Brotsamen

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Die Brotsamen sind eine künstlerische Gruppierung aus Manila, dem politischen und wirtschaftlichen Zentrum der Philippinen. Die dort am weitesten verbreitete Sprache ist Tagalog, die Sprache der Tagalen, die in der Region in und um Manila herum leben. Aus dieser entstammt auch die Namensgebung der Gruppierung, bestehend aus "Brotsa" (heißt grob übersetzt so viel wie "breiter Pinsel") und "-men", dem englischen Plural für "Männer". Da es auf den Philippinen für Frauen üblich ist, nach dem Entbinden einen in ihren Augen reichen europäischen Mann zu heiraten, welcher zwar die Sprache nicht beherrscht aber dafür die nötigen finanziellen Mittel mitbringt, damit die Frau auswandern kann, gilt die Namensgebung "-men" übrigens nicht als sexistisch sondern entspricht den tatsächlichen Umständen, dass die Gruppierung ausschließlich aus Männern besteht.

Ursprung der Brotsamen

Die Geschichte über die Brotsamen geht weit zurück ins Jahr 2013, als durch Naturkatastrophen, wie etwa tropischen Wirbelstürmen und nicht zugestellten oder zurückgehaltenen Hilfspaketen, schwere Hungersnöte wüteten. Aufgrund der durch diese Katastrophen ausbleibenden Getreideernten waren viele Einheimische dazu gezwungen, Pinsel zu essen. Viele der Einwohner hatten keine richtige Arbeit und widmeten sich in ihrer freien Zeit der Kunst oder dem Kinderhandel.

Da die Nahrung knapp wurde und ein Überfluss an Pinseln herrschte, entschloss man sich diese als Hauptnahrungsquelle zu verwenden. Trotz des hohen Gesundheitsrisikos welcher hauptsächlich durch Farbrückstände und Giftstoffe wie Formaldehyd zurückzuführen sind, galt dies als einzige und letzte Alternative vor dem sicheren Hungerstod.

Internationale Auswirkungen und die Entstehung der Brotsamen

Die Weltgesundheitsorganisation setzte sich mit Hilfe von Spendengeldern für die bitteren Umstände auf den Philippinen ein und stellte bereits 2 Jahre danach Hilfsgüter in Form von verträglicheren Farben zur Verfügung. Es handelte sich um wasserverdünnbare Dispersionslacke wie Acryllack und man konnte hierdurch das Krebsrisiko von 89% auf 76% senken. Einige der betroffenen Inselbewohner fürchteten allerdings trotz der gezwungenen Hilfestellung durch andere Länder, dass dies langfristig nicht ausreichen würde, da der künstlerische Kulturwert der Philippinen drastisch sinken würde, wären erst einmal alle Pinsel aufgegessen.

Dies war der Wendepunkt in der Geschichte der Armut der Philippinen und es entstanden die Brotsamen, eine anfangs noch kleine Gruppe von Pseudokünstlern, die mit ihren letzten verbleibenden Pinseln und Acrylfarbe wahre Meisterwerke entstehen lassen wollten, um diese gewinnbringend versteigern zu lassen und somit die finanzielle Lage der gesamten Region stabilisieren zu können. Allerdings war man sich damals noch nicht der Tatsache bewusst, dass die eigene künstlerische Kreativität durch den Hunger und die krebserregenden Stoffe durch das Pinselessen stark eingeschränkt würde. So entstanden insgesamt 2.344 Bilder auf denen, bedingt durch die Hungersnot, Nahrungsmittel abgebildet waren, zu 98% handelte es sich um Brot, Baguettes und Vollkorntoast. Die restlichen 2% wurden im Zuge eines Anfalls zerstört, bei denen die Künstler versehentlich die Leinwand gegessen hatten. Nach dem Ausschluss und der Verbannung der schuldigen Künstler gab es diverse Gerüchte, diese haben sich unter dem Namen "Leinsamen" neu gruppiert.

Bekannte Werke

Einige der unbekanntesten Werke der Brotsamen sind unter anderem "Pimpinella anisum" und "Brotlos im Auenland", dessen inoffizieller Wert auf ca. 5,30€ geschätzt wird, Farbe und Leinwand mit eingerechnet. Nach Abzug der Versandkosten von ca. 5,20€ pro Bild erzielten sie so einen nominalen Gewinn von 0,10€ mit welchem sie den rückvalutarischen Gesamtnettomarktwert der Philippinen verdoppeln und die Marktwirtschaftslage bereits stabilisieren konnten.

Die Brotsamen heute

Nach heutigen Angaben sind die Brotsamen allerdings wieder fast gänzlich von der Bildfläche verschwunden, was zum Teil daran liegt, dass sie keine Bildflächen mehr besitzen oder durch einen Taifun fortgespült wurden.