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Blick am Abend

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Blick am Abend
Blick am Abend.png

Motto: News die niemanden wirklich Unterhalten!

Verlag Ringier Verlag
Hat nichts mit Ringen zu tun!
Erstausgabe 02. Juni 2008
Erscheinungsweise Mo–Fr (Ausser von Mo-Do)
Verbreitete Auflage 528'954 Ausgaben (Ohne Bild)
Reichweite 42 Mio. Leser
Weblink http://www.blickamabend.ch
Alternativ auch: http://www.bild.de

Der Blick am Abend ist die zeitliche Kehrseite von 20 Minuten und Ableger der auf Bild-Niveau geschriebenen Schweizer Zeitung „Blick“. Diese ist nicht wie ihre Konkurrenz 20 Minuten mit so viel Werbung überquillt, dass man den Inhalt nicht mehr sehen kann, aber es macht die Sache auch nicht besser.

Wie man es am Namen bereits erkennen kann, wird diese Zeitung in den frühen Abendstunden publiziert. Das einzigartige Prinzip der Bahnhofszeitung hatte 20 Minuten bereits erfolgreich umgesetzt. Damit die Blick am Abend-Zeitung nicht völlig vom Erfolg der 20 Minuten in den Schatten gestellt wurde, hat man auf die Strategie der „verminderten Aufmerksamkeit bei Aussicht auf den Feierabend“ gesetzt. Dadurch fällt der deutliche Qualitätsverlust gegenüber der bereits schlechten 20 Minuten Zeitung gar nicht auf.

Andere Verschwörungstheoretiker behaupten die abendliche Zeit wäre gewählt worden, damit die Herausgeber der Zeitung während des Tages die Artikel der „normalen“ am Morgen erscheinenden Zeitungen klauen können und diese in ihrem Stil wieder veröffentlichen können. Dies wird von der Redaktion natürlich vehement bestritten.

Geschichte

Bis zur Veröffentlichung der 20 Minuten Zeitung hatte die Zeitung „Blick“ den Platz der schlechtesten Schweizer Zeitung. Die Blick Zeitung hat dabei etwa das gleiche Niveau der Bild-Zeitung.

Doch mit der Veröffentlichung der 20 Minuten unter Leitung des Imperators Christoph Blochers wurde der Blick vom ersten Platz verdrängt. Der Redaktionschef der Blick-Gruppe war natürlich über diese Entwicklung empört und hat sogleich die Blick am Abend-Zeitung lanciert mit der Hoffnung auf eine erneute Wiederwahl für den ersten Platz.

Der Inhalt

„Hey lauf doch nicht weg, ich will doch nur spielen“

Über den Inhalt der Zeitung bedarf es einer tiefgehenden Analyse, da die Texte so schlecht geschrieben sind. Grundsätzlich besteht die Zeitung aus dem Inlandsteil, dem Auslandsteil und den Sportteil, wie jede andere Zeitung auch (von der Qualität mal abgesehen). Doch da dies natürlich langweilig wäre hat sich Blick am Abend ganz besondere Unterhaltungsmethoden überlegt.

Bilder des Tages

Hier werden meist fünf Bilder gezeigt, die Blick am Abend während des Tages irgendwo auf flickr oder sonstigen ominösen Orten im Internet klaut und diese dann mit einer Bildunterschrift auf einer Doppelseite veröffentlicht. Meist versuchen sie dabei lustig zu sein, was Ihnen aber meistens missfällt. Da gäbe es zum Beispiel eine Löwin die eine Antilope jagt. Ein typische Bildunterschrift wäre da: „Hey lauf doch nicht weg, ich will doch nur spielen“.

Comics

Wie auch schon bei 20 Minuten ist der Comic-Teil der weitaus interessanteste da dieser mit literarischen Hochleistungen brilliert, die nicht mit dem restlichen Inhalt verglichen werden können. Meist wird der Leser bei der zweitletzten Seite überfordert, da er nicht mit einem solchen Umschwung rechnete.

Lust auf ein Treffen?

Single des Tages und das „Schatzchästli“

Auch für verzweifelte Singles hat Blick am Abend auf der letzten Doppelseite einiges zu bieten. Unterschieden wird dabei zwischen Personen die sich selbst porträtieren möchten, und solche die lieber mit Texten die Aufmerksamkeit von anderen Frauen auf sich ziehen wollen.

Bei Single des Tages gibt es meistens einen Mann und eine Frau (wobei man sich nicht immer sicher ist) im Alter vom 18-99 welche in einer Pendlerzeitung ihre letzte Hoffnung auf ein nicht-Singleleben sehen. Neben dem Bild gibt es in den meisten Fällen einige Fragen zur Person, wobei die Frage „Was ist völlig unnötig auf dieser Welt?“ mit der Standardantwort „Krieg“ wohl am meisten vorkommt (jemand soll diesen verzweifelten Seelen einmal sagen, dass man sich mit so einer Standardantwort nicht aus der Menge herausheben kann).

Gleich daneben kommt das „Schatzchästli“ (was auf Hochdeutsch so viel wie „Schatzkästchen“ heissen soll). Der ursprüngliche Gedanke wäre gewesen, ein Ort für verliebte Paare zu schaffen, die mithilfe der Zeitung Liebesbotschaften austauschen können. Doch von den Lesern wird dieser Ort schamlos für Stalking missbraucht. Eine übliche Botschaft würde lauten: „Hey du mit den blonden Haaren und der blauen Jacke. Habe dich am 11.02 im Zug S5 von Rapperswil nach Zürich gesehen hast du Lust auf einen Kaffee? Schreib mir an [email protected]“ (Das ganze natürlich im feinsten Schweizerdeutsch).
Oftmals wird aber das angestrebte Stalkingopfer verfehlt, indem die Personenbeschreibung so allgemein gehalten wird, dass sich eine Vielzahl von Personen angesprochen fühlen. Beispielsweise mit Personenbeschreibungen wie "Du mit den braunen Haaren im IC St. Gallen - Zürich, bin dir gegenüber gesessen". Möglicherweise erhofft sich der "Schätzlisuchende" einfach ein paar verzweifelte Antworten von den ca. 1000 Personen, die in Frage kommen und hofft, dass auch ein One-Night-Stand dabei ist.

Auch sehr schlimm: Gratis-Zeitungen verteilen

„Schnüggel“ des Tages

Damit die Leser nicht zu sehr vom Single des Tages abgeschreckt werden, gibt es gleich darunter ein Bild eines süssen Tieres. Forscher sind sich einig, dass dies wahrscheinlich der ausschlaggebende Punkt ist, wieso so viele Schweizer am nächsten Abend erneut zu dieser miserablen Anreihung von Wörtern greifen.

Die Mitarbeiter

Es gibt doch inteligente Leser des BaA!

Ex-Mitarbeiter der Blick-Gruppe berichteten über schlimme Zustände in der Blick am Abend-Redaktion. Meist sind diese Praktikanten die sogar noch schlechter schreiben als die Blick Redaktion. Damit auch diese eine Beschäftigung haben werden sie in den Keller des Unternehmungsgebäudes abgeschoben, wo sich die Redaktion für Blick am Abend befindet. Dort untern verwahrlosen diese und verlieren jegliche sozialen Kontakte.

Siehe auch