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Dampfer

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Jeden Morgen gibt's ne E-Zig.

Ein Dampfer ist eine elektrische Zigarette, auch E-Zigarette, E-Zig, Vitazig, iCigarette oder electronic cigarette genannt. Der Dampfer ist die konsequente Weiterentwicklung des Rauchens und Umschiffung des Rauchverbotgesetzes.
Dieses technische Wunderwerk kann dem Raucher (nun Dampfer) die Erhaltungsdosis Nikotin rauchfrei eindampfen.

Ursprung

Der für diese zauberhafte Erfindung zuständige Leichtmatrose ist kein geringerer als ein Chinese namens Hon Lik. Von Geburt an daumenlos, blieben ihm die Freuden des Rauchens vorenthalten, da er das Feuerzeug nicht bedienen konnte. Hon Lik entfernte die Innereien einer Schokozigarette und lötet den Dampfer-Prototyp aus elektronischen Komponenten defekten Chinaspielzeugs und einer selbstsingenden Geburtstagsglückwunschkarte hinein.

Hardware

Ein Dampfer ist eine kleine, meist batteriebetriebene, elektronische Applikation in Zigarettenform. Sie enthält einen winziger Vaporisator, der eine Flüssigkeit zerstäubt. Eine LED-Glutspitze vervollständigt die fast authentische Zigarettenoptik, jedoch ohne die übliche Hosenlochbrandgefahr.

Software

Als Betriebsmittel benötigt der Dampfer eine Flüssigkeit, die wahlweise Nikotin, Koffein, Abflussfrei oder rote Beete enthalten kann. Für Kettenraucher und Selbstdreher bietet der Handel 200 Liter Nachfüllpacks an.

Das Dampfen

Um den Dampfer zu aktivieren, muss man den Einschaltknopf betätigen. Nachdem das Betriebssystem und die Dampfturbinentreiber geladen wurde, ist der Dampfer einsatzbereit. Nun kann man am Dampfer ziehen, wie ein richtiger Raucher an der Camel Light. Die Coolness eines Udo Lindenberg oder einer Marlene Dietrich ist jedoch mit dem technischen Firlefanz nicht zu erreichen, da man weder eine Kippe aus dem Autofenster schnippen kann noch lässig die Fluppe mit dem Absatz austreten muß.
Nachweislich enthält der Dampf keinen krebserregenden Teer. Dafür entweichen der Elektronik und dem Plaste jede Menge Schadstoffe, die nachweislich zu Lungenkrebs, Kehlkopfkrebs und Magenkrebs führen.

Historie

Die Zigarette symbolisierte jahrhundertelang Männlichkeit, Kraft und Freiheit. Selbst die Männerdomäne "Pinkeln im Stehen" verblasste angesichts der glühenden Kippen am Lagerfeuer. Männlichkeit brauchte Tabak, Qualm und gelbe Zähne. Wer rauchte war dabei, wer nicht war ein elendiger Looser und musste ohne Lungenkrebsrisiko sehen, wie er den Weg in die ewigen Jagdgründe findet. Nach Überwindung der Zigarettenkrise des Zweiten Weltkriegs stand in den 60er-Jahren in Deutschland der Zigarettenkonsum an Platz 1 der Freizeitbeschäftigungen. In anderen Teilen der Welt war er teilweise noch beliebter. Dank Wayne McLaren wusste ab 1976 jedes Kind, das man im Marlboro-Land die coolsten Reiterferien dank Kippen-Flatrate erleben konnte.

Gegenwart

Gegenwärtig sieht man an jeder Hausecke Werbeplakate wie dieses hier.

Mit Erstarken der Biertrinkerfraktion fühlten sich einige Alkoholiker durch die Raucher in ihrem Drogenkonsum gestört. Wurden jegliche Bemühungen zur Eindämmung des Rauchens unter dem leidenschaftlichen Kettenraucher Helmut Schmidt, dem Pfeifenverehrer Helmut Kohl und dem sowohl Rauch als auch Alkohol äußerst aufgeschlossenen Gerhard Schröder im Keim erstickt, fiel die Idee bei spinnwebenhassender Sauberfrau Angela Merkel-Pingelig sofort auf fruchtbaren Boden. Rauchen erlitt einen dramatischen Imageverlust und sogar Rauchverbote wurden mehrheitsfähig. Raucher werden zunehmend diskriminiert, angespuckt, verloren ihren Job oder wurden des Landes verwiesen. Hunderttausende betroffene Raucher wanderten nach Tabakistan aus. Heute ist das Rauchen illegal. Ausnahmegenehmigungen (Emissionshandel) können nur vom Umweltamt bei Vorliegen einer medizinischen Notwendigkeit, für Imker und nur unter strengen Auflagen erteilt werden. Bedingung ist ein heimisches Raucherzimmer nach EG-Norm, eine Dampfsauna oder Bienen.

Fakten

Nach Angaben der WHO starben 2009 lediglich 600.000 Menschen an den Folgen des Passivrauchens, 6.999.400.000 aber überlebten es.