Buchstabenmobbing

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Buchstabenmobbing gehört nach Zahlenrassismus zu den wohl verpöntesten Arten der sozialen Zahlen-und-Buchstaben-Diskriminierung und bezeichnet die Vermutung einer Sprache anhand für das eigene Sprachgefühl merkwürdig klingender Laute.

Historie

Schon bereits in der Antike gab es Buchstabenmobbing. Die ersten heute bekannten Aufzeichnungen datieren jedoch aus dem Jahre 1940 als der Film "'Der große Diktator'" in die Kinos kam. In diesem Film verunglimpfte Charlie Chaplin die deutsche Sprache, derer er sich erkenntlich machte, indem er zahlreiche Pseudoverben verwendete, die allesamt auf -EN endeten. Die Endung verschwand daraufhin fast gänzlich aus der Weltsprache, weil sich seinerzeits niemand einem Deutschen zugehörig fühlen wollte.

Buchstabenmobbing in Deutschland

Hierzulande wird Buchstabenmobbing heute insbesondere mit Ü's betrieben, die dabei für eine türkische Herkunft stehen. Nicht selten werden auch harte CH-Laute hinzugemobbt, um den Sound noch härter klingen zu lassen, dann in Anlehnung an die arabische Sprache. Die englische Sprache wird hingegen mit ROR-Lauten gemobbt, die möglichst undeutlich artikuliert und ohne Satzzeichen vorgetragen werden. Auch die französische Sprache trifft hier auf ihr Sprachrohr: Eine der englische Sprache ähnlich ohne Satzzeichen vorgetragene Mischung aus langen E's und weichen SCH- und CH-, sowie die Einflechtung von UI- und kurzen Ö-Lauten repräsentiert dabei den typischen Franzosen. Das Buchstabenmobbing führt hier gar soweit, dass niemand außer einem Franzosen seine E's noch mit 's und 's oder, noch schlimmer, ^s oder sogar Ç versieht.

Siehe auch

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Chinese character2.png

Wunderbare Welt der Buchstaben
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