Diskussion:Heinz Fischer

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Zu Beginn: Die Bilder sind ausgezeichnet und der Höhepunkt des Artikels. Wie eine stadtbekannte Dirne sind sie zwar anrüchig, aber auf angenehme Weise vertraut und wenn man in ihren zärtlichen Armen liegt und der Humor die Seele berührt, vergisst man für wenige Augenblicke die biedere Moral. Ich brauche dringend neue Vergleiche und sollte vielleicht weniger Schnitzer lesen. Leider hört mit den Bilder auch der angenehme Teil auf, denn mit dem Text bin ich nicht wirklich warm geworden. Er hält sich an die Wikipediavorlage und versucht sich am Stilmittel der Übertreibung, aber so wirklich zünden wollen die Gags bei mir nicht. Vielleicht liegt es daran, dass ich ein anderes Bild von UHPB Fischer habe. Er ist für mich der liebevolle Großvater der Republik, der in der Hofburg wohnt, für Staatszeremonien aus dem Schrank geholt und entstaubt wird, um danach wieder verstaubt zu werden. Man bedenke die zahlreichen Interviews Fischers, in denen er - bemüht niemanden zu kränken - Stellung nimmt und dann sowieso ignoriert wird. Ich sehe dann, wie er an seinem Schreibtisch in der leeren Präsidenschaftskanzlei sitzt und zu seiner Frau sagt: "Na geh, Margit, jetzt hob'n die wieder net auf mi g'hört. Der Werner hot's vermutlich vergess'n. Der hot ja so vü zu tuan. Inserate aufgeb'n und so weiter". Das Übertreibungen bei einem eher unspektakulären Politikerleben nicht fruchten, ist naheliegend und man noch viel herausgeholt aus dieser unscheinbaren Vita, aber wirklich störe ich mich am Abschnitt Intention. Denn Tatsache ist, dass Fischer zurecht den Gesetzesentwurf, der vor der Wahl noch hätte durchgepeitscht werden solle, für die direkte Demokratie in die Prüfung geschickt hat, wo sich deutliche Mängel offenbart haben. Auch hat er sich gegen Populismus im Zusammenhang mit der Eurokrise gestemmt. Ihm also unterschwellig autoritäre Positionen unterschieben zu wollen, geht für etwas am Ziel einer gelungenen Parodie vorbei. Ich will mich aber nicht ganz ohne Vorschlag verabschieden: Ich könnte mir vorstellen, dass man Fischer als netten, aber naiven Opa der Republik darstellt, der seine Geschichten erzählt und seine Meinung Kund tut, die man abschließend ignoriert. Er bemüht es allen recht zu machen, will niemanden weh tun, weshalb er gerne zu leeren Worthüllsen greift. In Sachen Nordkorea oder andere sozialiste Diktaturen zeigt er sich naiv und erwidert: "Ich habe den Kim gefragt und der sagte mir, dass alles in Ordnung sei. Warum sollte er mich anlügen?" Ich hoffe, dass mein Feedback seinen Teil dazu beiträgt, um unseren UHBP würdig zu parodieren. Sollte dies der Fall sein, so ist mir das Wissen, dass ich meine Pflicht als Staatsbürger erfüllt habe, Lohn genug. — Mixtli Zoanacochtzin 12:24, 14. Feb. 2014 (CET)