Broker

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Ein Broker mit seiner Art von Krafttraining.

Broker (auch das Böse an der Börse genannt) ist eine aus dem Englischen stammende Berufsbezeichnung für Makler. Makler ist wiederum ein zusammengesetztes Wort und besteht aus den ersten drei Buchstaben des Wortes Makel (Schandfleck) und den letzten drei Buchstaben des Wortes Händler. Börsenmakler sind grundsätzlich alle Anarchisten.

Der Ursprung des Wortes Broker hat seine etymologischen Wurzeln in der englischen Sprache. Es leitet sich vom englischem Verb "to break" (zerbrechen) ab. Die Vergangenheitsform von "to break" ist "broken". Ein Broker ist ein Händler mit Makel, welcher schon einmal etwas zerbrochen hat, zum Beispiel das Vermögen seines Kunden.

Broker ist aber auch eine Zusammensetzung aus dem englischen Wort "broke" (zu deutsch: pleite) und "Poker" (zu deutsch: Glücksspiel). Per Definition spielt ein Broker also so lange um Geld, bis alles futsch ist.

Wertpapierhändler an der Börse

Die Aufgabe eines Brokers an der Börse ist, das Geld der Kunden mit Wertpapieren zu verzocken und dafür Provisionen zu bekommen. Der Kunde ist die meiste Zeit der Meinung, Aktien und Derivate der besten Firmen im Depot zu haben und demnächst reich zu werden. Meistens endet der Traum vom schnellen Reichtum bei der vierteljährlichen Ziehung der Quartalszahlen.

Neben der Aufgabe, den Grundbedarf der Anleger nach exotischen Finanzderivaten zu decken, haben Börsenmakler aber auch die Aufgabe, für die nötige Satire an der Börse zu sorgen, indem Firmen, Aktien, Rohstoffe in Pressemitteilungen kommentiert werden. Einige Anleger, die ihr Vermögen an der Börse verzockt haben, berichten, dass nach Lesen der Empfehlungen doch noch ein Lächeln möglich ist.

Mit Hilfe eines Brokers ist es in sehr kurzer Zeit möglich, zum Börsenmillionär zu werden, der Broker benötigt dafür lediglich einige Milliarden Euro und einige Tage, um das Geld in Aktien und Optionsscheine oder andere Finanzprodukte anzulegen, die kurze Zeit später fast wertlos werden. Zum Beispiel geben Börsenmakler gerne, nachdem die Aktie einer Firma 800% an Wert verloren hat, nur wenige Tage nach dem Insolvenzantrag eine Verkaufsempfehlung, sofern bereits ein Investor gefunden wurde, welcher die Firma wieder sanieren wird. Auch bei Höchstkursen einer Aktie wird sehr gerne eine Kaufempfehlung gegeben. Diese mutiert dann eben bald zur - Achtung Börsendeutsch - Emfailung, aber Pech gehabt, wer im Haifischbecken des Kapitalismus sein Geld auch anderen anvertraut und an der Börse spekuliert, ohne Ahnung zu haben.

Nur der Berichterstattung der Broker und Analysten ist es zu verdanken, dass nach der Schlussglocke an der Wall Street applaudiert wird. Denn auch die Schauspieler in einem Schmierentheater freuen sich über Beifall.

Brokersprache

Um möglichst wenig durch unliebsame Bankenaufsichten oder sonst irgendwelche Laien gestört zu werden, haben die Broker eine Geheimsprache einwickelt, die scheinbar dem Englischen ähnelt, in Wahrheit aber von diesem ungefähr so weit abweicht wie das, was Guido Westerwelle und Günther Oettinger von sich geben. Hier ein kleiner Exkurs mit einigen nützlichen Vokabeln.

  • Buy - Verkaufen
  • Sell - Kaufen
  • Underweight - Anteil der Aktien im Depot erhöhen
  • Overweight - Anteil der Aktien im Depot verringern
  • Hold - Analyst überfordert.

Versicherungsbroker

Die Aufgabe eines Versicherungsbrokers ist es, dem Kunden die bestmögliche Versicherung herauszusuchen und gegen Provision beim Vertragsabschluss zu helfen (z. B. durch hilfsbereites Führen der Hand bei der Unterschrift), sowie im Schadensfall darüber aufzuklären, warum diese Versicherung in genau diesem Schadensfall nicht zuständig ist. Keine Versicherung versichert den Kunden gegen Broker. Das Ausfallrisiko wäre einfach zu hoch.