deviantArt

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deviantArt (eigene Schreibweise, weil ja die Kunst im Vordergrund stehen soll: deviantART) ist eine Seite für Möchtegerns, die denken, sie hätten „künstlerisches Talent“. Bei deviantArt werden meistens Fotos von Katzen, gezeichnete Katzen und auch mehrteilige Geschichten mit Katzen hochgeladen. Zudem auch noch Mangabilder mit Menschen mit unnatürlich riesigen Augen und Fotos mit 16jährigen, die sich wie Schlampen aufführen.

Das Konzept von deviantArt

Anfangs nur als Plattform gedacht, richtig gute Bilder und Geschichten über verschiedene Themen hochzuladen und ordentlich zu diskutieren, hat sich deviantArt als Deponie für digitale Zeichnungen zehnjähriger Amateure und Kommentare mit dem Alter entsprechender Grammatik etabiliert. Gute Zeichnungen, Fotografien und Geschichten findet man nur noch selten dort. Die Sprache der Website ist Englisch, aber die User stammen aus der gesamten Welt und versuchen, mit ihrem schlechten Englisch die „Kunst“werke zu kommentieren. Größtenteils sind diese Kommentare allerdings nur drei Zeichen und ein Emoticon (näheres siehe „Typische deviantArt-Kommentare").

Die Fachwörter deviantArts

Deviant: der User, hatte bis zum Herbst 2013 immer ein kleines Sonderzeichen vor seinen Usernamen, was symbolisieren soll, von welchem Rang dieser ist.

  • War das Sonderzeichen „~“, konnte das einer jedes Typs sein (siehe „Typen von deviantArt-Usern“)
  • *“ vor dem Namen bedeutete, dass jemand ihm eine Premiummitgliedschaft geschenkt hatte oder er sie sich selbst geholt hatte, meistens ein Fotograf.
  • War das Zeichen ein „!“, war das vermutlich ein Kind unter dreizehn Jahren, der wegen seines eigentlichen Alters (unter dreizehn darf man sich bei DA eigentlich nicht anmelden) oder seiner herrlich viel aussagenden Kommentare rausgeflogen ist. Oder der User hatte keinen Bock mehr auf DA. Wie auch immer, den Account gab es auf alle Fälle nicht mehr.

Im Herbst 2013 wurden die alten Sonderzeichen abgeschafft. Den " normalen" Usern wurde ihr "~" einfach ersatzlos entzogen, die Namen der gelöschten/deaktivierten Accounts wurden einfach durchgestrichen und die Links zu diesen entfernt (es kam davor eh immer dieselbe Fehlermeldung), während die anderen User einfach andere Zeichen bekamen, diesmal hinter dem Namen. Die Premiummitglieder behielten den Stern, allerdings nicht mehr den, den man sonst als Geburtsternchen oder Rechtschreibsternchen kennt. Der Stern sah aus wie einer der Sterne aus den Super-Mario-Spielen. Aber es ist immer noch ein Stern.

Mit der Sonderzeichen-Umstellung jammerten die "normalen" User (mind. 90% der gesamten Userschaft deviantArts) über die nun entstandene Ungerechtigkeit. Zwar taten die Köpfe von DA nichts dagegen, aber die Unruhe kam auch nach einigen Wochen wie bei jeder Umstellung des YouTube-Designs zum Stillstand. Mindestens die Hälfte der Kläger sparen nun selbst für eine Premiummitgliedschaft, um wieder ein Sonderzeichen neben dem Namen zu sehen.

Eine weitere große Umstellung erfolgte im August 2015, als deviantArt aufgrund sinkendem Interesse der mittlerweile angepissten User kurz vor der größten Pleite seines 15jährigen Bestehens stand, aber diese Katastrophe der verbliebenen Community nicht öffentlich zeigen wollte. In Zuge dessen verdoppelte man den Preis für die Premium-Mitgliedschaften, klatschte den Betroffenen einen neuen Stern mit der Farbgebung weiß-orange (die alles andere zum sonst einheitlich grünen DA-Designs passt) hinter dem Namen und taufte das Ganze "CORE". Aber abgesehen vom Preis änderte sich für niemanden etwas, da selbst die "neuen" Privilegien eigentlich dieselben waren, die Premium CORE-Mitglieder schon vor der Umgestaltung genossen - nur doppelt verfasst und mit verändertem Satzbau. Trotz eines Riesenshitstorms sollte die Existenz von deviantArt noch etwa fünf Jahre gesichert sein.


PLZ-Accounts: Keine Userkontos, sondern von normalen Usern erstellte Accounts mit einem Icon, der irgendwie nützlich sein sollte. Seien es Animationen, Maxiversionen der DA-Emoticons oder Fotos von Sängern und Schauspielern.

"yeah, meine seite wurde 2000 mal angeklikt!! als dankeschöhn gitb es dises bild hier!!!!! ihr seit die besten "

Deviation: ein Upload eines Deviants, egal, was es ist und was im Werk dargestellt werden sollte wird.

Scraps: Eine Deviation, welche nicht fertig ist und wahrscheinlich auch nie fertig werden wird.

Watchers: wie Freunde auf Facebook. Man kennt die Leute meistens gar nicht. Man darf glücklicherweise selbst wählen, was man genau beobachten möchte.

Lamas: Wozu diese Lamas gut sind, wurde bislang nicht erforscht. Einige User (meistens Premiumuser) sind richtig wahnsinnig und verschenken Lamas an x-beliebige andere User. Zum Wahnsinnigen werden Lamas verschenken kann jeder, da diese gratis sind.

Punkte: kann man sich nur in Dollars kaufen. Sind sauteuer, kauft man diese in einer anderen Währung, wird es noch teurer. Um sich die ganzen Kosten zu sparen, kann man auch um Punkte betteln.

Typen von deviantArt-Usern

Mangazeichner

95% der Sachen, die in deren Galerien zu finden sind, hat mit Manga und Anime zu tun (die restlichen fünf Prozent sind Spiegelfotografien). Die meisten Deviations der Mangazeichner sind eben Mangazeichnungen. In einem Großteil der Fälle sind die Charaktere welche aus bekannten Animes/Mangas oder eigene. Seltener zu finden sind Fanfictions, oft stammen die Schreiber aus einem nichtenglischen Land und versuchen mit ihrem schlechten Wortschatz mehrteilige Storys über ihre Lieblingsmangafiguren zu schreiben. Oft bleiben die Geschichten erfolglos. Öfters machen die Mangafans auch Cosplay, aber ihr Geld reicht dann nicht, um wirklich passende Kleidung und Perücken zu finden. Die haben ja ihr Geld an ein teueres Grafiktablett und DA-Punkte verschwendet. Nicht jeder User dieses Typs gibt seinen richtigen Namen oder sein Alter preis. Sie halten lieber ihre Identität geheim und verstecken sich hinter den Namen ihrer Lieblings-Animecharaktere oder Fantasienamen - Hauptsache, sie klingen irgendwie japanisch.

Hauptgruppe: oft weiblich, zehn bis achtzehn Jahre.

Fangirls

Ähnlicher Typ wie die Mangazeichner, nur wird in den seltensten Fällen gecosplayt und Fanarts und Fanfictions sind gleichermaßen zu finden. Jede Menge stammen aus den USA oder aus Großbritannien und sie haben sich wirklich jede Folge ihrer Lieblingsserie oder jedes Video ihres Lieblings-YouTubers angeschaut, deswegen sind ihre Fanfictions auch insgesamt besser als die der Mangazeichner. Meistens unterstützen die Fangirls selbst die ausgefallensten Pairings und schreiben sehr oft darüber Fanfictions. Fanarts sind zum großen Teil mangaartig und falls diese Fangirls versuchen, ihre Lieblingsstars realistisch zu zeichnen, scheitern sie in 99% aller Fälle. Dieser Typ von deviantArt-Usern lädt mehr Fotos von sich selbst als erster genannter Typ. Außerdem befinden sich jede Menge dieser Mädchen immer wieder in einer Depriphase und schreiben immer wieder in ihrem Journal, wie scheiße es ihnen doch geht und dass sie jetzt sterben wollenerbärmlich. In ihrem Profil steht meistens ihr voller Name, ihr Alter, der Ort, in dem sie wohnen und so weiter. Dass es auch Sachen wie Pädophile gibt, auch auf deviantArt, ist den meisten nicht bewusst.

Hauptgruppe: weiblich, zehn bis sechzehn Jahre.

Profifotografen

Die Art von DA-Usern, deren Galerieinhalte qualitativ am besten sind. Meistens haben sie eine Premiummitgliedschaft und können super mit Photoshop umgehen, nur dadurch sehen auch ihre Fotos gut aus. Ohne Nachbearbeitung wären das nämlich stinknormale Fotos von Schmetterlingen, Vögeln oder sonstigem Kleinvieh. Sie sind der Typ mit der ältesten Altersgruppe und haben jede Menge Watchers, Lamas und Punkte (alles von den lieben Watchers oder auch selbst gekauft). Genau wie die Fangirls sind die Fotografen oft aus den englischsprachigen Ländern. Fotografien tun sie meistens nur Tiere und Pflanzen, Selbstporträts lädt kaum ein Fotograf hoch, da die meisten über der betreffenden Altersgruppe sind oder ihre Identität verstecken wollen. Die Identitätverstecker verraten nicht nur nicht, wie sie heißen, sondern verstecken auch ihr Geschlecht. So können sie sich mehrere DA-Accounts machen und Fotos mit ähnlichen Motiven machen – und keiner denkt, dass mehrere Accounts von der ein und derselben Person sind.

Hauptgruppe: keine Angabe zum Geschlecht, ab vierzehn Jahre.

Amateurfotografen

Die jüngere und qualitativ mindere Sorte der Fotografen. Meistens laden sie Fotos von ihrem Spiegelbild hoch, die weiblichen Varianten davon machen einen auf sexy und fotografieren sich mit einem supertiefen Ausschnitt. Das Sonderbare dabei ist, dass genau diese Fotos eine hohe Chance haben, in die „Daily Deviation“-Empfehlungen zu kommen (da viele Mitarbeiter männliche Singles über 25 sind und einige auch pädophile Neigungen haben). Die Amateurfotografen verraten alles über sich und denken, sie seien supercool. Das größte Problem ist, dass man für einen deviantArt-Account mindestens dreizehn Jahre alt sein muss. Aber die Kinder achten wie bei Du Tube und Facepalm nicht darauf und geben ein falsches Alter ein. Außerdem kapieren sie nicht, dass deviantArt für Kunst gedacht ist und nicht für solche schlechte Aufnahmen von sich selbst (die sollen gefälligst zurück auf Facebook und Tumblr, diese kleinen Kiddies). Insgesamt gehört diese Kategorie der DA-Usern zu jenen mit der jüngsten Hauptgruppe und den schlechtesten Deviations. Lediglich Fetischistenkinder (siehe unten) können sie in beiden Punkten noch unterbieten.

Hauptgruppe: sowohl männlich als auch weiblich, zehn bis sechzehn Jahre.

Fetischistenkinder

Fetischismus am Beispiel von Sonic, der stolz seinen linken Fuß präsentiert. Ja, das sind wirklich sechs Zehen.

Sie sind die YouTube-Kinder, 4chan-Fanatiker und Tumblr-Aufmerksamkeitschreier auf deviantArt. Fetischistenkinder erhielten ihren Namen durch noch so bescheuerte Bilder von ihren Fetischen, handeln sie nun von Füßen x-beliebiger Stars oder Cartoonfiguren, fettleibigen oder übertrainierten x-beliebigen Stars und Cartoonfiguren oder bunten Fantasie-Einhörnern, die in den Vietnamkrieg ziehen und wie Forrest Gump eine (größtenteils) friedliche Zeit inklusive Panzern, Waffen und Spaziergängen durch tropische Landstriche erleben. Zum einen kopieren Fetischistenkinder die Fetischzeichnungen anderer User (die jedoch Erwachsene sind, die wissen, was sie tun, und deren Deviations auch eine gewisse technische Qualität besitzen), zum anderen können sie auch von sich aus hochgradig autistische minecraftsüchtige Kellerkinder sein und ihre - genau wie die Sorte von DA-Usern selbst von einem anderen Stern kommende - Obsessionen nur im Internet präsentieren, da sie für diese im Real Life nur gedemütigt oder zum nächstbesten Psychiater geschickt werden. Die Frage, warum ausgerechnet deviantArt als Plattform für die Sorte von seltsamen Gestalten ausgewählt wird, ist unklar, aber Wissenschaftler gehen von der simplen und wahrscheinlichen Theorie aus, dass die Fetischistenkinder auf allen anderen einschlägigen Websites bereits geblockt wurden.

Glücklicherweise ist die Altersgruppen-Zeitspanne dieses User-Typs vergleichsweise gering, weil solche Menschen (zumindest zu einem großen Teil, der Rest kehrt zu 4chan zurück) irgendwann mal auch erwachsen werden und anfangen, ihr Gehirn zu verstehen und jenes auch zu nutzen. Dann schämen sie sich zutiefst für ihre uralten deviantArt-Accounts - genau wie die YouTube-Kinder und Tumblr-Aufmerksamkeitschreier.

Hauptgruppe: vorwiegend männlich, acht bis dreizehn Jahre.

Typische deviantArt-Kommentare

Die zum Teil krebserregenden Bilder an sich sind in zahlreichen Fählen nur die Spitze des Eisbergs. Scrollt man hinunter in den Kommentarbereich, erreicht der Augenkrebs seinen Endzustand:

  • 13- bis 16-jährige "BFFs" (immer zwei oder mehr weibliche Personen) kreischen virtuell die gesamte Seite zusammen, weil eines der Mädchen ein Fanart von dem Frontsänger ihrer gemeinsamen Lieblings-Post-Hardcore-Melodic-Death-Metal-Band oder eine Zeichnung von sich selbst gemeinsam mit ihrem "BFF" - oder der gesamten Clique - hochgeladen hat. Jetzt geht es darum, sich selbst herunterzuziehen und dem Gegenüber stattdessen die endlose Liebe in Form von oben erwähnten PLZ-Icons und der magischen Funktion, die Schrift in den Kommentaren nur noch für Ameisen lesbar zu machen, zu schenken.
  • Die Gruppe der Fetischisten dagegen sprüht vor leider grenzenloser Kreativität; sie denken sich teilweise ganze Epen zu ihren eigenen Werken oder denen anderer User aus. Die Geschichten lassen sich so ähnlich wie eine durchschnittliche YouTuber-Fanfiction lesen, nur mit einem deutlich verstärkten Schamgefühl und der Frage im Kopf, ob das wirklich diejenigen sein sollen, die später einem die Rente finanzieren.