen Welt, weshalb die Klausur auch leichter aufgestellt sei. Die Defizite sprechen eindeutig dagegen. Aus der Gerüchteküche hört man immer wieder was neues absurdes, also nicht immer direkt glauben, was euer Freund aus dem Nachbarbundesland sagt! Sicher ist, dass Bayern rausfliegt.

Dauer

Wenn man insgesamt 10 Stunden vor dem Abi gehockt hat und zusätzliche vier Stunden durch das 3. Fach und dazu Spanisch 4 Stunden geschrieben hat, obwohl man das nicht einmal in den Prüfungen gewählt hat und es keine Sau interessiert, ob man "Holá" mit "á" oder "@" schreibt, da in Mallorca alle deutsch sprechen und schreiben, ist das schlimmste erstmal überstanden.

Es gingen also insgesamt 18 Stunden von der Lebenserwartung drauf. Im Abi gehen wiederum ungefähr 14 Stunden drauf. Macht unterm Strich circa 32 Stunden. Um keinen Ärger von der Gesundheitsbehörde zu bekommen, würfelte das Schulministerium in einer Geheimsitzung im Dönerladen unter einem Vulkan einen fetten Würfel aus der neuen Ausgabe der Wendy-Zeitschrift und erspielte die Option, die neun Jahre Gymnasium in acht zu ändern, um das kosmische Gleichgewicht wieder herzustellen. Natürlich wurde das ganze Wissen vom 13. Schuljahr im 12. zusammengepfercht.

Entwickler

Die Abiklausuren verfasst ein verlauster Mongo, pardon, ein studierter, gebildeter und mitfühlsamer Professor. Dieser Hartz IV-Playa (steht dafür, dass er in WOW ein Hartzfarmer ist und illegale Hartz-Farmen mit Kinderarbeit betreibt) konzipiert Klausuren, die astrologisch an die Sterne gerichtet sind, um negative Auren und Geister zu vertreiben, damit sie nichts im Fall der Fälle an die Ghostbusters zahlen müssen. Ein letzter Anruf um Rat bei der Horoskop Tante in AstroTV verleiht die Perfektion und die Verständlichkeit bei den Fragestellungen der Abiklausuren, damit jeder weiß, was zu tun ist.

Ablauf

Wie beginnt und verläuft die Klausur? Leibesvisitation, Blutabgabe, Schwangerschaftstest, Prostatauntersuchung, Teilnahmegebühren und X-Rays stehen an der Tagesordnung; gefolgt von Abgabe von Wertgegenständen, welche man nach der Klausur sowieso nie wieder sehen wird. "Selber schuld" hört man frech vom Aufseher der Sachen. Mit Kugelschreiber, Quellwasser im Krug, Gyros und co. setzt man sich auf eine klapprige Bierbank, damit der Aufseher vorne die Regeln zur Klausur vorbeten kann. Nach gefühlten 20 Minuten spürt man den Döner mit den eigenen Innereien kämpfen und man fragt sich, wer hier eigentlich wen verschlungen hat.

Das Hirn leidet in solch einer Situation gewöhnlich bei jedem Ottonormalverbraucher an einer Unterblutung. Fenster aufreißen, um den aufgerülpsten Zwiebelgestank aus der Nasenhemisphäre loszuwerden und um das Gehirn in Gang zu bringen ist normalerweise Tabu, da die meisten Memmen frieren. Da fragt man sich, wieso ausgerechnet die einen Fensterplatz aufspüren und mit aufklebbaren My Little Pony-Fingernägel-Krallen gezielt ihr Revier verteidigen.

Nach weiteren gefühlten 20 Minuten verliert man sein Zeitgefühl. Uhren sind wie immer teures westliches Gut und fehl am Platz. Und alle 40 Minuten nach der Uhrzeit zu fragen gilt schon als Betrugsversuch. Ebenso kostspielig ist der Gang zum Klo. Man wartet so lange, bis die Leuchttafel über dem Klo die eigene gezogene Nummer strahlt. Ein persönlicher Aufseher begleitet natürlich jeden auf Schritt und Tritt, zwischendurch mehr in den Schritt. Privatsphäre? No Go. Hat man Glück, dauert der Stuhlgang mit Wartezeit nur knappe 30 Minuten; Grund genug, die Klausur fertig zu schreiben. Das Gefühl der Motivation vermittelt das Schreibmaschinen-Emoticon mit der Textblase "Cya in Nachprüfung", da das gewöhnliche "Vielle Erfolg" oder auch das meistgesehene "Viel Erfog" 2006 aus sadistischen Gründen abgeschafft wurde.

Endphase

Wenn das Schulministerium nicht zufällig die Enten im Park füttert, korrigieren sie die Klausuren. Man hört für die nächsten zwei Monate erstmal nichts von den Endnoten, da der Donnerstag für die Arbeiter im Schulministerium schon Wochenende ist (...)

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