Der Herr der Ringe Online

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Herr der Ringe online ist ein schäbiger Versuch skrupelloser Spieleentwicklungsgeschäftemacher, sich an den Erfolg der Kinofilm-Trilogie Der Herr der Ringe dranzuhängen.

Allgemeines

Schon bei der Installation vom beiliegenden Datenträger fällt auf, dass das Spiel nichts Besonderes ist. Sie läuft ab wie bei jedem anderen Spiel auch und hebt sich keineswegs ab, was man ja eigentlich von etwas „Neuem“ zu erwarten hat.
Hier ist allerdings zu erwähnen, dass es den Vorteil bringt, dass es somit sehr einsteigerfreundlich gestaltet ist. Der „normale“ Spieler allerdings ist kein Einsteiger. Allerdings ist das Spiel natürlich seit Beginn mit derart vielen Patches (Verschlimmbesserungen) versehen worden, dass man selbst mit einer DSL Leitung gleich mehrere Stunden mit dem nachladen von Daten von dem extrem langsamen Patchserver zubringt. Die meisten Spieler wenden sich während dieser Wartezeit einem besserem Spiel zu, dass sofort funktioniert und vergessen Herr der Ringe Online vor dem ersten ausprobieren.

Hält man trotz der Patchorgie an dem Wahn fest das Spiel zu starten, fallen bei der Anmeldung dem geschulten Auge direkt einige negative Punkte auf:

  • Sie ist schlicht und funktionell, nirgends sind lustige Bildchen. Aus dem Grund will nun jeder auch direkt ins Spiel.
  • Nachdem das Spiel gestartet wurde kann zwischen 4 Rassen gewählt werden. 7 Möglichkeiten also mit Auswahl des Geschlechts, welches bei den Zwergen fehlt (bei Zwergen sehen die Frauen aus wie Männer!).
    Da ein Großteil der Spieler allerdings keinerlei Ahnung von der Geschichte von Der Herr der Ringe hat und viele so etwas auch nicht interessiert, wird oft nicht lange überlegt und einer dieser kleinen Zwerge genommen.
  • Daraufhin kann eine Klasse ausgewählt werden. Nach Auswahl der Klasse kann dann noch eingestellt werden, wie der Charakter aussehen soll. Diese Einstellungsmöglichkeiten sind ziemlich schwach, denn man kann die Spielfigur weder total entstellt, noch so wie das größtes Vorbild der Hauptzielgruppe dieses Spiels (Michael Jackson) aussehen lassen. Hier muss noch stark nachgearbeitet werden von Seiten des Herstellers.
  • Der Spielcharakter sieht immer wie ein einfacher Mensch, Elb, Zwerg, Hobbit oder [Beoringer] aus. Bei der Namensgebung kann auch kein Name wie „Eheheh“ genommen werden. Auch dies ist etwas fehl am Platz, da es die Auswahl der Namen stark einschränkt und sie sicher alle sehr schnell vergeben sein werden. Man beachte bitte den Server Belegaer, dass auf diesem eine gesonderte und strengere Namensgebung zu erfolgen hat!
  • Nun gelangt der Spieler in das eigentliche Spiel, was nicht durch eine Videosequenz geschieht, in der einfach nur irgendeine Stadt oder Landschaft gezeigt wird, wodurch man wohl Teil einer entstehenden Geschichte werden soll. Etwas unpraktisch, da die User normalerweise Intros dazu benutzen, entweder einen Soundcheck zu machen oder die Farbeinstellungen zu korrigieren. Wenn es länger dauert geht der normale Spieler in der Regel aber auf das Klo oder macht sich einen Kaffee. Ein großes Manko also, denn dafür fehlt bei diesem Spiel die Zeit.

Nach dieser etwas authentischen Spiel- und Storyeinführung, in der man etwas zu linear geführt wird und welche man nicht selbst in seiner Handlung beeinflussen kann, ist man meist schon etwas enttäuscht.

Wer sich mit MMORPGs schon etwas auskennt, weiß ja, dass ein solches Spiel sich meist jetzt schon gänzlich abschätzen lässt.

Erweiterungen

Die Minen von Moria

Die Minen von Moria ist das unglaublich tolle Erweiterungspack für das Spiel. Durch diese Erweiterung kann man seinen Helden bis Level 60 spielen. Allerdings muss für diese Erweiterung Geld aufgebracht werden, was für den Großteil der Spieler kein Problem sein sollte, denn die meisten Spieler zahlen nur Internet-Gebühren, Strom, Wohnung und Nahrungsmittel (hauptsächlich Burger von McDonalds) und werden hierbei entweder von den Eltern oder vom Staat unterstützt. Die neuen Klassen "Hüter" und "Runenbewahrer" wurden mit diesem Erweiterungspack eingeführt, welche das Spiel auch nicht grundlegend zum besseren ändern. Es wurden jede Menge hirnloser Sammel und Tötungsaufgaben hinzugefügt, bei denen es noch nicht mal lohnt den Aufgabentext durchzulesen. Einzige wirkliche Neuerung war die Einführung von legendären Gegenständen, welche wie die Helden selber hochgelevelt werden müssen und zusammen mit den Relikten und Edelsteinen die man in die Waffe bauen kann als Beschäftigungstherapie für Kellerkinder ohne sinnvolle Hobbys anzusehen ist.

Es wurden auch neue Instanzen eingefügt, die jedoch allesamt komplett verbuggt waren und somit nur mit Hilfe eines Gamemasters (unfähiger Supporttrottel) erfolgreich abgeschlossen werden konnten.

Die Belagerung des Düsterwaldes

Die Erweiterung "Die Belagerung des Düsterwaldes" ist der hilflose Versuch der Entwickler ein sonst kostenloses "Buchupdate" als kostenpflichtiges Erweiterungspack an den Mann zu bringen. Dieser Schritt wurde eventuell aus schlechtem Gewissen heraus gemacht, da das letzte wirkliche Addon vor mehr als einem Jahr erschien. Wahrscheinlicher ist jedoch, dass mittlerweile keiner mehr das Spiel spielte und man so wieder Leute zurückholen wollte. Einziger Inhalt des als Erweiterungspack deklarierten Buchupdates war die Erhöhung der maximal Stufe auf Level 65 und wieder einmal elendig viele gehirnamputierte Aufgaben. Da noch nicht mal neue Fähigkeiten für die Klassen eingeführt wurden sondern nur Verbessereungen von ca 3 schon vorhandenen Skills, ist das Addon eine komplette Abzocke, die auch von den meisten Spielern als solche erkannt wurde.

Der Aufstieg Isengards

Nachdem die Spielerzahl wie eine Wurfparabel gegen das Bodenlose stürzte, entschied man sich auf das "Free to Play" (F2P) Modell umzusteigen. Im Nachklang dieser Umstellung würgten die neu formierten Spieleentwickler, welche nun von den Filmrechteinhabern Gebrüder Warner unterdrückt werden das dritte Addon hervor. Dieses reiht sich natürlich geschmeidig in die Reihe der Enttäuschungen ein und hat neben der Eröhung der Höchststufe auf Stufe 75 nix zu bieten. Wieder wurden irgendwelche Regionen hinzugefügt, die diesesmal wenigstens auch aus den Büchern bekannt sind. Ansonsten gab es keine neuen Instanzen, da das neue Entwicklerteam anscheinend keine Ahnung vom programmieren hat. Anstatt dessen führte dieses Addon die sogenannten "Layer" ein - ein schlecht hingeschissener Abklatsch einer Funktion aus dem führendem MMORPG World of Dummcraft. Diese verteilt die Spieler auf verschiedene Kopien deselben Gebietes, welche durch die Reduktion der Serveranzahl nun alle hoffnungslos überfüllt sind. Um den Spieler zur Weißglut zu bringen, wird man immer genau zu dem Zeitpunkt ohne Möglichkeit des Einspruchs in einen anderen Layer teleportiert, wenn man gerade eine seltene Ader abschürft oder ein Bossmonster bis auf 3% seiner Moral gekloppt hat. Es wurden auch ein paar der Anfängerzonen überarbeitet, wahrscheinlich damit Neueinsteiger nicht gleich merken wie sinnfrei das Spiel ist. Jedoch merkt man selbst als Veteran keinen Unterschied, sollte man aus Verzweiflung einen neuen Helden hochleveln. Die Aufgaben sind nämlich dieselben - nur die Auftragsgeber wurden teilweise um ein paar Meter verschoben. Es ist davon auszugehen, dass die Aufgabe der Überarbeitung an den Werksstudenten oder den Pizzalieferanten übergeben wurde. Es wurden wie schon vorauszusehen war keine neuen Fertigkeiten hinzugefügt, für aktive Spieler hat dies den Vorteil, dass man sich an nix Neues gewöhnen muss.

Die Reiter von Rohan

Dieser Teil ist der vorerst letzte Versuch der Spielemacher angepriesene Neuerungen in das Spiel einfließen zu lassen. Bekanntes Merkmal ist der Anstieg der Spielerstufe auf 85, was wiedermal keinerlei neue Fähigkeiten jedoch ein paar neue Gebiete mit denselben mehr als abgekauten Aufgaben hervorbringt. Wirklich neu ist nur der nun hinzugefügte berittene Kampf. Die Kampfpferde oder Ponys im Falle der halbwüchsigen Hobbits lenken sich bis auf das leichte Pferd wie ein Hausboot mit Motorbrand. Zum Glück machen die neuen Reitfertigkeiten einen dermaßen heftigen Schaden, dass die normalen Monster mit einem Schlag umgehauen werden können. So kann man sich das krankhafte im riesengroßem Kreis um das Monster herum reiten sparen, was meist nur dazu führt, dass man in einem Baum hängen bleibt. Leider ist die Reitmechanik derart schlecht programmiert, dass die Server komplett überfordert sind, sollte ein weiterer Spieler in der Nähe sein. Somit reitet man entweder auf der Stelle oder im nächsten Moment mit Lichtgeschwindigkeit um die Strecke aufzuholen die man hätte voran reiten sollen. Somit ist die ohnehin schwierige Steuerung komplett unbedienbar. Da es wieder keine neuen Instanzen gibt (war ja nicht anders zu erwarten) gilt es nun als "Endgame" ein kaputtes Dorf aufzubauen. Da dies für die Extremsuchties maximal einen Tag dauern würde sind die Aufgaben zum Erbauen auf 5 pro Tag beschränkt. Somit versuchen sich die Spielemacher mehr Zeit zu verschaffen um endlich mal einen fähigen Entwickler einzukaufen der auch Instanzen programmieren kann.

Ausblick in die Zukunft

Beruhend auf den oben genannten Entwicklungen ist davon auszugehen, dass das nächste Addon nix Neues bietet, außer eventuell Fehler zu beheben die durch die vorhergegangenen Addons einprogrammiert wurden. Ansonsten gibt es bestimmt wieder eine Erhöung der Maximalstufe, die aber ohne zusätzliche Fähigkeiten der verschiedenen Klassen völlig belanglos ist.

Die Klassen & Rassen

Herr der Ringe Online wendet sich eigentlich nur an eine Personengruppe, und zwar an die verpickelten Nerds die beim Anblick eines PC wohllüstig stöhnend auf ihr T-Shirt sabbern. Im Spiel stehen Menschen, Elben, Hobbits und Zwerge zur Auswahl, doch da sowieso niemand einen Hobbit spielt (Wenn ja, dann sollte die Person sich dringend professionelle Hilfe dazuholen. Oder einfach nur mit den Drogen aufhören), fällt diese Rasse weg. Um die lichtscheuen Nerds nicht zu verschrecken, darf man nur "die Guten" spielen. Zu schnelle Bewegungen könnten sie ja verschrecken, dies könnte dazu führen, dass die Nerds sich die nächsten 2 Wochen unter ihrem Schreibtisch verstecken, und, sobald sich eine Person ihnen nähert, "Feuerball!!!" schreien und kreischend weglaufen. Übrigens, einen HdRo Spieler erkennt man daran, dass wenn eine Person sein "Zimmer" (Keller) betritt, er "Sauron!! Neiiin!! Ich muss mich wegteleportieren!!!" schreit.

Die Grafik

Auf den ersten Blick mag die Grafik gar nicht so schlecht aussehen, doch wenn man dann plötzlich merkt, dass als Standard die niedrigsten Einstellungen gewählt sind und auf die höchsten Einstellungen umstellt, läuft das Spiel plötzlich sehr schlecht, womit sich der Hersteller Turbine auch hier einen großen Fehler erlaubt hat. Scheinbar hat dieser eine schwache selbstentwickelte Engine genommen, die noch tief in der Betaphase steckt. Es sieht zwar super aus, aber läuft äußerst bescheiden. Hier hätten sie sich ein Beispiel an Verant Interactive nehmen können. Dessen Everquest 1 läuft in den hohen Detailstufen wunderbar. Viel zu viel kleiner Schnickschnack wie sich im Wind bewegende Baumkronen und Wiesen sind hier total unnötig. In einem MMORPG sucht man Action und Funktionalität. Und solche Sachen lenken beim PvP sowieso nur ab.

Wenn man dann zum ersten Mal die Stadt Bree mit ca. Level 10 betritt, wird der Spieler nicht sonderlich begeistert sein:

  • Anstatt wie bei anderen Spielen eine sinnvolle Stadt einzubauen, die einen Mittelpunkt hat und in der der Rest egal ist, eben funktionell, ist diese viel zu authentisch gestaltet und wirkt viel zu sehr nach einer echten Stadt. Man hat weite Fußwege und kann sich verlaufen. Generell sind die Landschaften eher einer echten nachempfunden.
  • Oft denkt man, man würde eher in irgendeinem sich bewegenden Gemälde einer Fantasiewelt sitzen als in einem Spiel.
  • Die Landschaften sind sehr weitläufig und es ist nicht alles mit Gegnern zu gepflastert, so dass man nicht direkt loslegen kann, Gegner zu bashen, um den Charakter auf einen hohen Level zu bringen.
  • Oft sieht man sinnlos Leute herumstehen, die meinten, sie würden die Landschaft und die Stimmung genießen. Seltsame Leute, aber dazu später mehr.

Die Animationen

  1. Oft hört man davon, LotRO (Lord of the Rings Online) hätte viel von dem Genrekönig World of Warcraft (im folgenden WoW genannt) kopiert und wäre eigentlich nur ein billiger Abklatsch. Oft scheint es auch so, denn die Menschen laufen hier sehr hölzern. Zwar nicht so stark wie bei WoW, aber man erkennt deutlich, dass sie sich hier bei Ihrem großen Vorbild haben inspirieren lassen.
  2. Die Kämpfe wirken nicht wie in einem Zeichentrick und haben auch nicht diesen übertrieben japanischen Style. Sie sind viel zu bodenständig. Hier hätte sich der ein oder andere doch etwas mehr „Power Rangers“-Feeling gewünscht.

Zu den animierten Emotes (Emotionsausbrüche des Spielcharakters, wie zum Beispiel ein Handstand):
Die Liste ist sehr groß ausgefallen, so dass man schnell einmal das Falsche auswählt oder einfach die Übersicht in dieser Liste verliert. Und während man die Laute spielt (ja, man kann Instrumente spielen, dazu aber später mehr) bewegen sich die Finger zwar, aber nicht realistisch. So etwas hätte man eigentlich zum Standpunkt der jetzigen Technik erwarten können. Und man bezahlt ja Geld für solch ein Spiel!

Die Items

Die Items in LotRO sehen absolut lachhaft aus. Mit Level 10 sieht man immer noch aus, als hätte man gerade erst angefangen zu spielen.

Des Weiteren besitzt das Spiel Unmengen an Schönheitsfehlern. Nicht nur, dass die Waffen gar nicht direkt am Gürtel hängen, nein, auch hier wurde sich ein feiner Kniff abgeschaut.

Während bei WoW eine Klettverschlussmethodik greift, bei der die getragenen Waffen am Umhang auf dem Rücken festgemacht wird, hat LotRO eine ähnliche Methodik, die allerdings auf Magnetismus zu basieren scheint, aber das gleiche bezweckt. Die Waffen schweben eben leicht neben dem Gurt.

Was zusätzlich zu bemerken ist, ist, dass die Waffe, die momentan nicht benutzt wird (z.B. Bogen) man trotzdem an dem Charakter erkennen kann, womit dieser total überladen aussieht und eher an ein Schweizer Taschenmesser erinnert, als an einen Superhelden mit einer einzigen überdimensionalen Waffe, die aussieht als, könnte man, wenn man geschickt zuhaut, die Welt damit spalten.

Hier scheint großer Nachholbedarf für LotRO, denn erst mit Level 50+ hat der Spieler eine Waffe, die nach etwas aussieht.

Das Crafting (Die Berufe im Spiel)

Es gibt keine extra Klasse die sich nur damit beschäftigt und die nur in der Stadt sitzt.
Außerdem muss man manchmal Quests abschließen, um manche „besondere Rezepte“ zu lernen, was es einem der vielen „Twinks“ (zusätzlich gespielte Spielfiguren neben dem „Main-Char“), die jeder Spieler unbedingt benutzen sollte, nicht ermöglicht, dies und das zu tun da dieser dafür viel zu schwach ist.
Diese Twinks braucht man nämlich um die fehlenden Berufe zu ergänzen. Man kann zwischen 7 Berufungen wählen, welche immer aus einer Kombination von 3 Berufen bestehen. 2 davon ergänzen sich, wie z.B. Schürfer und Schmied und der dritte existiert einfach (Schneider), da man die dafür benötigten Grundmaterialen nicht verarbeiten kann. Hier muss man extra weitere Charaktere „hochspielen“, was eigentlich gar nicht so schlecht ist. Ansonsten ist man auf andere angewiesen, was ein unrundes Charakterdesign aufzeigt. Viel zu oft muss man hier mit anderen in Kontakt treten und z.B. handeln. So kann man zwar Gegenstände „craften“, die gleichwertig mit Raid (große Party, bei der 10 bis 100 Spieler zusammen kommen, deren Ziel es meistens ist, übermächtige Gegner zu besiegen)-Gegenständen sind, allerdings braucht man dazu Materialien, die nur bei seltenen Monstern „droppen“ und oft sind richtig gute Rezepte nur „Ein-Weg“ womit man keinen großen Profit aus solchen Gegenständen schlagen kann.
Hier hätte man ja wenigstens durch irgendwelche Zusätze ein Recyclingsystem einbauen können.
Außerdem muss extra eine Gruppe zusammengestellt werden, mit der man erwähntes seltenes Monster suchen und jagen gehen kann. Das klingt schon etwas sehr abenteuerlich. Aber dies ermöglicht sogar in gewissem Rahmen kleinen Gruppen und Gelegenheitsspielern gute Gegenstände zu bekommen. Übrigens, man kann bei den Berufen verschiedene Stufen erreichen, wodurch man die besseren Gegenstände bauen kann. Diese einzelnen Stufen kann man dann noch meistern. Das einzig Interessante was ich zu finden ist. Denn wenn man Meister ist, können Gegenstände beim craften critten. Und Crits sind immer gut!

Formen kann man seinen Charakter allerdings kaum, was die Individualität der Skills (Fähigkeiten) angeht. Hier gibt es sogenannte Traits (dt. Eigenschaften), mit denen man seinen Charakter individualisieren kann. Neben den paar allgemeinen gibt es rassenspezifische und klassenspezifische Traits, weswegen sich also Klassen und Rassen gewissermaßen gleichen müssen.
Außerdem gibt es legendäre Traits. Diese bekommt man aber erst sehr spät und sind wohl auch nicht leicht zu bekommen, was total unsinnig ist, da das Spiel schon mit Level 1 anfängt und nicht erst mit Level 50. Deswegen sollten sie schon früher, am besten von Anfang an, verfügbar sein. Dies ist ein guter Übergang zum Erwähnen des Pferdes. Warum kann erst mit Level 35 ein Pferd gekauft werden?
Bei WoW geht das mit Level 30 und wenn man das ins Verhältnis mit dem maximalen Level setzt ist das VIEL früher! Außerdem ist es unrealistisch, da man, wenn man das Geld hat, im echten Leben auch immer reiten kann, wenn man mindestens Level 18 ist oder so Aussieht. Bei einer Lebenserwartung von ca. 80 Leveln ist das sogar noch früher als in WoW.

Das Monsterspiel

Das sogenannte Monsterspiel ist ein PVP-Spielmodi, in dem es darum geht, als Monsterspieler gegen die normalen Spieler der freien Völker Kartenpunkte einzunehmen, um sich dann selbst die EP-Boni, die man als Spieler bekommt, als Monster wieder kaputtzumachen. Man spielt also gegen sich selbst. In der Charakter-Auswahl hat man dann wieder die Auswahl zwischen verschiedenen "Klassenrassen", nämlich den Orks, Uruks, irgendwelchen Riesenspinnen aus Tschernobyl und total übertriebenen Mega-Hunden, auch als Wargs bekannt. Im Normalfall wechselt der mittlere Kartenpunkt den Besitz alle 5 Stunden, sodass es eine ewig währende Schlacht ist. Dieser Spielmodus erfordert dann wieder Monatelanges Spielen, damit man überhaupt erst mal gegen einen "Freep" (Nicht Froop, Freeps sind "Free People of Middle Earth") ankommen kann. Wenn man aber als Anfänger über die Felder rennt und gegen diese Schlammschnecken, die sich überall in ganz Ettenöden aufhalten kämpft, passiert es zwischendurch mal, dass man plötzlich tot umfällt, weil irgend so ein Schurke etwas gegen die Existenz von Orks hat, auch genannt Maden (Von ihren eigenen Leuten).

Zusammenfassung

  • Die Installation ist optisch inakzeptabel und enthält keine Hinweise auf die Grafik im Spielverlauf.
  • Die Anmeldung ebenso.
  • Die Grafik ist mit zu vielen Kleinigkeiten aufgeputscht, weshalb es bei den höchsten Grafikeinstellungen zwar real aussieht, jedoch auf keinem Computer läuft.
  • Der Spielverlauf ist viel zu real dargestellt. Daher kommt es zu Verwirrungen.
  • Es gibt eine viel zu weitläufige Landschaft.
  • Das Aussehen des Spielers und auch der Waffen und der Sinn des Spiels sind erst ab ungefähr Level 50 akzeptabel.

Wie man sehen kann wurde bei den Spieleprogrammierern auf eine gute Story verzichtet und man wollte eher einen billigen Klon von World of Warcraft schaffen.
Von der Grafik her wäre das auch gelungen, wenn das Computerzeitalter ein wenig weiter vorangeschritten wäre.