Clopin Trouillefou

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Clopin Trouillefou (übersetzt in etwa "Geisteskrankes ängstliches Hinkebein") ist ein stadtbekannter Pariser Spinner und Puppenfetischist. Außerdem ist er ein Zigeuner oder wahlweise Landstreicher oder beides, also ein hervorragendes Feindbild für gewisse Subjekte. Er ist selbsternannter Anführer aller Penner von Paris und mischt sich abgesehen davon überall ein. Trotz seiner Lebensweise ist er körperlich gesund und attraktiv.

Leben und Wirken

Keiner weiß, woher Clopin ursprünglich kommt, bekannt ist nur, dass er irgendwann als junger Mann aus den Katakomben gekrochen ist. Wegen seines bizarren Aussehens und Verhaltens hat er es nie geschafft, unter normalen Leuten zu leben, konnte allerdings früh große Mengen Geld als Straßenkünstler einnehmen. Bereits in jungen Jahren entdeckte er seine erotische Anziehung zu Puppen, wobei diese sich auf Handpuppen und Marionetten beschränkt. Seine Handpuppen sind ausschließlich männlich, eine davon - sein besonderer Liebling - stellt ihn selbst dar. Er nutzt jede sich bietende Gelegenheit, um seinen Puppen die Hand unter den Rock zu schieben. Außerdem praktiziert er verschiedene Formen von moderaten bis harten Sado-Maso-Spielchen, nicht nur mit Puppen, sondern auch mit Leuten, die sich zufällig in sein Revier verirren.

Besondere Aufmerksamkeit erlangte sein durch Handpuppen dargestelltes Drama über den Glockenwissenschaftler Quasimodo. Sämtliche weibliche Charaktere in diesem Stück werden durch Marionetten dargestellt, da Clopin Weibern prinzipiell nicht unter den Rock fasst.

Seinen Namen gab sich Clopin selbst, da er sich seiner Geisteskrankheit selbst bewusst ist und diese kultiviert. Seine Angst besteht vorwiegend darin, dass ihm jemand seine Puppen klaut. Manchmal verkleidet er sich als verkrüppelter Bettler und nervt Leute, zum Beispiel, indem er deren wundervolle, öffentlich aufgeführte Theaterstücke massiv stört. Über seinen tatsächlichen Namen ist nichts bekannt, nicht einmal, ob er jemals einen hatte.

Während aggressiver Ausschreitungen politischer Aktivisten vor der Kathedrale Notre Dame im Jahre 1939 zerhackte der offensichtlich vollkommen alkoholisierte Clopin singend mit einer Sense zahlreiche Pferde, woraufhin die Polizei sich gezwungen sah, ihn niederzuschießen. Er überlebte den Schuss und verbrachte mehrere Wochen im Krankenhaus, aus dem er ausbrach, weil er es nach eigener Angabe "in diesem Höllenloch nicht länger aushielt".

Merkmale

  • Trägt gern, aber nicht immer, eine pinkfarbene Maske.
  • Seine Kleidung ist ebenfalls vorzugsweise pink und violett; manchmal trägt er braun, was er für schockierend hält.
  • Schwarze Haare, versteckt seine Halbglatze unter einem riesigen Hut.
  • Zickenbart, typisch für böse Buben.
  • Komische Schuhe, wie man sie auf Mittelaltermärkten kaufen kann.
  • Trägt immer lange schwarze Handschuhe.
  • Goldener Ohrring, links getragen.
  • Spindeldürr, besitzt jedoch trotzdem einen Bierbauch.
  • Extrem lebhafte Mimik.
  • Leidet unter ADHS.