Costa Cordalis

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Costas Wachsfigur bei Madame Tussauds in Athen

Costa Concordia Cordalis (* 1. Mai 1944 in Elatia (Ελάτεια), Fthiotida, Griechenland, Erde, Weltall; eigentlich Konstantinos Kordalis-Strickos-Waescheleinis) ist ein deutschsprachiger Schlagersänger und Halbblut-Grieche.

Herkunft

Mama Elena im Kreißsaal.
Gleich plumpst Klein-Costa raus.

Kordalis-Strickos-Waescheleinis wurde im Alter von 0 Jahren auf der Insel Ελάτεια in der griechischen Ägäis (147. Insel von oben rechts gesehen) geboren. Sei Vater war der deutsche Gefreite Hannes Kleinschmidt, der mit seinem Regiment zu dieser Zeit gerade dabei war, Griechenland zu besetzen, weil im Reich gerade Krieg modern war. Im vollsten Saft seiner Lenden und Manneskraft stehend und in Ermangelung eines deutschen Mädels, verging er sich an der damals 13jährigen Anna-Lena (Rufname: Elena) Patriotis.
In den damaligen Verhältnissen der griechischen Provinz kein Einzelfall, das mit dem Alter, und von daher auch nicht großen Aufsehens wert. Allerdings sieht es der Brauch vor, das der Schwängernde die Geschwängerte nach altem erz- und stockorthodoxem Ritus gefälligst auch zu ehelichen hat, sofern er nicht schon verheiratet ist und sich z.b. das Vorrecht als Stammesältester oder Bürgermeister auf die erste Nacht mit der Erstgeborenen herausgenommen hat.
Nach der Haager Landkriegsordnung und der Genfer Konvention gab es für die deutschen Besatzer allerdings ein paar juristische Schlupflöcher und der feine Herr Kleinschmidt war damit fein raus. Außerdem hatte man in Berlin auch irgendwann keine Lust mehr auf Krieg (8. Mai 1945) und man zog auch flugs das Personal aus dem östlichen Mittelmeerraum ab.
Pech für die kleine Elena, die, jetzt wo sie geöffnet war, auf dem heimischen Heiratsmarkt nur noch wie sauer Bier feilzubieten war.
Nachdem sie dem kleinen Costa das Leben und uns seine Gegenwart geschenkt hat, stand sie gänzlich alleine da. Wie in jedem tragischen Schicksal war sie nämlich auch noch Vollmeise Vollwaise und hatte keine Erziehungsberechtigten mehr, denen sie ihren kleinen Schreihals hätte aufs Auge drücken können.

Auswanderung

In ihrer Verzweiflung und in einem gehörigen Anflug von durchaus verständlicher Wut ob der Dreistigkeit, mit der sich Kleinschmidt von Dannen gemacht hat, beantragte sie 1953 die Einreise nach Deutschland, um den feisten Mistkerl in den Trümmern des Großdeutschen Reiches ausfindig zu machen und zwecks Alimentierung des kleinen Costas und zur eigenen finanziellen Absicherung in Regress zu nehmen. Sie hatte einzig seine Adresse in Erinnerung: Poststr. 75 in 7233 Stuttgart-Degerloch, zu der er nach dem Krieg zurückkehren wollte und wohl auch tat.

Leben in Deutschland

Trotz intensiver Suche und dem Wissen seiner extakten Adresse blieb ihr aus unerfindlichen Gründen verwehrt Kleinschmidt zu finden und so blieb ihr nichts anderes übrig, als im Schweiße ihres Angesichts der Arbeit als Gelegenheitsputzfrau und -prostituierten nachzugehen. Bis heute ist daher der Name des Vaters von Costa unbekannt und lässt sich nicht ausfindig machen.
Der kleine Costa war inzwischen auch gewachsen (Feta sei Dank) und strebte nun an, seiner Mutter finanziell und ideell unter die Arme und ins Portemonnaie zu greifen. Da er nicht besonders helle war, konnte er ein begonnenes Philosophie- und Germanistikstudium nicht mit einem Abschluss beenden.
Unklar bleibt bis heute wie er sein Abitur bestehen konnte. Unbestätigten Quellen zufolge soll er die Oberstudienrätin, die die Leitung der Prüfungskommision hatte, mit lukullischen und sexuellen Spezialitäten seiner griechischen Heimat zur Ignoranz seiner mangelhaften Leistungen angestiftet haben. Über seine weitere Kindheit und Jugendzeit ist nichts weiter überliefert und auch nicht von Relevanz.

Musikalische Entwicklung

Klein-Costa versucht sich im Blasen. Er bleibt aber dann doch lieber bei seiner Klampfe

Spannend wird es erst wieder, als er, mit einer gebrauchten Westerngitarre bewaffnet versuchte, Besuchern der Fußgängerzone in Quadrath-Ichendorf (NRW) Geld fürs Aufhören zu erpressen. Diese und ähnliche Versuche waren von großem Misserfolg geprägt und brachten ihm lediglich ein paar Wochen Jugendarrest ein. Schlechte Bilanz für die ersten Versuche mit Musik Geld zu verdienen.
1959 lernte er in Bad Nauheim Elvis Presley kennen und kaufte diesem die deutschen Rechte an seinem Song Crying In The Chapel ab. Presley haderte mit seiner Karriere und wollte eigentlich eine Bratwurstbraterei in Kentucky eröffnen und verkaufte alles was er besaß, entschied sich aber später weiter zu machen.
Aber wieder zurück zu Costa. Der kleine Grieche textete einen neuen Text zum Lied, der textlich gut zum Lied passte und praktisch der neue Text zum Lied wurde. 1965 war er damit fertig. Er gab dem Ganzen den Titel Du hast ja Tränen in den Augen, inspiriert von seiner Mama, die immer ebensolche in den ebensolchen hatte, wenn sie ihm täglich Moussaka mit Tzatziki mit einer Extraportion Zwiebeln zum Frühstück buk. Costa quittierte das immer mit einer Runde Souvláki, die er mit Wonne tanzte (sorry, den uralten Gag konnte ich mir nicht verkneifen, d. A.).
Der Titel wurde ein Smash-Hit in der noch jungen und unbedarften Bundesrepublik. Zunächst als Rache für die erlittene persönliche Schmach durch die Deutschen und aber auch im Namen seines Vater Mutterlandes gedacht, fügte er den ehemaligen Besatzern mit seiner angewandten Akustikfolter Einiges zu.
Im Jahr 1966 hatte er ein Gastspiel auf der Insel Lummerland am Hofe des Königs Alfons der Viertel-vor-Zwölfte.
Spätestens ab 1973 wandelt sich seine Intention beim Liedermachen. Nicht mehr Revanchismus prägte seine musikalische Ausdrucksweise. Vielmehr wendete sich Cordalis der sozialkritischen Musik der frühen 70er Jahre zu. So hatte er mit dem emanzipatorisch-feministischen Problemstück Komm, Carolina, komm, komm die Orgasmusprobleme einer ganzen Generation junger engagierter Frauen aufgegriffen.
Mit Steig in das Boot heute Nacht, Anna-Lena verarbeitete er das Trauma seiner Kindheit. Immer wieder musste er lange am Kai warten, wenn seine Mutter des Nachts ihren Körper an wollüstige Matrosen verkaufte.
Den letzten wirklichen Knaller landete er 1976 mit dem Titel "Anita", der ihm in Abwesenheit verliehen wurde.

Vorläufiges Ende der Musik und zweite Karriere

Anfang der 80er Jahre, als die Neue Deutsche Welle alles überrollte was nicht bei 3 auf den Bäumen war, wurde er von der Neuen Deutschen Welle überrollt, weil er nicht bei 3 auf dem Baum war. Ein guter Kletterer war er nie gewesen. Dafür aber ein guter Skifahrer. Sogar der beste Skifahrer Griechenlands. Gut, die Äthiopier sind natürlich auch nicht für das Eisstockschießen bekannt und ebensowenig kennt man einen Eskimo, der die Rallye Paris-Dakar gewonnen hat. Da war es kein Wunder, das er es fast bis zu Olympia geschafft hatte. Schade nur, das sich die Herren der Qualifizierungskommision nicht mit den gleichen Mitteln wie eine Provinz-Gymnasiums-Paukerin überzeugen lassen.

Comeback auf Malle

Seit Ende der 80er und fast die gesamten 90er Jahre hindurch war Cordalis gezwungen von der Sozialkasse der Schlagerstars zu leben. Das Revival des Schlagers, das Roy Black und Bata Illic zu Plattenmilliardären machte, ging spur- und ertraglos an ihm vorüber. 1997 reichte das Geld auch nicht für den Rückflug vom Mallorcaurlaub. Cordalis war gezwungen Geld zu erbetteln. Er erinnerte sich an die Mißerfolge seiner Jugend und trat fortan im Oberbayern als Rausschmeißer auf, wenn es darum ging gegen 4 Uhr morgens die Bierleichen und die übriggebliebenen Nerd-Frauen vor Eintreffen des Reinemachtrupps zu verscheuchen. Damit war Cordalis nun endlich erfolgreich und auch andere Lokalitäten auf der Baleareninsel buchen inzwischen seine Dienste, wenn Willi Herren oder Tim Toupet gerade ihren freien Tag haben.

Vaterschaftsklage

1998 wurde Cordalis verklagt der Vater des kleinen Lucas zu sein. Er soll beim Gastspiel auf Lummerland eine gewisse Frau Waas nach dem Konzert am Strand geschwängert haben. Das Ergebnis dieser Zusammenkunft sei der kleine Lucas, der in Unwissenheit seiner Abkunft den Beruf des Lokomotivführers auf der Insel erlernte. Der Prozess wurde wegen guter Führung des Angeklagten mit der Auflage der Anerkennung der Vaterschaft ausgesetzt.

Dschungelcamp

2004 nahm Cordalis zwei Wochen Urlaub und reiste nach Australien, wo ihm auf Kosten "vommm Ärrr Tee Ellll" ([sic!] O-Ton Dirk Bach) ein Aufenthalt in einem Survivalcamp bezahlt wurde. Das Ganze war so unspektakulär und langweilig, das es natürlich vom Sender übertragen wurde. In albernen Spielchen mit anderen gescheiterten Persönlichkeiten (mehr dazu siehe im Hauptartikel) errang er den "Titel" Dschungelkönig und bildet sich fortan gehörig was drauf ein.

Werbeikone

Nach seiner Rückkehr aus Australien konnte sich Cordalis vor Angeboten kaum retten. Nicht die Musikbranche wollte ihn zurück - nein, die Werbeindustrie hat ihn entdeckt. Seit Mitte 2004 steht er beim US-Konzern Adobe unter Vertrag. Dort arbeitet er als Weichzeichnermodell für die aktuelle Version von Photoshop. Stolz präsentiert der Barde die Ergebnisse seiner Werbetätigkeit auf seiner privaten Homepage.

Trivia

Böse Zungen behaupten immer wieder, Cordalis hätte sich den "Arsch" liften lassen. Stets folgt aber das Dementi seines Managements. Cordalis habe sich lediglich im Zuge der Renovierung seiner Residenz im Schwarzwald einen Treppenlift für seinen faulen Arsch einbauen lassen.