Datenvergiftung

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Datenvergiftung (auch Bool'sche Intoxikation genannt) ist ein pathophysiologischer Zustand, der als Folge eines überdosierten Konsums digitaler Informationen auftritt.

Ursachen

Einzelne Einflussquellen als Ursache bool'scher Intoxikation treten in der Regel selten auf. Vielmehr sind Datenvergiftungen das Resultat mehrerer einwirkender Faktoren:

Audiokompressionspossessionsobsession

Das umgangssprachlich als "MP3s saugen" bezeichnete Toxin AKPO wird bei übertriebenem Konsum von Musikdateien freigesetzt. Musikdateien (vorwiegend MP3s) werden zum Großteil illegal erworben, nur noch wenige Abhängige produzieren diese selbst, da das Ausgangsmaterial (in Scheiben gepresstes Polykarbonat) am Markt nur zu überteuerten Preisen angeboten wird.

Das durchschnittliche Alter der Abhängigen nimmt laut Statistik immer weiter ab. Das liegt vermutlich daran, dass neben den blühenden Schwarzmärkten (im Internet-Jargon Tauschbörsen genannt) auch Tauschringe, wie z.B. Bluetooth oder LAN, immer präsenter werden.

Laut den neusten Umfragen findet sowohl der Tausch als auch der Konsum bereits an öffentlichen Plätzen oder Bussen statt. Jugendliche, die benommen in Ecken sitzen und sich dabei von Tönen aus ihrem MP3-Player berauschen lassen, sind keine Seltenheit mehr. In diesem Punkt wird das Jugendschutzgesetz bereits seit längerem kritisiert. Verschärfung wird überall von allen Seiten gefordert. Dies gab auch Anlass zur Debatte, in der österreichischen Provinz Burgenland, zur Zeit die einzige Provinz ohne Jugendschutzgesetz, ein solches einzuführen.

Utensilien

  • MP3-Player: Diese haben zumeist eine sehr handliche Form und können auch um den Hals gehängt werden, damit sie im Delirium nicht verloren gehen.
  • Sound-Systeme: Im Gegensatz zu MP3-Playern, kommen Sound-Systeme dann zum Einsatz, wenn sich mehrere abhängige Personen gleichzeitig in Ekstase versetzen wollen. Solche Ekzesse enden oft mit gefährlichen Headbanging-Aktionen (vor allem, wenn Metal konsumiert wird), die schon zahlreiche eingeschlagene Schädeldecken mit sich gebracht haben.

Chronische Entwicklerstörung

Von dieser Krankheit, von eingebildeten Akademikern (die keinen mehr hoch bekommen) Softwarus Developis Anomalis (SDA) genannt, sind vor allem Software-Entwickler betroffen. Software-Entwickler sind Pseudo-Künstler, die ihre Zeit damit verbringen, geistlose und reimlose Gedichte zu schreiben, die zumeist davon handeln, wie scheiße die Computer-Technik ist und wie wenig in der heutigen Zeit funktioniert. Diese Gedichte werden anschließend in so genannter Software eingebettet, die mit dem willkürlichen Anzeigen dieser in der Fachsprache als Fehlermeldungen bezeichneten Texte ihre einzige Aufgabe erfüllen. Näheres zu diesem Beruf siehe unter Programmierer. SDA ist meist die Folge einer längeren Enthaltsamkeit von Tageslicht, frischer Luft, Bewegung, Alkohol, Sex und Schlaf. Früher oder später fällt jeder Programmierer dieser Ausprägung der Datenvergiftung zum Opfer.

Larry Walnuss (vorher)
Larry Walnuss (nachher)

Symptome

Akute Entwicklerstörung

Diese Krankheit gilt als weitgehend unerforscht, da sie bisher erst einmal vorgekommen ist (Anmerkung: Diese Daten wurden der Statistik entnommen, die Dunkelziffer beläuft sich laut groben Experten-Schätzung auf ca. 253.607.844 Betroffene). Das erste dokumentierte Auftreten dieser Krankheit ist eng mit der Entstehungsgeschichte der Programmiersprache Perl verbunden. Der "Erfinder" dieser Programmiersprache, Larry Walnuss, war an jenem Tage damit beschäftigt, im Auftrag von Microsoft ein Assembler-Programm zu schreiben, das beweisen soll, dass alle Japaner Chinesen sind. Die Beweisführung erfolgt üblicherweise mit der Adolf'schen Rassengleichung 1 + 1 = 2, mit 1 als Element aller künstlichen Zahlen, wobei hier die 1 für "Eins" steht und 2 für "Zwei" (vgl. ein Penis mit zwei Eiern). Larry Walnuss, im Assembler-Delirium, bricht nach 3 Wochen ununterbrochenen Programmierens zusammen und bleibt mit dem Kopf auf der Tastatur liegen. Nachdem er wieder zu sich kam, entdeckte er eine Wulst an willkürlichen Zeichen in seiner Assembler-Code-Datei. Dieser "Code" ließ sich nicht ausführen, also entwickelte er einen Parser, der dies zu tun vermochte und nannte diese neue Programmiersprache Perl, ohne einen tieferen Sinn hinter diesem Namen zu verstecken (oder hinter der Programmiersprache).

Eine wesentlich schlimmere Konsequenz als die Existenz der Programmiersprache Perl ergab sich für Larry Walnuss in gesundheitlicher Hinsicht. Neben dem Auftreten oben erwähnte Symptome der chronischen Entwicklerstörung, nahm auch sein Aussehen Schaden, wie neben abgebildete Fotos zeigen.