Die gemeine Kanalratte

Aus Stupidedia, der sinnfreien Enzyklopädie!
Wechseln zu: Navigation, Suche
Ein alte Sau: die gemeine Kanalratte.

Die gemeine Kanalratte ist das unumstrittenes Werk des Klophilosophen und Klempnerologen Georg van Himself. Es ist in viele Sprachen, übersetzt und öfters als das Fantasyepos Die Bibel gelesen worden. In dem Buch wird der unglaubliche Lebensweg einer vielseitigen Kanalratte beschrieben, die ihren Aufstieg in der Vervielfältigung ihrerselbst verzeichnet.

Handlungsübersicht

Der Roman beginnt im ersten Kapitel (Wer häts gedacht?) mit der Geburt der kleinen gemeinen Kanalratte in einem überfüllten Rattennest. Da dort enormer Platzmangel herrschte und sie Hunger hatte, fraß sie ihre Artgenossen nach und nach auf. Im nächsten Kapitel muss die junge Ratte vor ihren angepissten Eltern in entlegenere Tunnel fliehen, weil sie, völlig unwissentlicht, Mama und Papas Lieblingsbabyratte verspeist hatte. Als die gemeine Kanalratte endlich entkommen war, sitzt sie am Rand eines Kanals und blickt in das trüb-braune Wasser. Sie erkennt in ihrem Spiegelbild zugleich die Verweflichkeit ihrer Existenz und wofür ihre Name steht, aber auch ihre Niedlichkeit und Putzigkeit. Die folgenden sechs Kapitel lassen sich rasch zusammendassen: Die gemeine Kanalratte führt ermüdende Selbstgespräche über sich, die Unmengen an Klopapier in der Kanalisation und den Sinn ihrer Existenz. Im neunten Kapitel vollführt sich eine Wende, da die Kanalratte eine Tube Haargel findet und sich herausputzt um unter die Zweibeiner zu gehen. Gespannt kriecht die gemeine Kanalratte aus einem Gully um sofort eine ältere Dame zu erschrecken, die schockiert vor einen vorbeifahrenden Lastwagen läuft. Mit Mühe und Not, kann die gemeine Kanalratte der Polizei entwischen. In den folgenden drei Kapitel versucht sie weiterhin, den Zweibeinern näher zu kommen, was meist mit tragikomischen Toden der selben endet. Einer wird von einem Abflussrohr erschlagen, ein anderer erwürgt sich mit einer Rolle Klopapier, ein dritter ertrinkt ohnmächtig in seiner eigenen Toilette. Zu guter Letzt begibt sich die gemeine Kanalratte zu ihren Eltern, die ihr inzwischen in Gemeinheit in nichts mehr nachstehen. Diese erinnern sich an das Leid, dass die gemeine Kanalratte ihrer Lieblingsbabyratte angetan hat und beißen ihr ohne großes Federlesen den Kopf ab und schmeißen ihn in den nächstbesten Kanal, wo er zwischen aufgeweichtem Klopaier einem besseren Ende entgegentreibt.

Kritiken, Preise und Verflmungen

Das Werk erhielt überwiegend postive Kritiken. Die Klatsch- und Klopapierpresse lobte die leicht pelzige Textur der einzelnen Buchseiten, sowie die - Zitat - "Niedliche und einfühlsam erzählte Geschichte einer widerwärtigen, dreckigen Kanalratte ...".

2004 gewann Georg van Himselfs Roman den Silbernen Pömpel, die höchste literarische Auszeichnung, die es in diesem Genre gibt.

Ein Jahr darauf verkaufte er für schlappe 230.000 tote Ratten die Filmrechte an Pixar, die den Schwerpunkt ihres Films auf das Futtern legten und daraus einen kitschigen, nicht altersgerechten Kinderfilm namens Ratatoille machten. Georg van Himself äußerte sich zu diesem Film 2011 in einem Interview wie folgt: "Buhuhuhu".

Buch erhältlich in den Sprachen

  • the evil ratte from the kanalisation - Denglisch