Die Liga der asozialen Superhelden

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v.l.n.r.: Stalk-Eye, the Mobber, Superopfer, Social Schmarotzer (stehend), Super-ASI (sitzend, Penner-Man und Fatman. Nicht im Bild: Depri-Man, steht wahrscheinlich wieder auf irgendeiner Brücke...

Die Liga der asozialen Superhelden ist einer realistischere Version der League of Justice. Noch dazu ist sie um längen amerikanischer. Die Liga der Asozialen bekämpft das Gute in der Welt und befreit die Verbrecher aus den Klauen des Rechtsystems. Ihr Hauptquartier ist der "Asivengers Tower" in der Mitte von Washington. In Wahrheit ist es das Washingtonmonument, doch Penner-Man hat ihn im Namen der Liga beschlagnahmt. Sie haben sich dem Schutz der Dealer, Gammler, Süchtigen und Rassisten verschrieben. Sie nennen sich auch die A.S.I.s, dies steht für Asoziale Sammlung von Idioten.

Super-ASI

Mit energischem Blick für das Asoziale!
Superkraft Super-Destruktivität
Asozialitätsgrad: 10/10
Grund der ASI-Werdung Verstrahlung
Wahrer Name Pjotr Pennerkov (Peter Landstreicher)
Erzfeind Der Sozialist

Super ASI ist der asozialste Superheld der Welt und gleichzeitig der Anführer der ASI-League. Er läuft mit 2 MGs und 2 Miniguns auf dem Rücken herum. Da wo er langgelaufen ist brennt es und die Dauerfeuer-Munition löst überall Explosionen aus. Früher war er ein einfacher russischer Obdachloser, doch er machte ein Nickerchen auf dem Testgebiet auf dem die Zarbombe getestet wurde. Diese Verstrahlte ihn und machte in zum Super ASI. Er lebt in der Festung der Seltsamkeit und zieht seine gesamte Energie aus Wodka und hat drei verschiedene Pakte mit dem Teufel geschlossen.

Bevor Super-Asi ein Obdachloser wurde, war ein ganz normaler Schulabbrecher mit subtypischem Aufmerksamkeitsdefizitsyndrom. Von da rührt auch noch seine Kraft, Ausreden auf absurdeste Taten zu erfinden. Als er in den 50er Jahren einen Einkaufswagen mit einem Raketenantrieb präparierte, damit die Straßen New Yorks unsicher machte und eine 80jährige Fußgängerin überfuhr konnte er es vor Gericht so drehen, dass es wie Notwehr aussah und er wegen Unzurechnungsfähigkeit eine Bewährungsstrafe bekam.

Um seine russische Herkunft in den USA zu verschleiern legt er eine übertrieben kompensatorische Feindschaft gegenüber Sozialisten und Kommunisten und trinkt seinen Wodka ausschließlich aus Tennessee-Flachmännern und zwar samt Zwiebel. Seine Brust ziert sein der bekannte A-Bügelflicken, den er sich mit Sicherheitsnadel auf die Brust gesteckt hat, damit auch der letzte sieht, dass es sich bei ihm um einen Amerikaner handelt.

The Social Schmarotzer

Mal wieder auf der Flucht: Social Schmarotzer
Superkraft Komplete Ausbeutung des Staats
Asozialitätsgrad: 9/10
Grund der ASI-Werdung 10000$ monatlich umsonst
Wahrer Name José Explotadores
Erzfeind Die Einwanderungsbehörde
und das Jugendamt

Der Schmarotzer ist der einzige Superheld der als illegaler Einwanderer von staatlichen Vergünstigungen lebt. Er kommt aus Mexiko und wurde in einem Laster über die Grenze geschmuggelt. Er nahm 20 fremde Kinder mit, um Kindergeld zu scheffeln und hat sie der Einfachheit halber dem Alter nach durchnummeriert. Wenn dann und wann eines seiner Kinder an fehlender Wundstarkrampfimpfung stirbt, begibt er sich im Schutze der Dunkelheit auf die Suche nach exakt gleichaltrigem Nachschub.

Social Schmarotzer wurde von Super ASI in New York für die Liga rekrutiert. Er war das zweite Mitglied und sorgt sich noch bis heute um die Finanzierung. Er lebt teils im Dunkeln und mit drei Identitäten (José, der legale Einwanderer und The Black Worker). In der Nacht trägt der Schmarotzer zur Tarnung einne Marke und ein Cape, um nicht von der Polizei in eine nahe Obdachlosenauffangstation gebracht zu werden. Er hat sich darauf spezialisiert, Anträge auszufüllen und sein Leben nach der neuesten Sozialgesetzgebung auszurichten. Dadurch nimmt er Geld von den Armen und gibt es sich selbst.

Penner-Man

Was sagst du Teddy? Das sind alte Geizkragen? Vermutlich hast du Recht...
Superkraft Super-Armut
Asozialitätsgrad: 8/10
Grund der ASI-Werdung Armut und Faulheit
Wahrer Name Kenny Robin Outsider
Erzfeind Straßenfegerman

Penner-Man fand Einlass in die Liga, als er die Straßen und Fußgängerzonen von Las Vegas verpestete und dort massiv die Leute belästigte. Er hat die Fähigkeit, super zu betteln, überall zu pennen und alle billigen Getränke in kurzer Zeit aufzuspüren. Er ist kein Zigeuner sondern ganz normaler Amerikaner. Gleichwohl ist er kein Opfer der Wirtschaftskrise sondern einfach nur faul, was wiederum typisch amerikanisch ist.

Er hatte früher einen gut bezahlten Job im Rettungsdienst, den er aber wegen einiger unbedeutender Versäumnisse, (z.B. Betanken des Krankenwagens) nach einiger Zeit verloren hat. Darüber, dass er an Dingen gescheitert ist, die jedem mal passieren können ist er verbittert und hat sich an einem Tag einen 80 cm langen Vollbart wachsen lassen, um unter den mittlerweile ordentlichen Brücken Las Vegas für Unrecht und Unordnung zu sorgen. Sein Abwasserkanal, den er mit seiner Freundin, einer Matratze namens Shania bezogen hat, dient der Liga zwischen Regenfällen und dem 18:30 Uhr-Spülgang der bessergestellten Wohnviertel als Hauptquartier. Penner-Man behauptet, ihn von vier sprechenden Schildkröten und einer Karate-Ratte erobert zu haben, die ihn mit Kantanas und scharfen Messern angegriffen haben. Aber wer glaubt diesem Spinner schon so einen Unfug?

Penner-Man ist mit einem wiederbeschrifbaren Pappschild bewaffnet, mit dem er seinen Feinden, Leuten die am Bordsteig achtlos an ihm vorübergehen, bösartige Worte hinterherschießt. Zwar kann er bis auf "Schnaps" kein Wort richtig schreiben, aber er weiß, wie weh schon bösartige Gedanken gegenüber anderen tun und er scheut sich nicht, sie gnadenlos falsch mit Kohle auf Pappe zu bannen. Meistens verwendet er es aber zum Einsatz klug-zynischer Bettelsprüche wie „Will eat for food“, um seinen äußerst genügsamen Lebensunterhalt zu finanzieren.

Man hört Penner-Man meist schon von weitem an seinem Klingelbecher und an seinen radikalen Ansichten über Hegel, die er in einem gestohlenen Büchereiexemplar in der Mülltonne gefunden hat. Später hat er das Buch als Klopapier benutzt, als er merkte, dass es für den Arsch ist. Leider hat er nichts davon vergessen.

The Mobber

Er kann es nicht lassen.
Superkraft Totale Kenntnis aller Schimpfwörter
Asozialitätsgrad: 5/10
Grund der ASI-Werdung Der Drang cool zu sein
Wahrer Name Schmidt Untöfter
Erzfeind Super Belobiger

Der Mobber gehört zu den amerikanischsten Helden aller Zeiten, geboren wurde er als gewöhnliches Kind, seine verkorkstes Elternhaus brachte ihn aber dazu, andere zu beleidigen und mit Worten schlimmer zu verletzen als es Penner-Man je könnte. Schon seine Eltern brachten ihm mit seinen ersten beiden Kosenamen „Unfall“ und „kleiner Wichsklumpen“ die ersten Schimpftworte bei. Solche Derbheiten gehören für den Mobber seitdem schon zum Smalltalk.

Mobber muss seine Kräfte stets sparsam einsetzen, denn jeder gut sitzende Fluch, den er auf andere abfeuert, fällt auf ihn selbst zurück, daher sieht er leider überwiegend schon aus, wie die Leute, die er wegen ihrer Marotten und auffälligen Äußerlichkeiten stets hänselt und psychisch foltert. Nichtsdestotrotz sind seine Methoden äußerst effektiv und können durch Schubkreise und Blasröhrchen mit Pfeilgift sogar auf diejenigen angewandt werden, die scheinbar keine seelischen Schwachstellen haben. Zur Not haut ihn sein Gehilfe raus, der feuchte Fuzzi. Er kriecht seinen Gegnern ins Ohr, um die Beleidigungen des Mobbers noch schneller zu ihren Gedanken zu bringen und wenn Zeit hat, kneift er ihnen noch gern in die Brustwarzen.

Mit 48 Jahren ist der Mobber noch ein relativ junges Mitglied der Liga der asozialen Superhelden und wurde gerade noch so von der Generation Smartphone erfasst. Viel von seinen persönlichen Aggressionen kann er mittlerweile auch über Facebook kanalisieren, wo er neben seiner Heldentätigkeit auch privat zur Entspannung mobbt oder mit Klarnamen Anteilsbekundungen auf den Seiten rechtspopulistischer Bewegungen hinterlässt, selbst wenn sie seine politischen Ansichten nur entfernt mittragen.

Fatman

Fatman in seiner ganzen Pracht.
Superkraft Cholesterin + Leben als
menschliche Abrissbirne
Asozialitätsgrad: 9/10
Grund der ASI-Werdung McDonalds
Wahrer Name John Sam McAmy
Erzfeind Der Smoker und Weight Watcher

Fatman ist der schwerste Superheld der Welt. Super ASI rekrutierte ihn in einer McDonalds-Filiale. Er bekämpft Gegner, indem er sie überrollt. Oft benutzt er sein Fatmobil, um zum Einsatzort zu gelangen, das ist allerdings wegen seiner Breite nur für den Highway zugelassen und oft klemmt Fatman auch hinter dem Lenkrad fest bevor überhaupt aussteigen konnte. Gelingt ihm eine Anreise mit dem Wagen nicht, weil ihn eine Kinder wieder einmal hinter dem Steuer vorziehen mussten rollt er einfach kreuz und quer durch die Stadt , wobei seine Gehilfen ihm mit einem riesigen Scheinwefer am Nachthimmel den Weg weisen. Wenn sie da nicht gerade Unsinn mit Schattenfiguren machen zeigt der Scheinwerfer einen fetten, schwarzen Kegel, das Zeichen Fatmans.

Fatman ist anders als die anderen Superhelden nicht mit irgendwelchen Spezialfähigkeiten ausgestattet sondern ein ganz nomaler Mensch in einem viel zu engen Kostüm, wenn sein Hut, Hemd und Trenchcoat mal wieder in der Wäsche sind. Früher arbeitete im Versandgeschäft und entdeckte auf einer Urlaubsreise nach Mexiko den fettmachenden Maiszucker für sich, von dem er nach zwei Fingerhüten in seinem Caipirinha Diabetis bekam. Doch Fatman beschloss, die Krankheit nicht von ihm Besitz ergreifen zu lassen sondern vielmehr von ihr Besitz zu ergreifen und seine durch Zuckerleiden verdickten Gliedmaßen fortan zum Diebnstahl von Süßigkeiten einzusetzen, um die Menschheit vor der ungesunden Wirkung amerikanischen Fast Foods und amerikanischer Naschereien zu bewahren.

Einer seiner Erzfeinde ist der Weight Watcher, dessen Methoden Fatman nicht wirksam und nicht frei radikal genug findet. Er beschießt ihn mit Broteinheiten, fettarmen Joghurt und Vitaminen, doch Fatman konnte bisher alle Attacken in seinen riesigen Jumbopack aufnehmen, wo sie zwischen den im Fett einer verendeten Weidebutter gewendeten Hühnchenresten vollkommen verschwinden.

Zum Nachtisch isst Fatman Pizza oder ein halbes Schwein. Weil er bisher seinen Weg mit nur wenigen Herzanfällen geht und nicht der Prototyp eines unerreichbaren Superhelden ist, identifizieren sich viele Amerikaner mit ihm besonders und eifern ihm nach, indem sie Kühlschränke nicht nach Energiesparklasse, sondern nur nach Raumangebot kaufen und versuchen, die originale Fettschürze ihres Idols möchlichst naturgetreu nachzubilden.

Stalk-eye

Stal-Exe ist misstrauisch: Haben die Bohnen schon immer so viel gekostet?
Superkraft Mega-Beobachtungspower
Asozialitätsgrad: 8/10
Grund der ASI-Werdung Verkorkste Kindheit
Wahrer Name François Klotzér
Erzfeind Alle

Stalk-eye ist ein ehemaliger Agent, glaubt er zumindest. Eigenen Angaben zufolge ist er bereits von der NSA abgeworben worden und hört die Telefongespräche seiner Nachbarn zu diesem Zweck ab. Wenn er zu Hause ist, trägt er meist einen Folienhelm und schneidet Trivia aus dem Feuilleton ausgelesener Lokalzeitungen aus den 40er Jahren aus, um endlich zu beweisen, dass es in der Area 51 doch einen Alien-Souvenirshop gibt. In der Liga trägt er einen dunkelblauen Kapitänsanzug um im Falle des Übergriffs einschlägiger Geheiminstitutionen schnell auf internationale Gewässer zu entkommen.

Super-ASI braucht Stalk-Eye mehr als jeden anderen Helden, um seine Abenteuer zu planen und vorzubereiten, denn als Besitzer der letzten, nicht entnervt weggeworfenen Mission Impossible-Reihe auf DVD ist er der einzige, der weiß, wie man an einem Seil kurz über dem Boden schwebt oder mit einem Motorrad an einem Hochhaus hochfährt. Nicht dass einer aus der Liga etwas davon wirklich vor hätte, aber sie reden gern darüber und erbauen sich am erhabenen Gefühl sie könnten es. Das ist schon sehr amerikansich.

Stalk-Eye ist Fan sämtlicher Geheimverbindungen und hat alle Verschwörungstheorien dieser Welt auf Herz und Nieren überprüft. Zwei von ihnen hat er für wahr befunden, er sagt aber keinem welche, aus Angst vor der Kabbalah und den chinesischen Chemtrail-Kartellen. Dafür schirmt sich Stalk-Eye auch kräftig ab, was gleichzeitig seine wichtigste Fähigkeit ist. Stalk-Eye ist so gut abgeschirmt, dass er die NSA glauben machen kann, sie könnte ihn abhören. In Wahrheit hört er sie dbei ab, wie sie ihn abhören!

Superopfer

Alter Schwede!
Superkraft Die ultimative Unbeliebtheit
Asozialitätsgrad: 6/10
Grund der ASI-Werdung Perspektivlosigkeit
Wahrer Name Fred Pimmler
Erzfeind Motivation-Man und Lebe-Man

Superopfer ist der einzige Superheld der Welt, der alles uncool und unbeliebt macht, was er berührt. Er hat keinen einzigen Freund und wird selbst von den A.S.I.s gemobbt. Er arbeitet zwar mit Super-Asi zusammen, doch kommt mit einigen Helden der Liga, vor allem dem Mobber, nicht wirklich klar.

Superopfer wurde als Kind von einem Sonderling gebissen und kann seitdem Menschen mit allen Erdenklichen quälen, was für den kurweiligen, alltäglichen Kontakt miteinander schnell unerträglich wird (Geruch, Gerede, Gehabe). Dazu dreht er nur die Handflächen nach außen und zeigt dann auf andere Leute als wollte er einen Faden in ihre Richtung schießen, was aber meist nur in einem Schulterzucken endet, wenn es sich beim Abgeschossenen nicht gerade um einen faden Furz handelte.

Seine Superkraft ist das Mitleid, denn kann er Leute erst einmal in ein längeres Gespräch verwickeln, erzählt er ihnen von seinen unglaublich traurigen und hoffnungslosen Geschichten und entkräftet seine Gegner so durch ständiges Seufzen und Betroffenheit über so ein furchtbares menschliches Schicksal. Als der Depri-Man noch fester Bestandtteil der Liga war, hat er sich oft mit Superopfer unterhalten, es aber letztlich auch unterbunden, weil Superopfer ihn zu sehr runtergezogen hat.

Depri-Man

Wo will er jetzt schon wieder runterhüpfen?
Superkraft Der totale Hass auf das Leben
Deprigrad: 15/10
Grund der ASI-Werdung Gespräche mit Superopfer und

ein wundersames Medikament namens Depressiva

Wahrer Name Felix Fröhlich
Erzfeind Die Antidepressiva

Depri-Man ist der pessimistischste Superheld den die Welt je gesehen hat. Er brachte schon viele zum Selbstmord und bekämpft die Gerechtigkeit, indem er sie so traurig macht, dass sie alle Lebensfreude verliert. Er hat selbst bereits mehrere Male Selbstmord begangen und weiß, wovon er spricht, wenn er auf andere zugeht, um ihnen einzureden, dass ihr Leben keinen Sinn macht.

Nachdem er von Superofer als studierte Jungfrau in den Mittvierzigern in die Gruppe eingeführt wurde, beteiligte er sich an einigen Abenteuern der Liga, wobei ihn die Helden mehrfach nicht davon abhalten konnten, sich brenzligen Situationen und schwierigen Entscheidungen durch Selbstrichten zu entziehen. Seitdem streift er mehr allein denn je durch die kühle Nacht und hilft seinen ehemaligen Kollegen nur noch in äußersten Notsituationen, in denen sie es mit Überglücklichen und Lebensmutigen zu tun haben.

Antihelden
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