Die Zauberflöte (Oper)

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Die Zauberflöte ist eine seltsame Oper in verschiedenen Akten von Wolfram Adameus Mofart (nicht zu verwechseln mit Wolfgang Amadeus Mozart) aus dem Jahre 1912. Komponiert wurde sie anlässlich der großen Traktorenausstellung im transkaukasischen Lobodobrowsk.

Mitsingende Personen

Nichtmitsingende Personen

Handlung

Die Oper spielt im antiken Ägypten zur Zeit des Rokoko. Dies merkt man der Oper nicht an, es ist für die Handlung auch belanglos, aber so steht es im Libretto.

Erster Akt

Prinz Tamino steht im Wald und sieht eine Blindschleiche. Er fällt sofort in Ohnmacht. Die drei Damen vom Grill finden ihn und machen sich über ihn lustig. Sie zertreten die harmlose Blindschleiche und kehren zu ihrer Chefin der Königin der Nacht, einer stadtbekannten Bordellmutter, zurück. Gerade als Tamino wieder zu sich kommt, tritt der arbeitsscheue Hartz IV-Empfänger Papageno hinzu und brüstet sich damit, die Blindschleiche erschlagen und den Prinzen so gerettet zu haben. Was er nicht weiß: im Libretto steht, dass die drei Damen ihn hören können, obwohl sie die Bühne bereits verlassen haben. Sie kehren zurück und verprügeln Papageno.

Die Königin der Nacht hat inzwischen beschlossen, Tamino mit einer Rettungsmission zu beauftragen. Ihre Tochter Pamina wurde von Sarastro, dem Hohepriester im Tempel der Besserwisserei, entführt. Tamino soll sie retten. Damit der Prinz nicht so alleine ist, bringen die Drei Damen vom Grill Papageno durch ein Fesselspiel dazu, ihn zu begleiten. Beide werden von den Damen ausgerüstet: Tamino bekommt eine Flöte, Papageno ein Glockenspiel. Den Weg zum Tempel soll den Beiden von drei Praktikanten des ADAC gezeigt werden. Obwohl Tamino und Papageno für einen solchen Auftrag ungeeignet sind, ihre Musikinstrumente keine große Hilfe gegen die Tempelwachen sind und niemand daran gedacht hat, wie die drei Praktikanten vom ADAC überhaupt den Prinzen und seinen Begleiter finden sollen, ziehen die Beiden singend in ihren wahrscheinlichen Untergang. Das macht zwar keinen Sinn, aber steht so im Libretto.

Zweiter Akt

Der Quotenneger Monostatos gesteht im Tempel der Besserwisserei der schönen Pamina seine Liebe. Diese weißt ihn jedoch aufgrund seiner Hautfarbe zurück. Das ist nicht rassistisch, zumindest nicht in der Entstehungszeit der Oper.

Papageno erreicht in der Zwischenzeit allein den Tempel, da sich Tamino total verirrt hat. Er verkündet Pamina fröhlich das baldige Eintreffen ihres Retters, verschweigt aber, dass ihr Retter zurzeit unauffindbar ist.

Unterdessen haben die drei Praktikanten vom ADAC Tamino gefunden und ihm den Weg zum Hintereingang des Tempels gewiesen. Der Prinz versucht aber ohne vernünftigen Grund durch den Vordereingang in den Tempel zu kommen. Auf sein Klopfen reagieren die Tempelwächter nur mit Gelächter und schicken ihn fort. Tamino spielt betrübt auf seiner Zauberflöte, damit diese auch mal eingesetzt wird. Um ihn vom Musizieren abzuhalten wird er dann doch in den Tempel gelassen, aber nur durch den Dienstboteneingang.

Derweil misslingt Papageno und Pamina die Flucht, weil Papagenos magisches Glockenspiel versagt hat. Beide werden zu Sarastro gebracht, wo sie auf Tamino treffen. Wie er dahin gekommen ist, ist eine lange und langweilige Geschichte, die man im Libretto nachlesen kann, wenn man will; sie wird nur äußerst selten auf einer Bühne gezeigt. Sarastro behält Pamina für sich und schickt die beiden verhinderten Helden auf die tempeleigene Hindernisbahn.

Dritter Akt

Die Königin der Nacht hat es sich inzwischen anders überlegt und die Rettung ihrer Tochter selbst in die Hand genommen. Sie gelangt ohne Probleme in den Tempel, da sich die Tempelwächter sich den Abend frei genommen haben, grade so wie es im Libretto steht. Sie will ihre Tochter überreden, Sarastro zu ermorden. Aber Pamina ist nicht so dumm, die Schuld an Sarastros Tod zu übernehmen. Es kommt zu Streit zwischen Mutter und Tochter, der mit einer wahrhaft halsbrecherischen Arie der Königin der Nacht endet. Danach hat die Sängerin frei, da die Königin keine weiteren nennenswerten Auftritte hat.

Auf der Hindernisbahn kommt es auch zwischen Tamino und Papageno zum Streit. Papageno pfeift auf den Prinzen und macht sich mit der Küchenhilfe Papagena aus dem Staub. Die beiden heiraten, bekommen zwölf Kinder und gründen ein erfolgreiches Unternehmen, das mit artgeschützten Vögeln handelt. Beide werden steinreich und alle ihre Kinder haben ein glückliches und erfolgreiches Leben. Ende der Oper, Beifall!

Nachspiel

Die Königin der Nacht stirbt, Pamina muss Tamino heiraten, das Gute siegt, Friede, Freude, Eierkuchen. Vorhang zu.

Uraufführung

Die Uraufführung fand im Theater in der Wien statt, das kurz darauf im Fluss versank. Ein paar Jahre später wurde es an anderer Stelle als Theater an der Wien wieder aufgebaut. Die Uraufführung selbst war gut besucht und in der Pause kauften deutlich mehr Besucher ein Libretto als vor Beginn des Stückes. Insgesamt kam die Oper recht gut beim Publikum an, da die Arien der Königin der Nacht die Zuschauer rechtzeitig weckten, um nicht zu viel von der verworrenen Handlung zu verpassen.

Libretto

Das Libretto wurde nachweislich 84-mal umgearbeitet. Ursache war der Streit zwischen Mofart und Schickaneder, dem Besitzer des Theaters, um den Helden der Geschichte. Während Mofart Tamino als Held darstellen wollte, favorisierte Schickaneder Sarastros Putzfrau. Am Ende wurde die Rolle der Putzfrau gestrichen, Tamino zu einem Weichei, Papageno hinzugefügt und die Handlung insgesamt so verworren und absurd, dass zunächst nicht mit einem Erfolg der Oper gerechnet wurde. Das Libretto selbst enthält alle Fassungen der Oper, die je entstanden sind, und ist daher über 400 Seiten stark.