Braten

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Mit einer Braten bezeichnet man einen Gesichtsausdruck, der nur unter enormer Konzentration, und Anstrengung erfolgen kann. Um eine nahezu perfekte Braten zu vollziehen bedarf es jahrelanger Übung unter Anleitung eines Fachmanns.

Ursprung

Bereits um 400 v.Chr. wurde die Braten von den Eingeborenen Australiens als Drohgebärde und Balzritual eingesetzt. Weil die Eingeborenen Angst vor spitzen Steinen und Feuerwerkskörpern hatten, suchten sie eine Strategie wie sie sich gegen Widersacher wehren können, ohne dabei auf materielle Dinge zurückgreifen zu müssen. Da die meisten Eingeborenen ein Gesicht hatten und das auch immer mit sich trugen, entwickelten sie Gesichtszüge die je nach Intention des Bratn unterschiedliche Formen Annahmen. Es wird in drei verschiedene Haupt-Braten unterschieden: Bedroh-Braten, Lach-Mach-Braten, Will-Dich-Braten.

Im Laufe der Jahrhunderte verbreitete sich die Braten auch über die Ozeane in weite Teile der zivilisierten Welt. Im Jahre 958 war die Kunst der Braten rund um den Erdball bekannt.

Ausführung

Das Vollführen einer perfekten Braten ist bis heute unerreicht. Die Braten wird als Ideal angesehen, dem man sich beliebig nähern kann, es aber nicht erreichen kann. Trotzdem versuchen sich viele Menschen täglich daran und investieren viel Zeit in die Vorbereitung und Durchführung von Übungen.

Zur Vorbereitung muss ein keusches Lamm auf gehobelter Unterlage gekitzelt werden bis es implodiert. Die Überreste werden mit einem Stößel zerrieben woraus eine gelbliche Paste entsteht, die als Gesichtscreme verwendet wird. Dadurch erhofft man sich ein flexibleres Gesichtsmuskelverhalten. Die Ursache-/Wirkungsbeziehung ist in diesem Falle nicht nachgewiesen. Es ist fraglich ob dieses Ritual überhaupt einen Nutzen hat. Anhänger der Subbewegung "Neobraten - Das Gesicht bist du!" verzichten völlig auf diese Art von Vorbereitung. Statt dessen reiben sie ihre Genitalien mit Spargelcremesuppe ein, damit ein Fluss positiver Energie durch ihren Körper strömt. Die Wissenschaft bestätigt dies.

Geübt wird ausschließlich in feuerfesten, nach Norden gerichteten Sandaufhäufungen.

Braten-Vielfalt

Die drei Hauptbraten werden hier kurz vorgestellt:

Bedrohbraten

Bei der Bedrohbraten wird großen Wert darauf gelegt, dass die Bewegung zeitlich nach der Anregung der Muskulatur erfolgt. Die sichtbaren Veränderungen im Gesicht erfolgen also zeitverzögert zu ihrer Verursachung. Dieser Umstand erschwert den Umgang mit der Bedrohbraten Technik. Immer wieder passiert es, dass jungen Schülern dabei ihr Gesicht entfließt. Dabei kommt es zu einer Überlagerung von Muskelschwingungen die einen Gesichtsverlust zur Folge haben. Am häufigsten verlieren Chinesen ihr Gesicht. Genau Gründe wurden dafür aber noch nicht gefunden. Um einerseits einen Gesichtsverlust zu kaschieren und andererseits die Wirkung der Bedrohbraten noch zu vergößern, verwenden die heutigen Armeen vielfach Tarnfarbe, um die Verzerrungen noch hervorzuheben und auf Entfernungen über 300m sichtbar zu machen, um somit einen eventuellen Feind bereits früh in die Flucht zu schlagen. Wissenschaftler der Brat0n befassen sich derzeit mit der Entwicklung einer besseren Tarnfarbe (ungefähr von pink bis neongelb), um auch Artillerie ersetzen zu können. Die Lach-Mach-Braten ist im Kriegsfall ob ihrer verheerenden Wirkung beim Einsatz durch erfahrene Brat0n von der Genfer Konvention in jeglicher Kriegshandlung untersagt worden.

Lach-Mach-Braten

Das tödlichste Instrument aller Braten. Der Einsatz darf nur mit Einverständnis der Eltern erfolgen. Bei Versterben der Eltern darf mit einer Vollmacht die Verantwortung auch in die Hände eines Haustiers gelegt werden. Verliert das Haustier seine Hände oder hat es gar keine, erlischt die Verfügungsgarantie über die Lach-Mach-Braten.

Nur sehr weise Brat0n beherrschen diese Technik und setzen sie in den seltensten Fällen ein. Bei dieser Technik kommt es zu stochastisch gleichmäßig verteilten wellenartigen Zuckungen im ganzen Gesichtsbereich. Dabei entsteht für den Betrachter der Eindruck als schöbe sich die Unterseite des Gesichts spiralförmig über die Kopfhaut. Die Wirkung setzt sofort ein und endet mit dem Tod. Die Lachmuskeln des Betroffenen werden angeregt und lassen ihn Lachen bis er verstirbt oder seine Zunge verschluckt.

Will-Dich-Braten

Die Will-Dich-Braten wird in Balzritualen genutzt um dem gegen- oder gleichgeschlechtlichen Lustobjekt seine Zuneigung kundzutun. Dabei ist der Phantasie keine Grenze gesetzt. Die Ausführungen sind je nach Individuum verschieden und einzigartig. Ein Großmeister der Brat0n sagte einst:

"Die Will-Dich-Braten ist die Fleischwerdung der [...] Inneren Schätze des Wesens. Einzig und einmalig beschreibt der Brat0n in großer Kunst seine Gefühle. Affekte werden über den Raum hinweg in reinster Form transportiert."

Siehe auch