Dachziege

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Dachziegen: Bock und Geiß geraten hin und wieder auf die schiefe Bahn
Die Dachziege ist eine Unterart der uns bekannten Ziege. Sie war einst in den Gebirgen Australiens weit verbreitet, bis sie von Touristen nach Europa eingeschleppt wurde und dort schnell die Dächer in Städten und Dörfern als neuen Lebensraum eroberte.

Lebensweise der Dachziege

Dachziegen leben ganzjährig auf Hausdächern. Nur in der Nacht klettern sie für gewöhnlich auf den Boden, um sich auf Nahrungssuche zu begeben. Dabei fressen sie Gärten und Blumenbeete leer, durchwühlen Mülltonnen und koten auf den Gehsteig. Im frühen Morgengrauen springen sie wieder auf die Dächer um dort den Tag mit Wiederkäuen, Rangkämpfen und Schlafen zu verbringen. Auf einem einzigen Dach können bis zu vier verschiedene Kolonien von bis zu 30 Tieren leben.

Die Dachziege in Ballungszentren

Starker Dachziegenbefall ist mittlerweile in vielen größeren Städten zu einem Problem geworden. Die Verschmutzung durch Kot und Urin ist teilweise erheblich. Am schwersten wiegt jedoch das Unfallrisiko: Da diese eher tollpatschigen und dummen Huftiere geneigte Dächer bevorzugen, verursachen sie vor allem bei Regenwetter häufig schwere Unfälle und zählen zu den größten Gefahren im urbanen Leben.

Bekämpfung

Herunterfallende Dachziegen sind eine ernstzunehmende Gefahr

Viele Bürger, die es nach eigenen Angaben "nicht mehr aushalten", greifen zur Schrotflinte, um die Dachziegen in eigener Regie abzuschießen. Dies ist jedoch strengstens verboten. Das Risiko, beim wahllosen Feuern in die Luft einen unbeteiligten Fallschirmspringer, einen geschützten Vogel oder ein Überschallflugzeug zu treffen, ist unkalkulierbar. Auch das Auslegen von vergifteten Ködern ist untersagt, wird aber immer wieder praktiziert. Das toxische Körnerfutter wird von Tauben gefressen, welche dadurch vergifteten Kot auf die Autos scheißen. Dort dringt das Gift durch das Blechdach und tropft auf den Insassen auf den Kopf, was bei selbigen Migräne verursacht.

Eine andere, ebenso beliebte wie ebenfalls verbotene Methode ist es, das Dach mit Schmierseife einzureiben, damit die Ziegen den Halt verlieren und herunterrutschen. Leider rutschen auch menschliche Schlafwandler darauf aus und brechen sich das Genick.

Die einzig legale Methode der Bekämpfung besteht darin, beim Ordnungsamt den Einsatz eines professionellen Dachziegenjägers zu beantragen. Hier ist jedoch Geduld gefragt: Die Wartezeit beträgt mittlerweile bis zu 6 Jahren.

Verwertung

Tote Dachziegen sind leider nur bedingt verwertbar. Ihr Fleisch ist so zäh, dass sich daraus allenfalls diese Hundekauknochen machen lassen. Das Leder kann bei der Produktion von Autoreifen verwendet werden.