Burzum

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Burzum ist eine Ein-Mann-Landschaftsfoto-grafen-vereinigung mit Spezialgebiet "Untertagefotografie".
In lustige Anlehnung an sein Arbeitsfeld benutzte der allseits zu einem Jux aufgelegte Varg Vikernes (*888, † morgen halb 10) oft das Pseudonym "Foto Graf" - womit er schon nach kurzer Zeit in seinem Umfeld zweifelhafte Berühmtheit erlangte.

Gründung

Den Namen "Burzum" erdachte Vikernes als er sich bei der Lektüre des allabendlichen Donald-Duck-Comics mal wieder in einem philosophischen Konflikt über das Sein und Nicht-sein des "Bürzels" von Enten verlor. "Bürzel" "warum" - eine Frage die Vargs Synapsen schon zu lange plagte - würdigte er diese Vokabelsynthese um die Welt auf die Dialektik des BURZUM-Problems aufmerksam zu machen.

"The ‘darkness’ of the rump was of course my ‘light’. So all in all it was natural for me to use the name Burzum.

Weil Vikernes jedoch völlig unbegabt war seine Meinung auch nur irgendwie zu publizieren, begann er mit der klassischen Momentaufnahme. Da Varg keine Ahnung vom fotografischen Kunstbegriff hatte nannte er es Untertagefotografie, doch gilt zu beachten, dass er, anstatt die Fotos (einfach) an der Oberfläche zu machen und im Nachhinein abzudunkeln, in Minen originalgetreue Nachbildungen aus Streichhölzern gebaut hat, er selbst führt das ganze auf den unglaublich ästhetischen Flair einer kalten Steinwand zurück. Seine bekanntesten Bilder sind "Wald im Dämmerlicht", "Waldstraße im Dämmerlicht", "kaputtes Haus im Dämmerlicht".. etc pp.)

Werdegang

Mit 21. erwarb Varg sein 1.000stes Lustiges Taschenbuch, was in ihm einen derartigen Serotoninausstoss hervorrief, wie laut Publikationen diverser medizinischer Fachzeitschriften nur bei dem ersten multiplen Orgasmus einer 90jährigen Jungfrau auf Ecstasy und Koks erzielt werden kann ,- und selbst in jenem seltenen Fall zu einer astronomischen Wahrscheinlichkeit, die nur die hohe Arithmetik der Ägypter zu wiedergeben in der Lage gewesen wäre.

Durch die plötzliche Ableitung all seiner Triebkräfte in die Nebenhoden hatte Varg eine Astralbegegnung mit seinem Archetyp - Gustav Gans - der ihm in eindringlichem Gequacke seine wahre Bestimmung offenbarte.

So war es der Wille des Entenhausener Ahnenkultes, dass der junge Vikernes für die Aufstellung eines Orchester berufen sei, welches in perfekter Handhabung altnorwegischer Mythologien und Gesänge eine Rückbesinnung der nordischen Gottmenschen auf jene eine aller Erzählungen zugrunde liegende Frage anführen sollte:

Stammt der edle Mensch des Nordens nicht von der Ente ab?


Während er noch schlürfend und saugend an dem ihm von Gustav Gans dargebotenen Granatapfel der Erkenntnis hing, kam Varg die große Vision von Burzum:

Besitzt denn nicht jeder Mensch einen Bürzel, den nur er selbst sehen kann und der für alle anderen immer im Verborgenen bleiben wird?


Von absoluter Tatkraft (und laut späterer Tonaufnahmen die im Schlaf während seines Gefängnisaufenthalts gemacht wurden - auch von Gustav) geschwängert, rannte der bekannte Foto-Graf in den Schlittenladen seiner Ortschaft Snorebrod um sich völlig ausser Atem dem Besitzer und ABF Euronymous zu offenbaren - und ihn für seine Kapelle zu gewinnen. Jener aufstrebende Nord-Norweger hatte keinen Nachnamen, denn er war überzeugt davon, dass Flötisten seines Ranges in einem Atemzug zu nennen sein müssen und alles andere einer Pietätlosigkeit gleichkommen würde:

Beim Luftzuge Wotans,
man erkennet mich gar erfürchterlich an
der Stimme
eines einz'gen Klang


Wie man sieht war Euronymous (der des Öfteren bei Begrüßungen für die Werbefigur eines Husten-Bonbon-Herstellers gehalten wurde) kein besonderer Verfechter der lyrischen Klangkunst, weshalb sich Varg nach zwei Versuchen seines Freundes Texte zu schreiben (Heiser, heiser, Segen & Trockener Husten im nordischen Wald) dem ganzen annahm.

Nach mehreren im Sande verlaufenen Proben und erfolglosen Versuchen Freddy Mercury durch okkulte Praktiken zurück ins Leben und in die Band zu rufen, kam es am Abend des 8.8. 696 (jüdischer Zahlenmystik) zum Wendepunkt in der Geschichte Burzums.

Das verzweifelte Orchester spielte an diesem Abend im Keller von Vargs Onkel in der Stabkirche von Fantoft, als Euronymous (von Egoismus beflügelt) ein derart furioses und zielloses Flötensolo (inspiriert von Stairway to Heaven) hinlegte, welches sich über 2 Mittsommernächte erstreckte, dass seine Flöte urplötzlich durch die radikal-dissonanten Klangwechsel in Flammen aufging.

Währenddessen erlebte Varg durch die verstörende Lautmalerei um ihn herum eine weitere Epiphanie - so dass er als die Feuerwehr eintraf und sein Bandkollege schon längst über alle Berge war (alter Wikinger-Witz) neben den glimmenden Überresten des heiligen Ortes aufgefunden wurde - immer vor sich hinbrabbelnd:

"Deine Augen Gustav, oh deine Augen, sind ein grenzenloser Ozean der Begierde für mich."

Nachdem er für das Abfackeln der Kirche von seinem Onkel richtig hart vermöbelt und als "Entensohn" betitelt wurde, kam in Varg eine Form der Wut zur Blüte. die gepaart mit seiner immer schon leicht manisch-depressiven Ader eine Entladung zur Folge hatte in deren Mittelpunkt sein Bandkollege Euronymous (Gesundheit) stand.

Er lauerte ihm im Sanitärbereich eines Baumarktes auf und perforierte den Eukalyptus-Mann mit 23 Messerstichen und - laut Augenzeuge, der gerade einen neuen Toilettensitz erwerben wollte - mit den Ausrufen:

"Wer ist hier nun der Entensohn, wer? WER??"

Fortan war Burzum ein Solo Projekt, nun kamen die erfolgreichen Jahre.

Bis Varg nach 2 Tagen verhaftet wurde.

Verfall

Nach seinem Erwachen aus dem Blutrausch war Varg nicht mehr der selbe, er faselte wirres Zeug von wegen er müsse "der Schicksalskeule" huldigen und ihr untertänigst dienen, seine Fotos (auf denen nun ausschließlich jene selbstdeklarierte "Keule des Schicksals" zu sehen ist) waren von einer Boshaftigkeit ohne Gleichen geprägt, da Vargs Schädel seit dem Mord höllisch weh tat und er oft weinen musste, wodurch auch seine permanente Miesepetrigkeit geklärt wäre.

Aus Angst, es könnte ein Attentat gegen ihn in Betracht gezogen werden trug Varg ab jenem Tag Rüstungen und andere Schutzkleidung, dies konnte jedoch nie seine innere Unsicherheit vertreiben.

Meine Keule

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Varg fing an sich in seiner Festungshaft wie in einem Stollen einzuquartieren und verfiel nach und nach der Keule des Schicksals...
200 Jahre vergiftete sie seinen Verstand und in der Dunkelheit scharwenzelte Varg mit seiner Keule umher, machte mit ihr Modenschauen, sang ihr Gute-Nacht-Lieder und liebkoste sie so sehr er nur konnte.
Doch die Keule wurde eine verwöhnte Zicke wie Paris Hilton und verließ Varg als sie merkte, dass ihre Zeit gekommen war. Varg tobte in seiner Grotte umher, er hüpfte auf dem nackten Hintern durch die Höhle und suchte seinen geliebten Schatzzzzz.

Nach Tagen der Suche und im Angesicht des Verlustes flüchtete Varg, ständig in der 3.Person Plural zu sich sprechend, hinaus aus seiner jahrhundertelangen Behausung.Das Schicksal hätte es nicht schlimmer mit ihm meinen können, denn als Varg eben am Abend von Thanksgiving in die Häuser schaute und sah wie die Menschen ihren traditionellen Truthahn verspeisten, kam in ihm der alte Flugtierliebhaber gepaart mit dem neuen Nihilisten hervor:

"Gustav Gans lag mir schon immer am Herzen."

So drang er von Blutdurst getrieben in ihre Häuser ein und metzelte alles nieder, klaute ihre Geschenke und schiss auf jedes Klo, und da Varg von 200 Jahren Höhlenleben ganz mosig-grün war entstand dank ihm auch die Legende vom Grinch.

Foto-Alben

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  • 1992: Burzum (Eine Ode an die Majestät Bürzel)
  • 1993: Diesen Sommer quackt keiner
  • 1994: He du, lass die arme Ente los!
  • 1996: Flieg oh Federvieh
  • 1997: Donalds Ball
  • 1999: Hilflosigkeit (ohne Bürzel)
  • 2010: B(ürzel)-Lust
  • 2015: Keule, ersetzt mir den Sack!