Diverses:24 Stunden unter ihrer Majestät

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In Deutschland herrscht, laut Grundgesetz, so etwas ähnliches wie eine Demokratie. Nur leider ist die noch nicht überall angekommen. Eine ganze Bevölkerungsgruppe lebt unter dem Joch von launischen, realitätsfernen und durchaus gewaltbereiten Herrschern. Katzenbesitzer. Um das Leiden dieser Menschen der Öffentlichkeit zugänglich zu machen, wurde uns ein Tagebuchauszug eines Kontaktmannes zugespielt. Dieser möchte allerdings anonym bleiben, weil er Angst vor Sanktionen seitens seiner Majestät Molly hat.


4:30 Uhr (Am Morgen!!)

Viele meiner Kollegen beschweren sich oft über die Art und Weise wie sie geweckt werden. Das reicht vom typischem Weckerklingeln bis hin zum überrollt werden durch die Ehefrau. Aber niemand kann sich vorstellen wie es ist, wenn man morgens beinahe erwürgt wird (und nein, ich besitze keine Schlange). Meine Hausherrin Molly, eine typische getigerte Hauskatze, die ich, im Eifer meiner damaligen Jugend, einem Bauern in Seelow, zusammen mit einer Simson S51, abgekauft habe, entwickelt immer mehr den Drang in mich hinein kriechen zu wollen. In ihn hinein, wie soll das den gehen? wird sich der Leser fragen und ich kann darauf nur antworten Weiß auch nicht, aber Molly weiß es!. Und nach allem was ich so im Halbschlaf mitbekomme läuft es wie folgt ab; Schritt 1; Molly kapert das Bett. Schritt 2; Molly schleicht sich an meinen Hals heran und beginnt zu schnurren. Schritt 3; Molly wird 6 Meter lang, schlingt sich um meinen Hals, dockt mit ihrem Kopf an meinen an und beginnt lauter zu schnurren als bereits erwähnte Simson. Schritt 4; Katzenbesitzer schreit laut auf, springt aus dem Bett und ist dem Herzinfarkt mal wieder so nahe wie ein 90 Jahre alter Kettenraucher.


6:00 Uhr

Der Katzenbesitzer rappelt sich zu einem weiteren Arbeitstag auf. Bevor er aber seine eigenen Bedürfnisse, wie essen, duschen oder das WC besuchen, nachgehen kann, macht die Obrigkeit klar, dass ihre Wünsche absolute Priorität haben. Also bemühe ich mich zum Fressnapf und fülle etwas Felix-Katzenfutter ein. Aber Molly will kein Felix, denn eigentlich will sie Sheba oder noch lieber Trockenfutter. Wer jetzt meint Na, dann kauf doch Sheba! liegt daneben, denn die Vorlieben meiner Madame ändern sich wie das Wetter. Hat der Bedienstete es dann geschafft die Diktatorin zufrieden zu stellen, kann er endlich auf Arbeit und die Katze ist das Problem der Wohnung.


So gegen 15:30 Uhr, außer Freitags, da früher

Zu meiner großen Überraschung steht das Haus noch und die Wohnung ist nicht abgebrannt. Nach einem langen Tag will ich meinen Abend mit Gewalt, Ungerechtigkeit und Unmenschlichkeit aufbessern und werde im Lokalteil der Zeitung schnell fündig. Die Sonne geht bald unter, es ist noch Warm und ich denke mir, dass es auf dem Balkon noch schöner ist. Neben mir landet eine Amsel. Schön denke ich. Bis mir das Ausmass dieses Ereignisses klar wird. Molly sieht die Amsel. Sie schwillt an, ihren Schwanz könnte man jetzt durchaus dazu verwenden das heimische WC zu säubern und sie gibt Geräusche von sich, die darauf deuten, dass sie demnächst implodiert. Jetzt geht es schnell. Trotz ihrer stolzen 10 Jahre setzt Molly an macht einen riesigen Satz in Richtung Federvieh. Dabei legt sie eine Flugbahn hin, die sich mit keiner Funktion dieser Welt beschreiben lässt. Die Amsel merkt das natürlich und macht sie auf und davon. Die Katze gleitet ins Leere und schlittert ein Stück über den Balkon. Sie kommt zum stehen und legt eine typische Übersprungshandlung hin; sie schleckt sich die Pfote.


23:00

Ich entschließe mich dazu Molly Nachts nicht mehr frei in den heimischen vier Wänden rumtigern zu lassen und sperre sie samt Katzenklo und Fressen in einem Zimmer ein. Molly hält nicht viel von Entmächtigung und schlägt den Aufstand meiner Person nieder, indem sie stundenlang an der Tür scharrt. Ich lasse sie also wieder im Bett schlafen in der frohen Erwartung morgen wieder erwürgt zu werden.


Fazit

Solche Zustände sind mitten in Deutschland leider an der Tagesordnung. Das Eingriffen von UNO, OECD. NATO, WHO und allem anderen was sich für wichtig hält, ist notwendig