Der Fliegende Holländer (Oper)

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Der Fliegende Holländer ist eine romantische Oper von Raimund Wagner (nicht zu verwechseln mit Richard Wagner), die 1842 uraufgeführt wurde. Ihre Handlung ist allerdings nicht romantisch, weshalb die Bezeichnung "Romantische Oper" lediglich auf die Epoche der Romantik zurückzuführen ist.

Während die Oper allgemein eher als Unterhaltung für fast Tote gehalten wird, erfreut sich der Holländer seit einem Auftritt bei Spongebob Schwammkopf auch beim jungen Publikum großer Beliebtheit. Einen ähnlicher Erfolg wurde bisher nur Mofarts Die Zauberflöte (Oper) zuteil.

Personen

Handlung

Die Handlung spielt am fiktiven Modensee, dessen fiktive Lage Wagner von Deutschland nach Südbayern in die Zeit des Barock‘n'Rolls verlegt hat.

1. Akt

Ein Sturm treibt das Schlauchboot des Hobbykapitäns Daland an die Küste des Modensees. Dort läuft es auf ein Riff auf und ist manövrierunfähig. Da ihm eine Weiterreise unter diesen Umständen unmöglich erscheint, nutzt Daland die Zeit für eine Kapitänsmütze voll Schlaf. Sein zur Nachtwache berufener Steuermann schläft nach einem Loblied auf sein Weib ebenfalls ein. Darauf erscheint, unbemerkt von den beiden, das Tretboot des Herrn Holländer. Dieser ist dazu verdammt so lange um den Modensee zu fahren, bis er eine Frau findet. Nur in jedem siebten Jahr darf er dafür an Land kommen, was ihn zwar aufregt, aber nun der Fall ist („Die Frist ist dumm doch um“). Als Daland und sein Steuermann erwachen erfährt Herr Holländer von ihnen, dass Daland eine Tochter, Senta, hat, die am Ufer des Modensees in einem Restaurant (Papageno‘s Chicken-Bude) als Bedienung arbeitet. Herr Holländer bittet darauf Daland um die Hand seiner Tochter und verspricht im Gegenzug den Librettisten der Oper zu ertränken. Daland willigt ein und beide Boote fahren Richtung Ufer.

2. Akt

Im Restaurant decken die Kellnerinnen singend die Tische („Summ‘ und brumm‘, du gutes Tischchen“), während sie Verdi-Fahnen schwingen. Nur Senta, als einzige Single, möchte nicht mitsingen. Sie ist mit ihrem Lohn zufrieden und berichtet stattdessen von einem Traum, in dem sie einen einsamen Mann aus dem Modensee steigen und in ihm ihre große Liebe sah. Der alkoholsüchtige Jägermeister Erik, der Senta umwirbt, hält diesen Traum allerdings nur für ein dem Alkohol geschuldetes Hirngespinst. Darauf treten Daland und Herr Holländer ein. Senta erkennt in Herrn Holländer ihren Traum wieder und sieht sich berufen, ihm die Treue zu erweisen, damit Herr Holländer den Librettisten ertränkt. Die Hochzeit wird vorbereitet.

3. Akt

Die übrigen Kellnerinnen bauen ein Buffet für die Hochzeit auf, von dem der Steuermann gleich zu kosten versucht, was die Kellnerinnen allerdings verhindern („Steuermann, lass die Wachteln!“). Jägermeister Erik gesteht Senta erneut seine Liebe, während der Holländer eintritt. Er hört das Gespräch und denkt, Senta liebe Erik. Daraufhin verlässt er wütend das Restaurant und macht sich auf zu seinem Boot, um weitere sieben Jahre um den See zu fahren. Da stürmt Senta aus dem Restaurant, verspricht ihm ewige Treue und stürzt sich in den Sandkasten des Restaurant-Spielplatzes. Herr Holländer ist nun erlöst und macht sich auf den Librettisten zu ertränken.

Entstehungsgeschichte

Die Idee zur Oper kam dem jungen Wagner bei einer stürmischen Schiffsreise. Er saß zusammen mit seinem Playmobil-Piratenschiff in der heimischen Badewanne, als der Strom und somit das Licht ausfiel. Der kleine Wagner harrte verängstigt drei Minuten aus, bis er schließlich von seiner Mutter entdeckt und gerettet wurde.

Erst zwanzig Jahre nach seinem Geburtstag, Wagner war gerade 20 geworden, holte ihn diese Erinnerung in einem Albtraum wieder ein. Wie es zu dieser Zeit für einen guten Komponisten üblich war, schrieb er die Partitur zur Oper in etwa 15 Minuten. Durch seine Unachtsamkeit wurden die ersten Entwürfe der Ouvertüre in seiner Hosentasche mitgewaschen, weshalb die Musik der Ouvertüre Wagners bis heute mit einem Sturm assoziiert wird.

Uraufführung

Die Uraufführung des Holländers fand 1842 im Ronald McDonald-Theater am Broadway statt.

Überschattet wurde die Vorstellung von einem schrecklichen Vorfall im Orchestergraben. Bassist Johann Sebastian Bach (von vielen als General Bass bezeichnet) wurde kurz vor Beginn des zweiten Aktes von einer gerissenen Cembalosaite getroffen. Er erlitt eine Kopfplatzwunde und musste behandelt werden. Danach konnte die Vorstellung wie geplant fortgesetzt werden.

Stimmen zur Oper

  • Tamino: „Zu Hilfe.“
  • Papageno: „Gute Nacht, du falsche Welt.“
  • Dieter Bohlen: „Die Oper is mega scheiße, ehrlich.“
  • Guillaume Dufay: „Darf ich das Thema der Ouvertüre als Cantus-firmus verwenden?“
  • Guido von Arezzo: „Pfff. Ich beschäftige mich lieber wieder mit meiner Hand.“