Der kleine Prinz

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Das Zeichnen eines Schafes ging gewaltig in die Hosen.

Der kleine Prinz (im Original "Le petit prince", Erstausgabe 1943) ist eine prophetische Erzählung des Franzosen Antoine de Saint-Exupéry, in dem der Autor das Erscheinen des Rockstars Prince Rogers Nelson, bekannt unter dem Namen "Prince", im Jahre 1958 auf der Erde ankündigt.

Inhalt des Buches

In der Erzählung erscheint dem Autor nach einem Flugzeugabsturz in der Wüste Sahara ein Prinz aus dem Weltall, und bittet ihn, ein Schaf zu zeichnen. Der kleine Prinz gibt sich erst zufrieden, nachdem der Autor eine phantasievolle Lösung für die Aufgabe gefunden hat. Im weiteren Verlauf des Buches tritt die Titelgestalt des kleinen Prinzen eine Reise über mehrere Planeten an. Dabei lernt er unterschiedliche Leute kennen, die gemeinsam haben, nur auf Äußerlichkeiten zu achten bzw. sich allein für sich selbst zu interessieren. Die Lehre, welche der Titelcharakter aus seinen Erfahrungen zieht ist, dass sich die Einsamkeit der Menschen allein durch Liebe überwinden lässt. Am Ende des Buches wird der kleine Prinz von einer Schlange gebissen und verschwindet. Er lässt den Autor des Buches allein zurück.

Bedeutung

Die Titelgestalt in Antoine de Saint-Exupérys Erzählung "Der kleine Prinz" weist unübersehbare Parallelen zu dem 15 Jahre nach der Erstveröffentlichung geborenen, späteren Rockstar Prince auf:

1. Die Titelgestalt des Buches ist ein Prinz. Der unter dem bürgerlichen Vornamen Prince Rogers Nelson geborene Musiker wird später von seiner Plattenfirma dazu gedrängt, sich in der Öffentlichkeit nur als "Prince" (englisch für "Prinz") zu präsentieren.

2. De Saint-Exupéry beschreibt seinen Titelhelden als klein. Selbiges wird später von unzähligen Journalisten über den 1,58 m großen Prince behauptet.

3. Der Titelheld in der Erzählung kommt aus dem Weltall und hat offensichtlich überirdische Kräfte. Fanatische Bewunderer des Rockstars Prince verehren diesen als überirdisch und behaupten, seine Musik käme von einer anderen Welt.

4. Der kleine Prinz in de Saint-Exupérys Erzählung ist ein phantasievolles Genie, das von anderen viel Einsatz verlangt. Das kommt besonders deutlich zum Ausdruck, als er vom Autor verlangt, ein Schaf zu Zeichnen. Der Autor muss sich mit vielen Zeichnungen abmühen, ehe ihm eine kreative Lösung des Problems gelingt, die dem kleinen Prinzen Spielraum lässt, seine eigene Phantasie zu entfalten. Über den Rockstar Prince heißt es, er verlange von den Musikern seiner Band außerordentlich viel. Dabei gestaltet er jedoch seine Karriere so, dass letztendlich seine eigenen Ideen im Vordergrund stehen, d.h. der "Spielraum" von seiner Phantasie ausgefüllt wird, während die Band das Fundament legt. Ein typisches Zitat auf den Veröffentlichungen von Prince lautet beispielsweise: "Produced, Arranged, Composed & Performed by Prince".

5. Der kleine Prinz reist zu verschiedenen Planeten und lernt dort unterschiedliche Menschen kennen. Der kleine Prince reist auf seinen Konzerttourneen zu unterschiedlichen Kontinenten und lernt dort unterschiedliche Menschen kennen.

6. Der kleine Prinz lernt, dass sich Einsamkeit nur durch Liebe überwinden lässt. Tatsächlich ist das Thema der Überwindung der Einsamkeit durch die Liebe aber eines der Hauptthemen im musikalischen Werk des Rockstars Prince. Er verfasste zu diesem Thema unzählige Texte, die sich mit unterschiedlichen Formen der Liebe befassen, z.B. "Let's Pretend We're Married", "Mad Sex", "Lovesexy", "Kiss", "Forever In My Life", "Let's Have A Baby", "Love Or Money" oder "Pussy Control", um nur wenige Beispiele zu nennen. Das Thema der Überwindung der Einsamkeit durch die Liebe wird besonders deutlich in dem frühen Stück "It's Gonna Be Lonely" aus dem Jahr 1979. Darin heißt es: "And I'd be so lonely, Without U loving me, I know it's gonna be lonely..."

7. Das berühmteste Zitat aus dem Buch der kleine Prinz lautet: „Man sieht nur mit dem Herzen gut. Das Wesentliche ist für die Augen unsichtbar.“ Dieses Zitat gleicht inhaltlich auf erstaunliche Art und Weise der Eröffnung des Albums "Purple Rain", dem wichtigsten Album des Rockstars Prince. Dort heißt es am Anfang des Stückes "Let's Go Crazy": "Dearly beloved, We are gathered here today 2 get through this thing called life, Electric word life, It means forever and that's a mighty long time, But I'm here 2 tell u, There's something else, The afterworld, A world of never ending happiness, U can always see the sun, day or night, So when u call up that shrink in Beverly Hills, U know the one - Dr Everything'll Be Alright, Instead of asking him how much of your time is left, Ask him how much of your mind, baby, 'Cuz in this life Things are much harder than in the afterworld" Beide Textstellen vermitteln dem Rezipienten, dass es zwei Arten von Welten gibt, zum einen eine oberflächliche, zum anderen eine tiefere Wirklichkeit, welche de Saint-Exupéry als "für die Augen unsichtbar", und Prince als "afterworld" bezeichnet. Dabei lässt Prince erkennen, dass er mit dem Erwähnen der "afterworld" dem Hörer etwas vermittelt, was dieser aus eigener Erfahrung noch nicht wissen kann, was dieser noch nicht selbst gesehen hat. Auch wird aus beiden Textstellen deutlich, dass diese zweite erwähnte Welt eine bessere ist, als die oberflächliche Welt, die für die Augen sichtbar ist.

Aktuelle Inszenierung

Prinz Mehdorn auf den Brettern, die seine Welt bedeuten

In einer aktuellen Inszenierung auf der Berlin/Brandenburger Landesbühne wird das Sujet etwas abgewandelt dargestellt. Statt dem Theaterbild „Wüste mit abgestürztem Piloten“ wird ein wüster Flughafen-Bauplatz präsentiert. Auch dort trifft sich Fuchs und Hase sowie zwielichtiges Gesindel, aber nur um sich „Gute Nacht“ zu sagen. Eine Schlange kommt nicht vor: diese ist an die Abfertigungsschalter des Flughafens Tegel gebunden.

Damit die oberflächlichere Welt der Flughafenbaustelle weit hin gesehen wird, ist sie stets gut beleuchtet. Nicht sichtbar ist dagegen ein Fortschritt beim Bau, welches jedoch die Anwohner mit hämischen Bemerkungen quittiert werden, dass es als positiv anzusehen sei, weil ein nicht-fertiger Flughafen eben keinen Fluglärm erzeugen kann. Um ein theatralisches Ende der Posse auf die Bühne zu bringen, wurde ein „Deus ex Dampf-machina“: der ehemalige Bahnchef Mehdorn engagiert. Dieser tritt bereits auf wie der kleine Prinz, verbreitet unwissenschaftliche Theorien und knüpfte Kontakte mit abgestürzten Bauleitern und geschassten Architekten, wahrscheinlich um ihnen die Frage nach einem von einer Riesenschlange verschluckten Elefanten zu stellen.

Zusammenfassung

Insgesamt bleibt festzustellen, dass "Der kleine Prinz" eine hellsichtige Vorhersage des Lebens von Prince Rogers Nelson darstellt. Die Zukunft wird aufzeigen, welche Bedeutung der weitere Verlauf des Buches für das Leben des kleinen Mannes aus Minneapolis hat.